Hieronymus
Bosch. Das Gesamtwerk (Sondereinband) von Hieronymus
Bosch; Sondereinband: 224 Seiten Verlag: Belser; Auflage:
2., Aufl. (Juli 2002)
Eine wirklich umfassende Darsellung des Gesamtwerkes von
Bosch, z.T. auch Detaildarstellungen in sehr guter Druckqualität
auf großformatigem hochwertigem Papier. Der Text macht auf
mich an mancher Stelle den Eindruck eines unredigierten
Entwurfs: sehr umständlich und kompliziert geschrieben,
mit einer Fülle an Informationen, die schlecht untergliedert
sind und die Lektüre ermüdend machen, wozu ein sehr enger
Zeilensatz zusätzlich beiträgt. Dazu kommt eine Systematik
der Bildnummerierung, die ich bislang nicht durchblicke.
Das ist ziemlich ärgerlich, denn was hilft mir das ärmliche
und in winzigen Lettern gedruckte Register, wenn ich die
Bilder dann nicht auffinden kann. Brillenträger müssen mit
der zusätzlichen Schwierigkeit rechnen, dass die Abbildungshinweise
in ebenso winziger Schrift und in Grau gedruckt sind. Fazit:
Wer die Bilder kennt und eine gute Repro braucht, kommt
auf ihre/seine Kosten. Wer die Bilder mit Hilfe des Buches
kennenlernen möchte, bringe Geduld, kriminalisisches Gespür
und eine gute Lupe mit.
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Der
Garten der Lüste. Roman über Leben und Werk des Hieronymus
Bosch; Broschiert: 592 Seiten Verlag: Diogenes; Auflage:
2., Aufl. (Februar 2004)
Im Mittelalter zurzeit von Karl dem Kühnen war der Teufel
ein reales, wirkliches, die irdische Welt regierendes Wesen.
Von den Kanzeln der gotischen Kirchen verbreiteten die Dominikaner
diese Botschaft mit apokalyptischer Sprache, und waren dabei
nicht weniger diabolisch. Überall, auch in 's-Hertogenbosch
wütete die Inquisition, deren dunkles Tun das Lodern der
Scheiterhaufen taghell erleuchtete. Wer nicht als Hexe enden
wollte, der durfte sich nichts zuschulden kommen lassen:
Jeder Nachbar war ein potenzieller Denunziant. "Die Hölle
befand sich auf Erden und mußte nicht anderswo gesucht werden",
heißt es in John Vermeulens Roman Der Garten der Lüste:
Selbst Pasteten werden hier angeblich "mit dem Fett verbrannter
Hexen und Ketzer zubereitet"...
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Hieronymus
Bosch - Garten der Lüste (Gebundene Ausgabe) von Hans
Belting; Gebundene Ausgabe: 125 Seiten Verlag: Prestel (März
2002)
Die rätselhaften Bilder des niederländischen Malers Hieronymus
Bosch (ca. 1450-1516) üben bis heute eine ungebrochene Faszination
auf ihre Betrachter aus. Dies gilt besonders für das großartige
dreiteilige Altarbild, das nach seinem Mittelbild "Der Garten
der Lüste" benannt wurde, und schon zu Lebzeiten des Malers
berühmt (und wohl auch berüchtigt) war. Eine ganz eigentümliche
Bilderwelt tritt hier dem Auge entgegen, überaus reich bevölkert
mit bizarren Gestalten und monströsen Erscheinungen, die
wie eine seltsame Mischung aus mittelalterlicher Fantastik
und dem Surrealismus moderner Künstler wie Salvatore Dali
oder Max Ernst anmuten. In feinsten Details und intensiven
Farben malt Bosch Fabelwesen zwischen Tier und Mensch, lässt
Früchte auf Beinen wandeln oder baut ätherische Paläste
aus gläsernen Röhren. Der ungewöhnlichste Aspekt liegt jedoch
in der freizügigen Darstellung nackter Körper und sich liebkosender
Paare im dominierenden mittleren Teil des Triptychons, wo
Menschen jeder Herkunft friedlich und im Einklang mit der
Natur sich in einer Art Paradies recht irdischen Wonnen
hingeben. Verständlich, dass der "Garten der Lüste" nie
den Altar einer Kirche schmückte, sondern zunächst im Brüsseler
Palast der Grafen von Nassau das Auge seines Auftraggeber
erfreute, bis es später nach Spanien gelangte, wo es heute
im Prado in Madrid zu sehen ist.
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du,
Nr.750 : Hieronymus Bosch. Verloren im Paradies
Broschiert: 106 Seiten Verlag: Du Verlags Ag; Auflage: 1 (2004)
Dieses Heft führt in ein unergründliches Universum. Zerbrechliche
Menschlein, traumverloren auf Lustwiesen und unter Martern
aller Arten. Arkadische Landschaften wie von anderen Planeten,
Weltbrände, eisige Höllen und Groteskwesen, von deren Artenreichtum
die Horrorindustrie bis heute zehrt: kein Alien, der nicht
bei ihnen in die Schule gegangen wäre. Das Universum des Hieronymus
Bosch, rätselhaftester aller Weltspiegel, hat widersprüchliche
und bisweilen fantastische Deutungen auf sich gezogen. Die
Bücher und Aufsätze über ihn ergeben eine stattliche Bibliothek.
Dieses Heft soll die Lust der Augen wecken an der Vielfältigkeit
von Boschs Welt, als deren Quintessenz noch immer der Garten
der Lüste gilt. Er steht im Zentrum, zum Aufklappen wie das
Original und in neuen Aufnahmen, die nach der Restaurierung
angefertigt wurden. Renommierte Kunstwissenschaftler geben
Sehhilfen, den Interpretationsverhau zu durchlüften. Ein Glossar
sammelt, was man nach dem neuesten Forschungsstand über Bos
ch wissen kann. Paul Vandenbrook wird durch den Garten der
Lüste führen, Hans Holländer befasst sich mit der Problematik
von Original, Nachahmung und Fälschung, Theo Toebosch mit
der Archäologie der Gegenstände in seinen Bildern. Hans-Georg
Brittnacher stellt zentrale Bildmotive in einen kulturgeschichtlichen
Zusammenhang. Der poetische Blick von Bora Cosic, Brigitte
Kronauer, Gertrud Leutenegger und Martin Mosebach legt subjektive
Schneisen in einen unerschöpflichen Kosmos. Und ermuntert
zu eigenem Sehen. Denn den ultimativen Blick auf Bosch gibt
es nicht.
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Bosch: Verloren im Paradies, amazon.de »
Hier
haben wir einen kleinen Teil über Hieronymus Bosch für
Sie zusammengestellt! Wenn Sie noch andere Bücher empfehlen
wollen oder über nähere Informationen verfügen,
dann geben Sie uns bitte Bescheid.
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