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Friedrich Fran

Friedrich Franz II. und die Künste

Friedrich Fran

Am 26. Mai 1857, dem 35. Geburtstag seiner ersten Gemahlin Auguste, zog Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin in einem großen Festakt unter Teilnahme des preußischen Königspaares in seine prächtig um- und neu gestaltete Residenz auf der Schweriner Schlossinsel ein.
Das Staatliche Museum Schwerin, Kunstsammlungen, Schlösser und Gärten präsentiert im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150. Jahrestag der Fertigstellung des Schlossneubaues im Schlossmuseum eine Ausstellung, die das Wirken von Friedrich Franz II. sowie sein Umfeld würdigt.

Zu diesem Anlass werden der Öffentlichkeit vier eindrucksvolle, noch unrestaurierte Kabinette und Säle zugänglich gemacht, die seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr zu sehen waren. Die Herrichtung der Räume mit Bundesmitteln gelang im Zusammenwirken von Bildungs- und Verkehrsministerium, Staatlichem Museum Schwerin und Landtagsverwaltung. Eine endgültige Restaurierung steht noch aus.

Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin regierte als Landesherr von 1842 bis 1883 in einer unruhigen Zeit politischer, sozialer und wirtschaftlicher Umbrüche. Die Ausstellung rückt die Rolle des Fürsten zwischen Tradition und Orientierung in der Moderne am Beispiel der Künste in das Blickfeld. Dem Neubau des Schweriner Schlosses kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu.
Friedrich Franz II. als Bau- und Landesherr wird anhand von Ansichten des Schweriner Schlosses und von Repräsentationsbildern seiner Familie und Minister in der Hofdornitz vorgestellt. Porträts von Künstlern und Kunstkennern im Umkreis des Großherzogs und bislang selten gezeigte Arbeiten der für den Regenten tätigen Maler und Bildhauer lassen in den Räumen der benachbarten Porzellangalerie das geistige und kulturelle Milieu der Zeit lebendig werden. In der historischen Bibliothek schlagen Münzen und Medaillen, die das Schweriner Schloss wiedergeben, die Brücke von der Gedenkkultur früherer Zeit bis in unsere Tage.

Die ursprünglich zu den Gesellschaftssuiten zählende Raumfolge von Sagen-, Leander- und Blücherkabinett bietet einen festlichen Rahmen für die Präsentation von Silbergerät und repräsentativen Stücken der Königlich-Preußischen Porzellanmanufaktur des 19. Jahrhunderts. Hier sind es Stücke aus der Mitgift Alexandrines sowie aus dem Service zur Thronbesteigung Friedrich Franz II.
Die kostbaren Exponate korrespondieren in Reichtum und Pracht mit der noblen Ausstattung der Räume. Stuckmarmor, skulpturaler Dekor und stimmungsvolle Malereien, die sich gleichermaßen auf die Antike wie ein romantisch verklärtes Mittelalter beziehen, verleihen ihnen das Gepräge eines spezifisch mecklenburgischen Historismus.


Ausstellung






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  • Das Großherzogliche Schloss von der Schlossstrasse gesehen, um 1865
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  • Bildnis Friedrich Franz II, Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
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