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Bayerisches Schulmuseum


Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums
Das Bayerische Nationalmuseum stellt im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen in einem kulturgeschichtlichen Streifzug, der von den Anfängen menschlicher Wissens-unterweisung bis in die Erziehungs-wirklichkeit der gegenwärtigen Schule reicht, nicht nur Stationen des Schulwesens in Bayern dar, sondern vor allem auch allgemeine Probleme des Lehrens und Lernens: Lernen, um sich im Lebenskampf behaupten zu können; Wissen und Können als Macht als Mittel des sozialen Aufstiegs; die Schule als Ergebnis und Ausdruck zivilisatorischer Entwicklung.
Dargestellt sind Beispiele und Stationen aus dem Leben früher Sammler, Jäger und Ackerbauern (\\"Vom Faustkeil zum Pflug\\") aus dem alten Ägypten und dem Zweistromland (\\"Schreiben macht Schule\\"), aus der griechischen und römischen Antike (\\"Lehrplan des Abendlandes\\"). Der Weg führt über das Mittelalter (\\"Schule der Christen\\") und die frühe Neuzeit (\\"Die Schule - ein Weg in die Welt\\") zu Aufklärung und staatlicher Pflichtschule (\\"Schule verpflichtet - Schule für alle\\"), die die Formen und Aufgaben der modernen Schule im 19. und 20. Jahrhundert prägten. Er mündet in die Schule von heute, die ein Abbild unserer kaum mehr zu überschauenden Gegenwart ist.
Das Museumsgebäude, das aus dem Jahre 1697 stammende Untere Schloss in Ichenhausen, ist in den Jahren 1975 bis 1983 mit Zuwendungen aus dem Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz gründlich renoviert worden.

Schlossplatz 3, 89335 Ichenhausen
Tel: +49 (0) 8223 / 6189

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