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Forever Young - 10 Jahre Museum Brandhorst

Das Museum Brandhorst wird 10 Jahre alt und lädt zum Feiern ein. Die Jubiläumsausstellung „Forever Young“ zeigt rund 250 Werke von 46 Künstlerinnen und Künstlern. Neben bekannten und beliebten Höhepunkten des Sammlungsbestands sind zahlreiche Erwerbungen zu sehen, die seit 2009 in die Sammlung Brandhorst aufgenommen wurden und nun erstmals im Museum präsentiert werden. Gemeinsam geben sie Einblick in die Entwicklung der Kunst seit den 1960er-Jahren. Die drei Themenschwerpunkte der Ausstellung sind: die dunkle Seite von Pop, Subjektivität im Spätkapitalismus und zeitgenössische Malerei. Die Ausstellung wird vom 24. Mai 2019 bis April 2020 zu sehen sein und von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Diskussionen und Performances begleitet.

Nach der Eröffnung der Jubiläumsausstellung „Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst“ am 23. Mai beginnt das verlängerte Festwochenende.
Bei freiem Eintritt am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Mai, sind Publikum, Kunstfans, Künstlerinnen und Künstler und alle dem Haus Verbundenen eingeladen, gemeinsam Geburtstag zu feiern.

Highlights des Wochenendes:
Die Tänzerinnen Margarida Neto und Claudia Ortiz Arraiza von Richard Siegal / Ballet of Difference führen unter der Leitung von Richard Siegal und begleitet vom afrikanischen Perkussionisten Njamy Sitson die Tanzperformance „Made Two Walking“ auf.
Mirjam Mesak, aus dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, singt „Ave Maria“ aus Giuseppe Verdis „Otello“. Es spielt ein Streichquartett des Bayerischen Staatsorchesters.
Die Stiftung Lyrik Kabinett präsentiert eine von der Münchner Lyrikerin Anja Bayer konzipierte und mit dem Frankfurter Dichter Robert Stripling umgesetzte zweistimmige Lesung zum Werk Cy Twomblys.
Katja Eichinger spricht als Begleiterin des Museums mit Kuratorin Patrizia Dander über Andy Warhols „Oxidation Painting“, 1978.
Im Geiste von Andy Warhol und in Kooperation mit dem Boxwerk verbindet sich beim „Workout mit Warhol“ Kunstereignis mit sportlicher Betätigung.
Das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) sowie das Kinderkunsthaus bieten ein spezielles Familienprogramm.
Drei Künstlerinnen und Künstler, Maximiliane Baumgartner, Stephan Janitzky und Kristina Schmidt, kommentieren die Ausstellung durch eigene Orientierungspläne, die im Museum ausliegen.
Das Münchner Label Public Possession bereichert das Programm musikalisch und gestaltet eine Pop-Up-Bar.
Den Wochenendauftakt „Brand New“ am Freitagabend gestaltet CreArt, Jugendbeirat des Museums, ganz im Stil der erfolgreichen „ARTisFACTION“-Nächte in der Pinakothek der Moderne. Im Anschluss geht es in den Blitz Club.
Am Samstagabend feiert das neue Salonformat ZEBRA im Foyer des Museums Brandhorst Premiere. Hosted by Nan Mellinger & Guests steht der Titel der Jubiläumsausstellung Pate für ein Gespräch über Ewigkeit, Jugend, und formbewusste Deformierungen. Zu Gast sind u.a. Barbara Vinken und Jovana Reisinger.
Anschließend sorgen Public Possession und die Bar Charlie für Partystimmung.

ZUR AUSSTELLUNG „FOREVER YOUNG – 10 JAHRE MUSEUM BRANDHORST“

Seit der Eröffnung im Mai 2009 hat sich im Museum Brandhorst viel getan. Neben zahlreichen Ausstellungen wurde die Sammlung Brandhorst stetig erweitert – von 700 auf über 1.200 Werke. Heute ist sie eine der wichtigsten Sammlungen von Gegenwartskunst in Europa – mit vielen bedeutenden Werken von Andy Warhol, Cy Twombly, Bruce Nauman, Cady Noland oder Wolfgang Tillmans.

Der zehnte Geburtstag des Museums im Mai 2019 ist Anlass für eine Werkschau aus den Sammlungsbeständen. „Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst“ spannt einen Bogen von den frühen 1960er-Jahren bis in die gegenwärtige Kunstproduktion und setzt viele Neuankäufe der letzten Jahre mit den bekannten Sammlungshighlights in Verbindung.

Die Ausstellung umfasst rund 250 Werke von 46 Künstlerinnen und Künstlern und hat drei Schwerpunkte:

Zum einen die Pop-Art - gerade in ihrer oft übersehenen politischen Dimension. Ein zweiter Strang widmet sich dem brisanten Thema der Subjektivität in der Gegenwart – und damit der Frage, wie der Spätkapitalismus Identitäten prägt. Die dritte Sektion wendet sich einem der Kernthemen des Museums Brandhorst zu: der zeitgenössischen Malerei und der Fragestellung, wie sich diese althergebrachte Kunstgattung immer wieder erneuert. Hierzu hatte das Museum in den letzten Jahren mit „Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter“ wichtige Thesen formuliert, und diese in viel beachteten Einzelausstellungen wie „Wade Guyton: Das New Yorker Atelier“, „Kerstin Brätsch: Innovation“ und „Jutta Koether – Tour de Madame“ weitergeführt.

Anlässlich des Jubiläums wird Twomblys Rosensaal wieder in seiner ursprünglichen, vom Künstler konzipierten Form zu sehen sein. Aus seiner allerletzten Werkserie „Camino Real“, 2011, kann zudem eine prominente Neuerwerbung präsentiert werden: mit seinen roten, gelben und orangefarbenen Schleifen auf hellgrünem Grund zählt das Gemälde zu den farbintensivsten Werken aus Twomblys über 60-jähriger Karriere.






  • 24.05.2019 - 30.04.2020
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    Täglich 10:00 - 18:00
    Montags geschlossen
    Dienstags 10:00 - 20:00
    ÖFFNUNGSZEITEN AN FEIERTAGEN   
    Regulär 7 Euro
    Ermäßigt 5 Euro
    Sonntagseintritt 1 Euro



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  • Abb.: Cy Twombly, Ohne Titel, 2001, 39 x 40 x 29,8 cm, Udo und Anette Brandhorst Sammlung, Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München © Cy Twombly Foundation
    Abb.: Cy Twombly, Ohne Titel, 2001, 39 x 40 x 29,8 cm, Udo und Anette Brandhorst Sammlung, Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München © Cy Twombly Foundation
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