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E.A.T.

Experiments in Art and Technology

E.A.T.

Zwei der preisgekrönten Werke sind in der Ausstellung in Salzburg zu sehen: Heart Beats Dust (1968) von Jean Dupuy und Ice Table (1967) von Hans Haacke, ein Objekt, das eigens für die Salzburger Schau restauriert wurde. Die Ausstellung stellt auch eines der spektakulärsten Projekte von E.A.T. vor: die Gestaltung des Pepsi- Cola-Pavillons, der 1970 für die Expo im japanischen Osaka realisiert wurde. An der Außen- und Innengestaltung des von Pepsi-Cola gesponserten Pavillons waren 63 Künstler und Künstlerinnen, Ingenieure und Wissenschaftler beteiligt. Außen umhüllte Fujiko Nakaya den Pavillon mit einer Nebelwolke, während kinetische Skulpturen (Floats) von Robert Breer den Vorplatz langsam umkreisten. Im Innenraum schuf Robert Whitman Installationen. Vier Türme trugen Rusty Myers’ Skulptur Light Frame. Mit Projects Outside Art (1970/71) beleuchtet die Ausstellung auch eine weniger bekannte Seite von E.A.T.: eine Reihe von interdisziplinären Projekten, in denen sich Künstler mit verschiedenen sozialen Themen auseinandersetzten. Ebenfalls zu sehen sind ARTCASH (1971) und Rainforest V – Variation 2 (1973/2015), eine interaktive Installation von David Tudor, einem Pionier der experimentellen Musik.

In der Ausstellung sind Projekte von Künstlerinnen, Künstlern und Bell-Labs- Ingenieuren vertreten: Per Biorn, Robert Breer, John Cage, Lucinda Childs, Cecil H. Coker, Composers Inside Electronics, Pete Cumminski, Merce Cunningham, Jean Dupuy, Öyvind Fahlström, Ralph Flynn, Hans Haacke, Leon Harmon, Alex Hay, Deborah Hay, Larry Heilos, Peter Hirsch, Harold Hodges, Robert V. Kieronski, Billy Klüver, Ken Knowlton, Tony Martin, Jim McGee, Forrest Myers, Fujiko Nakaya, Steve Paxton, John Pearce, Yvonne Rainer, Robert Rauschenberg, Robby Robinson, Alfons Schilling, Herb Schneider, Jean Tinguely, David Tudor, Fred Waldhauer, Andy Warhol, Robert Whitman, Witt Wittnebert, Dick Wolff, Niels & Lucy Young Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutsch-englischer Sprache, herausgegeben von Sabine Breitwieser mit Aufsätzen von Kathy Battista, Simone Forti, Billy Klüver, Michelle Kuo, Catherine Morris, Zabet Patterson und John Tain sowie einem Gespräch zwischen Sabine Breitwieser, Julie Martin, Robert Whitman und Kathy Battista. Erhältlich im Shop des Museum der Moderne Salzburg um € 29.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Samstag, 25. Juli 2015, 11 Uhr, wird David Tudors Rainforest I (1973) von Composers Inside Electronics, Phil Edelstein und John Driscoll, aufgeführt. Am Sonntag, 26. Juli 2015, 14.30–17.30 Uhr, findet ein Symposium zum Thema The Story of E.A.T. statt, mit Sabine Breitwieser, Direktorin, Museum der Moderne Salzburg; Kathy Battista, Gastkuratorin; Michelle Kuo, Herausgeberin und Chefredakteurin, Artforum International, New York; Julie Martin, Direktorin, E.A.T., New York; Catherine Morris, Kuratorin, Brooklyn Museum, New York (in englischer Sprache).

Ausstellungskonzept und Projektleitung: Sabine Breitwieser, Direktorin, Museum der Moderne Salzburg Beirat: Julie Martin, Michelle Kuo, Catherine Morris Gastkuratorin: Kathy Battista, New York Kuratorische Assistentin: Christina Penetsdorfer, Museum der Moderne Salzburg Ausstellungsarchitektur: Kuehn Malvezzi (Wilfried Kuehn, Samuel Korn)






  • Ernst Leitz
    Eine Notiz im Werkstattbuch belegt: Spätestes im März 1914 – vor genau 100 Jahren also...
  • 25.07.2015 - 01.11.2015
    Ausstellung »
    Museum der Moderne Salzburg »

    Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr
    Mittwoch 10 - 20 Uhr
    Montag geschlossen
    Während der
    Osterfestspiele (28. März - 6. April 2015)
    Pfingstfestspiele (22. Mai - 25. Mai 2015)
    Salzburger Festspiele (18. Juli - 30. August 2015)
    Mozartwoche (22. - 31. Januar 2016)
    sind beide Häuser auch montags von 10 - 18 Uhr geöffnet.
    Kombiticket (Mönchsberg & Rupertinum)
    Regulär € 12
    Ermäßigt € 8
    Familien € 16



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    Robert Breer Float, 1970-2000 Harz, Acrylfarbe, Motor und Batterien auf Metallbasis Höhe 180 cm, Durchmesser 180 cm GB Agency, Paris Ansicht Frieze London, 2014 Foto: Sabine Breitwieser
    Museum der Moderne Salzburg
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