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Michael Urtz - Metamorphosen - Malerei

Michael Urtz (*1952), Schüler von KRH Sonderborg und Künstler der Galerie Schrade seit 1995, zeigt in seinen neuesten Arbeiten, die vornehmlich in 2018 entstanden, Essenzen, Entdeckungen, Wege und Spuren seines 40-jährigen malerischen Schaffens.

„Das, was wir vor uns sehen, ist zunächst eine frische, leicht anmutende Malerei der expressiven Dynamik und Durchdringung gebannt auf Großformate. Diese sind mit ungebrochenem Weiß, Pergament-Weiß und Grau aller Nuancen grundiert. Wobei darin, darüber und dadurch eine delikat freie und zugleich komplex-verdichtete, gestische Farbraummalerei und Zeichnung wächst und verschmilzt, wirbelt und sich „ent“-wickelt, tropft und fließt. Kurz: Ein klingendes Gesamtkunstwerk des formalen und inhaltlichen „Strömens und Einkreisens“, schreibt Dr. Melanie Klier im frisch zur Eröffnung erscheinenden Ausstellungs-Katalog, und fährt fort: „Eine Farbwelt der Intensivierungen und Kontraste. Der Dramatik gleichermaßen wie der leisen Töne. Stets geheimnisvoll und pointiert inszeniert. Gleichsam energiegeladen wie verhalten. Voller kompositioneller Spannung also, und starker Ausdruckkraft sowie lyrischer Finesse. Dazu immer im Fluss. Wobei eine verknappte Palette an Buntfarben, konzentriert auf Indigo, Stierblutrot, Veroneser Grün und Gelb ausgesucht Zwiesprache hält im Strudel der Ereignisse.“

Spannend ist diese neue, veränderte Urtz’sche Farb-Palette, die daher rührt, dass der Künstler 2018 keine Malreise in die Bretagne vorgenommen hat, sondern „Zuhause“ geblieben ist. In Deutschland. Und - dieses Mal hier seine Landschaftsbegehungen und Naturbeobachtungen vorgenommen hat, die er in seinen Gemälden gestisch-abstrakt verwandelt und verortet. Das Resultat: „Auf das große Farbspektakel seiner ins Bild transformierten, bretonischen Landschaftsatmosphären mit einer knallenden, oft ganze Farbflächen deckenden Leuchtkraft der Palette Gelb-, Rot-, Blau- und Grün, hat Michael Urtz damit ganz verzichtet. Und damit auch auf die bildbeherrschende Farbkraft der Urelemente Feuer, Wasser, Erde und Luft.“ (Melanie Klier)

So begegnen sich in Bildern wie „Wolkengarten“, „Herz-Blüten“ und „Indigo Fährte“ intensive Farben und differenzierte Grau/Weiß Nuancen. Malerei, expressive Zeichnung und der Gehalt seiner lyrischen Photographie (!) vereinen sich dabei zu einer individuell lesbaren Metamorphose. Die mit Acryl auf Leinwand gemalten, mitunter durch Graphit-Zeichnungen überspielten, großformatigen Arbeiten werden zu Kristallisationsflächen von Vergangenheit und Gegenwart, Malerei und Zeichnung, Lyrik und Expression. Arbeiten, die uns einladen auf der „Indigo Fährte“ ins Unbekannte zu gehen.

Parallel zur Ausstellung „Michael Urtz. Metamorphosen – Malerei“ im 1. Obergeschoss eröffnen und zeigen wir die Ausstellung „Ursula Jüngst. Fiesta de la Vida“ in der Nikolauskapelle. Über Ihren Besuch würde ich mich sehr freuen. Ihr Ewald Schrade






  • 17.03.2019 - 12.05.2019
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    Öffnungszeiten
    Galerie Schrade - Karlsruhe

    Zirkel 34–40
    76133 Karlsruhe

    Dienstag–Freitag 13–18 Uhr
    Samstag 11–14 Uhr



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    Galerie Schrade Schloß Mochental