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Kunstbibliothek und Kupferstichkabinett


Kunstbibliothek und Kupferstichkabinett
Matthäikirchplatz 6
de
10785 Berlin
Tel.: 030-266-2002
service@smb.museum

Größ­te graphi­sche Samm­lung in Deutsch­land und eine der vier bedeu­tend­sten der Welt. Euro­päische und ameri­kanische Zeich­nungen und Druck­grafik vom Mittel­alter bis zur Gegen­wart. Illumi­nierte, d.h. mit Male­reien ge­schmück­te Hand­schriften des Mittel­alters.

Die Kunstbibliothek entstand 1868. Im Jahr zuvor war auf Initiative des Großen Berliner Handwerkervereins das Deutsche Gewerbe-Museum zu Berlin gegründet worden, das neben einer Unterrichtsanstalt auch eine Bibliothek erhielt. Dass die Kunstbibliothek heute nicht nur eine wichtige Forschungsbibliothek ist, sondern zudem über eine bedeutende Sammlung grafischer Bildzeugnisse zur angewandten Kunst verfügt, hat in dieser Konstellation ihren Ursprung.
So bestimmte das Gründungsprogramm des Museums – Rückbesinnung auf handwerkliche Qualitäten – auch die Erwerbungsrichtlinien der Bibliothek. Historische Kenntnisse über Stil, Technik, Material und Methoden sollten Künstlern und Gewerbetreibenden vermittelt werden. Bereits in der Satzung von 1867 wurde der besondere Charakter der Bibliothek festgelegt: Nicht nur wissenschaftliche und künstlerische Bücher und Zeitschriften, sondern auch Zeichnungen und Fotografien herausragender kunstgewerblicher Erzeugnisse sollten gesammelt werden. So entstand eine umfassende Muster- und Vorbildersammlung für alle Bereiche des Kunsthandwerks.

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