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Monet bis Pica

Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner

  • Ausstellung
    Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner
    24.12.2008 - 15.05.2009
    Albertina »
Monet bis Pica

Eine große Sammlungserweiterung in der österreichischen Museumsgeschichte Bedeutung, Funktion und Auswirkung Im Mai dieses Jahres verzeichnete die Albertina den größten Sammlungszuwachs in der Geschichte der österreichischen Bundesmuseen: Die Sammlung Batliner, mit ihren 500 Werken der klassischen Moderne, ging als Dauerleihgabe an die Albertina. Unter dem Titel „MONET bis PICASSO. Die Sammlung BATLINER" werden die Kernbestände der Sammlung von 14.9.2007 bis 6.4.2008 erstmals der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Pierre-Auguste Renoir Mädchenbildnis (Elisabeth Maître), 1879 @ Albertina, Wien - Sammlung Batliner

Der Stellenwert für die österreichische Museumslandschaft

Die Sammlungsschau eröffnet eine neue Epoche für die österreichische Museumslandschaft und ist ein Meilenstein in der Geschichte der Albertina, für die die Sammlungserweiterung eine logische Weiterentwicklung ihres Kurses darstellt. Hervorzuheben ist, dass für die Integration der Sammlungen Batliner und Forberg keine öffentlichen Gelder aufgewendet werden.

Die Präsentation „MONET bis PICASSO. Die Sammlung BATLINER"

„Monet bis Picasso" bietet einen Überblick über eines der spannendsten Kapitel in der Kunstgeschichte: die Wende von der figurativen zur abstrakten Kunst. Die Verzahnung der Sammlungen macht es möglich, das Fortschreiten dieser Wende in der Abfolge von französischem Impressionismus (Monet, Degas), Postimpressionismus (Toulouse-Lautrec und Cézanne), Fauvismus (Matisse), Neo-Impressionismus, dem Spätwerk Picassos, dem Surrealismus eines Miró und Klee bis hin zur russischen Avantgarde, dem Abstrakten Expressionismus mit Rothko, Newman und dem Neuen Realismus von Ives Klein nachzuvollziehen.

Erstmals eine permanente Schausammlung der klassischen Moderne 2008 wird die Albertina eine ständige Schausammlung dieses Neuzugangs einrichten. Erstmals können nun in Wien die Meister der klassischen Moderne dauerhaft präsentiert werden. Immer schon war es ein Bestreben der Albertina und ihres Direktors Klaus Albrecht Schröder, Kunst ganzheitlich darzustellen. Dadurch konnte die Albertina völlig neue Besucherschichten erreichen: Allein in den vier Jahren seit der Wiedereröffnung 2003 verzeichnete die Albertina über drei Millionen Besucher.

Das Fundament für das Verständnis moderner Kunst Durch das Fehlen der klassischen Moderne fehlte in Österreich auch das Fundament für das Verständnis zeitgenössischer Kunst. Ressentiments, Berührungsängste und teilweise völlige Ratlosigkeit gegenüber der modernen Kunst waren die Folge. Diese Lücke kann nun mit den Sammlungen geschlossen werden, was besonders für Schulen ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Die Sammlungen ergänzen den Bestand der Albertina auf ideale Weise Die Sammlung Batliner und der Bestand der Albertina, ergänzt durch die Sammlung Forberg, verzahnen sich auf ideale Weise. Dies zeigt alleine der Umstand, dass die Präsentation zu rund 50 % aus dem Sammlungsbestand der Albertina bestückt wird.

Edgar Degas Zwei Tänzerinnen, um 1905 © Albertina, Wien - Sammlung Batliner

Eine große Sammlungserweiterung in der österreichischen Museumsgeschichte Bedeutung, Funktion und Auswirkung

Im Mai dieses Jahres verzeichnete die Albertina den größten Sammlungszuwachs in der Geschichte der österreichischen Bundesmuseen: Die Sammlung Batliner, mit ihren 500 Werken der klassischen Moderne eine der größten und bedeutendsten Privatsammlungen Europas, ging als unbefristete Dauerleihgabe an die Albertina. Unter dem Titel „MONET bis PICASSO. Die Sammlung BATLINER" werden nun die Kernbestände der Sammlung erstmals der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Stellenwert für die österreichische Museumslandschaft Die Sammlungsschau „MONET bis PICASSO. Die Sammlung BATLINER" eröffnet eine neue Epoche für die österreichische Museumslandschaft und ist ein Meilenstein in der Geschichte der Albertina. Im Anschluss an die Ausstellung wird die Albertina 2008 eine permanente Schausammlung einrichten, um den Besuchern Werke vom französischen Impressionismus bis zur englischen und amerikanischen Nachkriegskunst dauerhaft präsentieren und zeigen zu können.

Die Sammlungserweiterung steht im Einklang mit dem Leitbild der Albertina und stellt eine logische Weiterentwicklung des programmatischen Kurses dar. Nicht unerheblich ist auch der Umstand, dass für die Integration der Sammlungen Batliner und Forberg, keine öffentlichen Gelder aufgewendet werden müssen. Diese Privaten Sammlungen geben somit die Möglichkeit, eine kunsthistorische Lücke zu schließen: Erstmals werden Werke dieser Zeit dauerhaft in Wien zu sehen sein.

Diese Lücke mit den gegenwärtigen finanziellen Mittel zu schließen wäre unmöglich.

„Die Übernahme der Sammlung Batliner, die seit vielen Jahren zu den großen europäischen Privatsammlungen zählt, ist ein wichtiger Erfolg nicht nur für die Albertina, sondern für die gesamte österreichische Museumslandschaft."


Ausstellung






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