• Menü
    Stay
Schnellsuche

Future Structures

  • Ausstellung
    Future Structures
    06.09.2019 - 12.10.2019

Die Gemälde der russischen Künstlerin Inna Artemova ähneln in ihrem Aufbau Sequenzen eines Storyboards oder Filmstills, in denen sich phantastische Szenarien ausbreiten. Die dargestellten Menschen, Objekte und Architekturen verharren in einem eigentümlich verwirrenden Schwebezustand, als sei die Ordnung von Raum, Zeit und Gravitation ausgesetzt.

Inna Artemova

„Future Structures“

7. September – 12. Oktober

Vernissage am 6. September 18 – 21 Uhr

In ihrer Ausstellung „Future Structures“ führt sie mit einer Serie monochromatischer Gemälde dieses Vertigo fort. Architektonische Strukturen schweben über einer Ebene, ihre einzelnen Elemente haben in einer Art Zellteilung immer wieder neue Strukturen aus sich hervorgebracht. In der nächsten „Szene“ beugen sich Forscherinnen über die Miniatur dieser metabolischen Struktur. Ein zerborstenes Ei ist über dem Horizont erschienen. Wissenschaftler öffnen ein kugelförmiges Objekt aus dem wiederum Kugeln, Strahlen und konstruktivistischen Gegenstände entweichen. Eine Phalanx aus Streben flankiert einen breiten Pfad, der sich zu einem lichten Horizont hin öffnet, auf den sich einzelne Figuren hinzubewegen scheinen.

Die Zeit scheint in den Bildern angehalten. Befinden wir uns auf einer Reise in eine utopische Zukunft oder betrachten wir die zerborstenen Überreste einer gescheiterten Zivilisation?

Inna Artemova bedient sich der Beschreibung einer Realität an der Grenze zur Fantastik, schwankend zwischen utopischen und dystopischen Weltentwürfen, um die tiefgreifenden transformatorischen Ereignisse, die die (post-) sowjetische Gesellschaft erfahren hat und deren Auswirkungen noch heute sichtbar sind, zu kommentieren.

Eingebunden in einen sowohl architektonischen und cinematografischen Resonanzraum rufen ihre Arbeiten Motive aus Andrej Tarkowskis Film „Stalker“ auf, dessen Vorlage die Brüder Strugatzki mit ihrem fantastischen Romans „Frühstück am Wegesrand“ lieferten. Auch zeitgenössische Erzählungen dystopischer Welten in „Metro 2033“ von Dmitri Gluchowski oder „Kys“ von Tatjana Tolstoi verweben sich als Echo in den Werken.

„Future Structures“ wird somit zu einer metaphysischen Reise ans Ende der Gewissheit über unsere Vorstellung von der Ordnung der Welt.






  • 06.09.2019 - 12.10.2019
    Ausstellung »
    janinebeangallery »

    Di-Sa 12-18

    zur Berlin Art Week sind die Galerie und der Salon geöffnet:
    Freitag und Samstag, den 13. und 14. September 11 – 20 Uhr
    Sonntag, den 15. September 12 – 18 Uhr



Neue Kunst Ausstellungen
Neue Kurstermine - New
Im Februar habe ich euch meinen letzten Newsletter gesandt...
Sotheby's to Offer
Sotheby’s to Present– THE CLYMAN FANG HEAD...
Streaming Spectres:
In Kooperation mit der Golden Pixel Cooperative und Isolation...
Meistgelesen in Ausstellungen
Nürnberger Schule führend in
Gegen die große grafische Tradition Nürnbergs setzen...
PING PONG #3 Anna Breit und
Gekleidet in Rosa und Pink hält die anonyme Protagonistin...
FORUM 036: Monika Höfler –
Weder die Musik, noch die Literatur oder der Wodka sind die...
  • Inna Artemova Utopia XXII, 2019, Öl auf Leinwand, 170 x 240 cm
    Inna Artemova Utopia XXII, 2019, Öl auf Leinwand, 170 x 240 cm
    janinebeangallery
  • Inna Artemova Utopia XXII, 2019, Öl auf Leinwand, 110 x 145 cm.
    Inna Artemova Utopia XXII, 2019, Öl auf Leinwand, 110 x 145 cm.
    janinebeangallery