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Schmuckmuseum Pforzheim

Landschaft im Schmuck

Schmuckmuseum Pforzheim

»Ansichtssache Landschaft« im Kunstverein
Die Gruppenausstellung des Kunstvereins »Ansichtssache Landschaft« zeigt verschiedene Positionen der Gegenwartskunst. Der Fokus liegt dabei nicht auf einer romantisierenden Sichtweise von Landschaft als Projektionsraum und Sehnsuchtsort, wie wir dies seit der Romantik kennen und als historisches Wissen in uns tragen. Auch die heute allgemein empfundene Brüchigkeit und Bedrohtheit von Landschaftsräumen durch den gesellschaftlichen Umgang mit Natur ist zwar Teil der künstlerischen Wahrnehmung, steht jedoch nicht im Vordergrund der Ausstellung »Ansichtssache Landschaft«. Die ausgewählten Werke lenken die Aufmerksamkeit vor allem auf das Ausschnitthafte, das Abgegrenzte, das Eingeteilte, das erst die Natur zur Landschaft und damit zum Gegenstand der ästhetischen Betrachtung werden lässt. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler greifen diesen kulturellen Vorgang der topographischen Parzellierung von Natur auf und verstärken ihn durch ihren sezierenden und transformierenden Blick auf einzelne Elemente und Phänomene von Landschaft. Horizontlinien, Berggipfel, Wiesenstücke, Baumstämme, Gestein und Gewächse werden aus dem landschaftlichen Kontext herausgelöst und isoliert bearbeitet. Klischeehafte Naturerscheinungen, die für bestimmte Landschaften stehen, werden vorgeführt und hinterfragt, ebenso wie die daraus resultierenden menschlichen Verhaltensmuster. Die Ausstellung fokussiert skulpturale Installationen, Objekte, Videos und Zeichnungen.

Beteiligte Künstler sind Gesine Grundmann, Stephan Huber, Monica Ursina Jäger, Shruti Mahajan, Reiner Maria Matysik, Mariele Neudecker, Katja Pfeiffer, Katrin Ströbel, Claudia Thorban, Julia Wenz.

Kuratorinnen sind Bettina Schönfelder und Elisabeth Heine.

 

Begleitprogramm zu »Schöne Aussichten? Landschaft im Schmuck«

Sonntag, 28. Juli, 18. August und 15. September, 13. Oktober 2013, jeweils 15 Uhr
Kombi-Führung durch die Ausstellung mit Exkursen zur Entwicklung der Landschaftsmalerei und Gartenkultur mit Besuch der Ausstellung im Kunstverein
Treffpunkt Museumskasse, Dauer 1,5 Stunden.
7 €, ermäßigt 5,50 €

Termin nach Vereinbarung zwischen 22. Juli und 4. August 2013
Arttours: The Eye Walk – Eine Choreographie für die Augen«
Pforzheim oder Stuttgart
The Eye Walk kommt nach Pforzheim!
Ein Projekt von Myriam Lefkowitz (FR) in Zusammenarbeit mit Arttours Stuttgart.
Ein Besucher und ein Darsteller gehen gemeinsam spazieren. Der Besucher schließt die Augen, während der Darsteller ihn durch die Stadt führt. Ein Duett. Im Laufe des Spaziergangs wählt der Darsteller Orte und Fixpunkte für eine Reihe von »Schnappschüssen«. Der Darsteller bittet den Teilnehmer für diese Momente, die Augen zu öffnen. Die Dauer des Augenöffnens entspricht in etwa der Belichtungszeit einer Kamera: gerade lang genug, um ein Foto zu schießen. »Öffnen/ Schließen« sind die einzigen Worte, die während des Spaziergangs gesprochen werden.
Die visuelle Erfahrung kommt zu den Augen, anstatt von ihnen eingefangen zu werden. Jedes Bild wird zu einem Ereignis, Augenaufschläge von Momenten werden zu einem einmaligen und intensiven Porträt der Stadt zusammengesetzt. »the eye walk« macht einen Film aus der Realität, ein unmittelbares und nicht wiederholbares Drehbuch, komponiert aus der spontanen Begegnung mit dem Ort, dem Moment und dem Führer. Die städtische Landschaft wird intensiv wahrgenommen, neu erlebt und zusammengestellt.
Arttours ist eine Reihe von Stadtführungen und Spaziergängen, die von lokalen und internationalen Künstlern entwickelt wurde, um die Stadt Stuttgart auf neuen Wegen kennenzulernen.
Weitere Angebote und Informationen zu Buchung, Treffpunkt und Tarifen unter
www.stuttg-arttours.de/the-eye-walk
Anmeldung unter 0175/199 89 17
Termine und Teilnehmerzahl für Eye-Walk in Pforzheim begrenzt
Kosten: Spende erwünscht

