Er gilt als der größte niederländische Maler
"Hugo van
der Goes" im späten 15. Jh.
Wahrscheinlich in Gent geboren, erwirbt auch in Gent den Meistertitel,
tritt aber schließlich in das "Rote Kloster"
bei Brüssel ein.
Sein Portinari - Altar war für die Künstler von
Florenz von wegweisender Bedeutung; auch Leonardo da Vinci
bleibt nicht unbeeindruckt von den Leistungen des großen
Meisters.
"Der Sündenfall", Öl auf Holz,
vor 1470
Wien, Kunsthistorisches Museum
"Abbetung der Könige",Öl auf Holz,1470,
Mitteltafel des Monforte-Altars
Berlin, Gemäldegalerie
Dieses Werk fällt in die mittlere Schaffensphase
des Künstlers. Sind die Figuren beim "Sündenfall"
noch nebeneinander angeordnet, so ist bei diesem Bild
bereits eine perspektivische Anordnung zu erkennen.
Der Blick des Betrachters wird in das "Bildinnere"
gerichtet.
"Anbetung der Hirten",Öl auf Holz, 1476/78
Mitteltafel des Portinari-Altars
Florenz, Galleria degli Uffizi
Auf diesem Bild ist auch der Altarstifter Tommaso Portinari
und seine Familie zu sehen.
Das Werk stammt aus der späten Schaffensphase des
Künstlers. Die Figuren zeigen eine eindringliche
Gestik und auch die Gesichter verraten viel Gefühl.
Die Anordnung der Figuren erfolgt zwar nach perspektivischen
Gesichtspunkten, nimmt jedoch keine Rücksicht auf
passende Größenverhältnisse.
"Portinari-Triptychon", Öl auf Holz,
1475/76
Florenz, Galleria degli Uffizi
Ein besonders schönes Beispiel dafür, dass
die Maler beweisen wollten, dass ihre Kunst auch an
die Kunst der Bildhauer herankommt. Mit Hilfe der Grisaille
- Technik wurden Skulpturen vorgetäuscht.