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Indischblau-Museum


In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekam ich eine Teekanne von meiner Großmutter geschenkt.

Heute bin ich 55 Jahre alt und meine Sammlung ist so angewachsen, das manche schon meinen, in Bremen sei kein Platz mehr und ich hätte alles - aber das stimmt nicht !

Es fasziniert mich, wie verschieden das Geschirr von den einzelnen Firmen ist. Auch die Veränderung vom handgemalten bis zum gedruckten Scherben und von Stilepochen ist so vielfältig, da kann man gar nicht alles haben.

Mit der Zeit habe ich angefangen, die Porzellanmarken zu suchen und zeitlich zuzuordnen, zumal frau ja erst nach einer zeitlichen Einordnung weiß, ob das Stück einen Wert hat. Das war nicht einfach. Die Angaben in der Literatur widersprachen sich zum Teil, bis heute ist vieles noch unklar. Von Antiquitätenhändlern wurde mir viel dazu erzählt, heute weiß ich, das sie auch nicht viel schlauer waren als ich.

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