Donnerstag, 25. Juli 2013, 19 Uhr
Kulturlandschaften im Südwesten - wie hängen biologische Vielfalt und die Kulturlandschaftsgeschichte zusammen?
Vortrag mit Weinen aus der Region und Kurzführung durch die Ausstellung
Prof. Werner Konold, Institut für Landespflege Freiburg
Kulturlandschaft ist physisch greifbare Geschichte. Im besten Fall sind mehrere, ja viele Zeit¬schichten ablesbar – Spuren des Wirtschaftens, Nutzens und Übernutzens und des Gestaltens. Zwei Fragen sind von Interesse: Wurde durch menschliches Einwirken die biologische Vielfalt erhöht? Oder wurde die biologische Vielfalt dadurch lediglich neu sortiert und einer kulturellen Raum-Zeit-Dynamik ausgesetzt? Beides trifft zu, und zwar bezogen auf alle Komponenten der biologischen Vielfalt:
die geneti¬sche Ebene, die Arten, Lebensgemeinschaften und deren Struktur und auf Landschaften. Im Vortrag wird es neben Beispielen darum gehen, wie und warum die biologische Vielfalt zustande gekommen ist.
Eintritt 7 €, ermäßigt 5,50 €

Sonntag, 8. September und 6. Oktober, 15 Uhr
Literarische Sonntagsführung
Der Autor S.F. Ahrens liest in der Ausstellung aus seinen Gedichtbänden »Worte im Gehen« und »Septemberkarst«.
In Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe
7 €, ermäßigt 5,50 €






  • 23.07.2013 - 13.10.2013
    Ausstellung »

    Öffnungszeiten des Schmuckmuseums Pforzheim Di bis So und feiertags 10 bis 17 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester) |

    Eintritt in die Sonderausstellung 5 €, ermäßigt 2,50 €, z.B. mit der SWR2-Kulturkarte, bis 14 Jahre und mit Oberrheinischem Museumspass frei | Kombiticket Dauer- und Sonderausstellung 7 €, ermäßigt 3,50 € | Gruppenführungen auf Anfrage |

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung sonntags 15 Uhr, 5 €, ermäßigt 3,50 € |



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  • o. T. Styropor, Leim, Farbe, Lackspray Gesine Grundmann 2005 Courtesy Galerie Vera Gliem, Köln
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    Schmuckmuseum Pforzheim Reuchlinhaus
  • 88 HL Haarstecker Gold, Schildplatt, Diamanten, Saphire, Email Lluis Masriera Barcelona, 1902 Schmuckmuseum Pforzheim Foto Rüdiger Flöter
    88 HL Haarstecker Gold, Schildplatt, Diamanten, Saphire, Email Lluis Masriera Barcelona, 1902 Schmuckmuseum Pforzheim Foto Rüdiger Flöter
    Schmuckmuseum Pforzheim Reuchlinhaus
  • Inv. Nr. 2004/1 Brosche »Schwarzwald« Holz, Silber Stephanie Jendis 2003 Schmuckmuseum Pforzheim Foto Petra Jaschke
    Inv. Nr. 2004/1 Brosche »Schwarzwald« Holz, Silber Stephanie Jendis 2003 Schmuckmuseum Pforzheim Foto Petra Jaschke
    Schmuckmuseum Pforzheim Reuchlinhaus
  • 48 MF Brosche Bronze, vergoldet, Glas, Glasmosaik Rom oder Neapel, um 1830 Schmuckmuseum Pforzheim Foto Günther Meyer
    48 MF Brosche Bronze, vergoldet, Glas, Glasmosaik Rom oder Neapel, um 1830 Schmuckmuseum Pforzheim Foto Günther Meyer
    Schmuckmuseum Pforzheim Reuchlinhaus