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Kleine Schätze aus Amiens

Das Museum der Picardie in Amiens ist eines der grössten und ältesten Museen von Frankreich. Es wurde in Amiens, einer nördlich von Paris gelegenen Stadt, zwischen 1855 und 1867 erbaut. Die Errichtung verdanken wir der Initiative einer lokalen wissenschaftlichen Gesellschaft, der Gesellschaft der Antiquare der Picardie, und der Unterstützung von Kaiser Napoleon III. Das Gebäude wurde als Ort des Prestiges und der Macht geplant: modern und monumental. Es diente fortan als Modell für die französischen Museen vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Seit seiner Eröffnung nahm es unterschiedlichste Sammlungen auf, die seinen heutigen Ruhm ausmachen: archäologische Sammlungen, mittelalterliche Werke, alte und zeitgenössische Kunst. Die für die Ausstellung «Kleine Schätze aus Amiens» ausgewählten Werke reflektieren diese grosse Diversität und setzen einen Akzent auf Objekte und Werke, die mit der Geschichte der Stadt Amiens verbunden sind: archäologische Gegenstände, mittelalterliche Goldarbeiten und Skulpturen, kunsthandwerkliche Traditionen (Keramik, Silber, Marionetten), gemalte Ansichten der Stadt in unterschiedlichen Perioden sowie mit der Errichtung des Museums verknüpfte Objekte und Porträts. Die Ausstellung setzt auch einen Schwerpunkt auf die Entwicklung der französischen Malerei mit Malern wie Simon Vouet, Jean-Baptiste Siméon Chardin oder Jean-Honoré Fragonard. Wegen Renovierungund bedeutender Erweiterung ist das Museum zurzeit geschlossen und wird im Herbst 2019 wiedereröffnet.






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  • 28.06.2018 - 21.10.2018
    Ausstellung »
    Liechtensteinisches Landesmuseum »

    Dienstag bis Sonntag: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
    Mittwoch: 10.00 Uhr bis 20.00
    Uhr Montag: Geschlossen



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  • Matthieu Prieur,Puy von 1605, gestiftet von Jacques Destrées, Kirche erhellt durch ewiges Licht, Öl auf Holz; Foto: Philippe Arnaud/Museum der Picardie.
    Matthieu Prieur,Puy von 1605, gestiftet von Jacques Destrées, Kirche erhellt durch ewiges Licht, Öl auf Holz; Foto: Philippe Arnaud/Museum der Picardie.
    Liechtensteinisches Landesmuseum
  • Bischofsstab, Hl. Michael tötet den Drachen, Limoges, um 1200–1210, Kupfer, Champlevé-Email, graviert, ziseliert und vergoldet; Foto: Irwin Leullier/Museum der Picardie.
    Bischofsstab, Hl. Michael tötet den Drachen, Limoges, um 1200–1210, Kupfer, Champlevé-Email, graviert, ziseliert und vergoldet; Foto: Irwin Leullier/Museum der Picardie.
    Liechtensteinisches Landesmuseum
  • Gott mit Ohr in Form eines Geweihs, Ende des 1. Jh. n. Chr., Bronze; Foto: Marc Jeanneteau/Museum der Picardie.
    Gott mit Ohr in Form eines Geweihs, Ende des 1. Jh. n. Chr., Bronze; Foto: Marc Jeanneteau/Museum der Picardie.
    Liechtensteinisches Landesmuseum
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