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Münchner Geigentage 2016

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Anknüpfend an den großen Erfolg der Ausstellungen 2007, 2010 und 2013 dokumentieren die Münchner Geigen- und Bogenbauer in einer neuen Ausstellung mit eigenen Arbeiten die Entwicklung und den aktuellen Stand des Geigen- und Bogenbaus in München.

Ihr Anliegen ist es, dieses eher verborgene Handwerk, das höchste Kunstfertigkeit erfordert, an die Öffentlichkeit zu bringen. Hierzu haben sich 36 selbständig arbeitende Geigen- und Bogenbauer aus München und Umgebung zusammengefunden und stellen je ein bis drei Streichinstrumente oder bis zu sechs Bögen aus. Im Zeitraum vom 23. April bis zum 8. Mai 2016 kann jeder Interessierte die ausgestellten Geigen, Bratschen, Celli und Bögen in der Sammlung Musik des Münchner Stadtmuseums selbst spielen, anfassen, ausprobieren und miteinander vergleichen. Zur Betreuung der Instrumente und Bögen und für Fragen sind immer mindestens zwei der ausstellenden Geigen- und Bogenbauer anwesend.

Im Begleitprogramm kommen ausgewählte Exponate der ausgestellten Meisterinstrumente und Meisterbögen der Geigen- und Bogenbauer unter den Händen namhafter professioneller Musiker, wie Maximilian Hornung (Violocello), Prof. Ingolf Turban (Violine), Hermann Menninghaus (Bratsche), dem Henschel Quartett und dem Goldmund Quartett, zum Einsatz.

Maximilian Hornung (Violoncello) ist ein international renommierter Solist, der 2015 den „Europäischen Nachwuchspreis“ der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa und 2011 den Echo- Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres erhielt. Er ist ehemaliger Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, gewann 2005 den Deutschen Musikwettbewerb und 2007 als Cellist des Tecchler Trios den ARD-Musikwettbewerb.

Prof. Ingolf Turban (Violine) trat als Solist in den Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der New Yorker Avery Fisher Hall, in der Züricher Tonhalle, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und der Mailänder Scala auf. Von 1985 bis 1988 war er erster Konzertmeister der Münchner Philharmoniker, gründete 2005 das Kammerorchester „I Virtuosi di Paganini“ und folgte 2006 nach 11 Jahren als Professor an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München. Sein umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen ist mittlerweile auf über 40 CD-Produktionen dokumentiert.

Hermann Menninghaus (Bratsche), ausgebildet in Violine bei Waleri Gradow an der Folkwanghochschule in Essen, wurde 1986 als derzeit jüngstes Mitglied bei den Berliner Philharmonikern aufgenommen. 1995 entschloss sich Hermann Menninghaus, das Instrument zu wechseln und ließ sich auf der Viola ausbilden. Bereits 1997 wechselte er auf die Position der ersten Soloviola zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Hermann Menninghaus spielte als Solobratschist 1998 und 1999 bei den Bayreuther Festspielen und ist seit 2002 Dozent an der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Zahlreichen nationale und internationale solistische Auftritte, wie bei dem Super-World-Orchestra in Tokio, prägen seine Laufbahn.

Das Goldmund Quartett, das den Bayerischen Kunstförderpreis 2015 verliehen bekam, wurde 2014 zweifacher Preisträger des internationalen August-Everding-Musikwettbewerbs der Konzertgesellschaft München e.V. im Fach Streichquartett. Das Goldmund Quartett zählt zu den gefragtesten Nachwuchsquartetten Deutschlands und ist nicht nur in Deutschland, sondern auch auf internationalen Festivals ein gern gesehener Gast. Das Henschel Quartett gehört zu den renommiertesten Ensembles in der Klassik-Szene. CD- Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt. Die Mitglieder des Henschel Quartetts sind gefragte Dozenten und folgen regelmäßig Einladungen namhafter Universitäten , von der Yale University (USA) bis zur University of Melbourne (Australien). Das ehemals mit dem Förderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgezeichnete Henschel Quartett engagiert sich heute in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium im Bereich der musikalischen Nachwuchsförderung mit vielfältigen Kinder- und Jugendprojekten.

Konzertkarten sind eine halbe Stunde vor Konzertbeginn an der Museumskasse erhältlich – kein Vorverkauf und keine Reservierungen möglich, Publikumseinlass ist 30 Minuten vor Konzertbeginn. Die Matinee-Karten kosten 7 € / ermäßigt 3,50 €, die Abendkonzerte kosten 10 € (ohne Ermäßigungen).

Die Matinee- und Abendkonzertkarten berechtigen nach dem jeweiligen Konzert zum Besuch der Sonderausstellung "Münchner Geigentage 2016". Während der Konzerte ist es nicht möglich, die ausgestellten Instrumente zu besichtigen. Im Anschluss an die Konzerte ist die Ausstellung wieder zugänglich. Dauer der Konzerte jeweils ca. 1,5 Stunden.






  • 23.04.2016 - 08.05.2016
    Ausstellung »
    Münchner Stadtmuseum »

    Dienstag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr
    Montags geschlossen

    Personen ab 18 Jahren 7 €

    Personen unter 18 Jahren
    Eintritt frei



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