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Darum wählt! Plakate zur ersten demokratischen Wahl in Deutschland

Schon bald erschienen auch erste Hinweise auf die bevorstehende Wahl. Besonders Frauen wurden eigens angesprochen, von ihrem neuen Wahlrecht Gebrauch zu machen. Spätestens Mitte Dezember 1918, nur etwa fünf Wochen nach Kriegsende, hatten sich die Parteien formiert, Programme aufgestellt und mit dem Wahlkampf begonnen, der in vorderster Linie wiederum mit Plakaten ausgetragen wurde. Von den Tausenden von Plakaten, die damals binnen weniger Wochen erschienen, haben viele die Zeit nicht überlebt. Der weit überwiegende Teil dürfte nur mit Texten und fett gedruckten Parolen erschienen sein. Die in der Ausstellung getroffene Auswahl ist daher qualitätsvoller und bunter, als es ein statistischer Überblick wäre. Dass das MKG die Werke nun in dieser Form zeigen kann, ist erneut ein Beweis für seine hervorragende Sammlung, in diesem Fall konkret im Bereich Grafik.

Donnerstag, 7. März 2019, 19 Uhr sowie Donnerstag, 4. April 2019 Kuratorenführung mit Dr. Jürgen Döring im Museumseintritt inbegriffen






  • 18.01.2019 - 22.04.2019
    Ausstellung »

    Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr | Eintritt: 12 € / 8 €, Do ab 17 Uhr 8 €, bis 17 J. frei



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  • Martha Jäger (1867–?), Eure Kinder brauchen Frieden und Brot. Darum Frauen: Wählt! Plakat der Frauenverbände Deutschlands, 1918, Plakat, 90 x 59,5 cm, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © unbekannt, Foto: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
    Martha Jäger (1867–?), Eure Kinder brauchen Frieden und Brot. Darum Frauen: Wählt! Plakat der Frauenverbände Deutschlands, 1918, Plakat, 90 x 59,5 cm, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © unbekannt, Foto: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
    Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Walter Riemer (1896–1942), Nieder mit der Reaktion. Wählt SPD – Mehrheits-Sozialdemokratie. Wahlplakat der SPD, Januar 1919, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Alexander M. Cay (1887–1971)
    Walter Riemer (1896–1942), Nieder mit der Reaktion. Wählt SPD – Mehrheits-Sozialdemokratie. Wahlplakat der SPD, Januar 1919, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Alexander M. Cay (1887–1971)
    Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Karl Jakob Hirsch (1892–1952), Wählt Spartakus!, Jahreswende 1918/19, Lithografie, 69 x 94,5 cm, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Universitätsbibliothek der LMU München, Nachlass Karl Jakob Hirsch
    Karl Jakob Hirsch (1892–1952), Wählt Spartakus!, Jahreswende 1918/19, Lithografie, 69 x 94,5 cm, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Universitätsbibliothek der LMU München, Nachlass Karl Jakob Hirsch
    Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Lucian Bernhard (1883–1972), Frauen! Sorget für Frieden und Brot! Wählet und werbt für die Wahl!, Januar 1919, Lithografie, 70 x 95 cm, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
    Lucian Bernhard (1883–1972), Frauen! Sorget für Frieden und Brot! Wählet und werbt für die Wahl!, Januar 1919, Lithografie, 70 x 95 cm, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
    Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Rudi Feld (Lebensdaten unbekannt), Die Gefahr des Bolschewismus. Plakat der Verbände gegen den Bolschewismus, Ende 1918, Lithografie, 94 x 69,5 cm, © unbekannt, Foto: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
    Rudi Feld (Lebensdaten unbekannt), Die Gefahr des Bolschewismus. Plakat der Verbände gegen den Bolschewismus, Ende 1918, Lithografie, 94 x 69,5 cm, © unbekannt, Foto: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
    Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
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