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HERMANN GLÖCKNER – EIN MEISTER DER MODERNE

Zweifellos zählt Hermann Glöckner (1889 Dresden–1987 Westberlin) heute zu den Ausnahmekünstlern unter den Avantgardisten der deutschen klassischen Moderne. Trotz widriger politischer Umstände in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des darauf folgenden DDR-Regimes in Ostdeutschland hat er als ‚Nonkonformer‘ in Dresden über Jahrzehnte hinweg in Abgeschiedenheit kontinuierlich ein herausragendes künstlerisches Werk geschaffen, das es noch immer zu entdecken gilt.

Lange Zeit faszinierten Glöckners Arbeiten zuvorderst Künstler. Hermann Glöckner eilt bis heute der noble Ruf eines ‚Artist’s Artist‘ voraus. Zugleich stand er von der Kunstgeschichte nahezu unbeachtet im Schatten der etablierten Meister der klassischen Moderne. Erst in den letzten Jahren wurde sein singulärer künstlerischer Beitrag über Grenzen hinweg in größere kunsthistorische Zusammenhänge gestellt und als Neuentdeckung auch einem internationalen Publikum vorgestellt.

In der Münchner Ausstellung Hermann Glöckner – Ein Meister der Moderne begegnen sich in einer Zusammenschau Beispiele seines frühen Tafelwerks aus der Zeit von 1930 bis 1935 und eine Gruppe seiner Modelli der 1960er- und 1970er-Jahre, die als Entwürfe zu geplanten großformatigen skulpturalen Faltungen verstanden werden können. Erstmals werden diese zentralen Werkgruppen seines abstrakt-konstruktiven Œuvres einer konzentrierten kunsthistorischen Betrachtung unterzogen.






  • 24.10.2019 - 19.01.2020
    Ausstellung »
    Pinakothek der Moderne »

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  • Hermann Glöckner, Rot über Schwarz und Blau, 1932 Doppelseitige Tafel 498 x 350 mm Seite A: Collage, Papier, Pappkörper 2017 erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung, München
    Hermann Glöckner, Rot über Schwarz und Blau, 1932 Doppelseitige Tafel 498 x 350 mm Seite A: Collage, Papier, Pappkörper 2017 erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung, München
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