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Musikautomaten

Musikautomaten-Museum Bruchsal

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Bruchsaler Kostbarkeiten: Zu seinem 25-jährigen Jubiläum zeigt das Deutsche Musikautomaten-Museum Bruchsal seine schönsten Stücke
Badisches Landesmuseum Karlsruhe - Außenstelle Bruchsal

Bruchsal, 26. Juni 2009 (BLM) - Das Deutsche Musikautomaten-Museum (DMM) in Bruchsal wird ein Vierteljahrhundert alt. Aus diesem Anlass zeigt das im Schloss untergebrachte Museum die Sonderausstellung „Musik - automatisch schön!" und präsentiert 14 der schönsten Stücke aus seiner Sammlung. Dafür wurden - quasi unter den Laborbedingungen einer kleinen Ausstellung mit reduziertem Budget - neue Darbietungsformen ausprobiert. Ihnen liegt die angestrebte Neukonzeption der Dauerausstellungsfläche zu Grunde. Die Ausstellung, die vom 27. Juni 2009 bis einschließlich 31. Januar 2010 in Bruchsal zu sehen ist, wird von einer Audio-CD begleitet, auf der Tonbeispiele der ausgestellten Exponate zu hören sind. Außerdem enthält die CD ein Booklet, das - anstelle eines reinen Textkatalogs - alle Ausstellungstexte vereinigt.
Die Geschichte des Deutschen Musikautomaten-Museums begann am 30. Mai 1984, jenem Tag, an dem in Anwesenheit von Wissenschaftsminister Helmut Engler im Bruchsaler Schloss das „Museum Mechanischer Musikinstrumente" eröffnet wurde. Die damalige Dauerausstellung und Sammlung bestand aus den historischen Musikautomaten die der Baden-Badener Privatsammler Jan Brauers erworben hatte. Brauers hatte seit 1975 in der Kurstadt an der Oos ein Privatmuseum betrieben, seine Sammlung jedoch wegen Standortunsicherheiten zum Verkauf angeboten. Das Badische Landesmuseum fand sich als Käufer und wurde bei der Übernahme der Stücke in großzügiger Weise von der Landesregierung Baden-Württemberg und den anderen am Zentralfond beteiligten Museen unterstützt.

Zwischen 1982 und 1990 erwarb das Badische Landesmuseum 142 Objekte von Jan Brauers - bisweilen als spektakuläre Einzelankäufe. Durch Zukäufe aus Privatbesitz und dem Kunsthandel wurde die Sammlung systematisch vergrößert. 1988 kaufte das Museum für damals eine Million Mark die große Karussell-Orgel „Selection" der Waldkircher Firma Bruder in den USA und brachte sie nach Bruchsal. 1995 konnte die so genannte „Elefantenuhr", eine hochartifizielle Spieluhr, auf der Sotheby's Auktion dank der großzügigen Unterstützung der Firma SWE-Eurodrive (Bruchsal) für ihren alten Standort zurück gewonnen werden. Sie stammte ursprünglich aus der Sammlung der Markgrafen und Großherzöge von Baden und gehörte zum Inventar des Bruchsaler Schlosses.

Die meisten Erwerbungen wurden über die Zentralfondmittel des Landes Baden-Württemberg finanziert. 2003 kam es zu einer neuerlichen spektakulären Erweiterung: Die Kunststiftung der Länder machte den Kauf von 106 Objekten aus der bedeutenden Privatsammlung Jens Carlson in Königslutter für etwa sechs Millionen Mark möglich. Das Gesicht des Museums hatte sich damit verändert - es barg nun eine der größten öffentlichen Sammlungen von Musikautomaten weltweit. Vor diesem Hintergrund wurde die Dauerausstellung im Jahr 2003 in erweiterten Räumen neu eingerichtet und das Haus am 6. Dezember 2003 in „Deutsches Musikautomaten-Museum" umbenannt.

Unter der Leitung von Dr. Wolfram Metzger und dank der Mitarbeit eines engagierten Teams von Restauratoren und Aufsehern wuchs das Deutsche Musikautomaten-Museum in den vergangenen 24 Jahren zu einem rund 500 Exponate beherbergenden Fach-museum mit großer Reputation. Heute besitzt das DMM eine der weltweit größten
öffentlichen Sammlungen im Bereich der Musikautomaten. Seit April 2008 wird es von einem neuen Team unter der Leitung von Brigitte Heck M.A. als Außenstelle des
Badischen Landesmuseums Karlsruhe betreut.

Musik - automatisch schön!
25 Jahre Deutsches Musikautomaten-Museum
Deutsches Musikautomaten-Museum, Schloss Bruchsal:
Außenstelle des Badischen Landemuseums Karlsruhe im Schloss Bruchsal

27.6.2009-31.1.2010

Zur Ausstellung erscheint die
begleitende Audio-CD
„Musik - automatisch schön!"

Die CD mit Booklet kostet 9,90 € und ist sowohl in den Museumsshops der Schlösser Bruchsal und Karlsruhe erhältlich als auch im virtuellen Museumsshop des Badischen Landesmuseums Karlsruhe unter

www.landesmuseum.de








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  • Elefantenuhr Kaminuhr mit Flötenwerk Paris, um 1750/60, Schildpatt auf Holz, vergoldete und patinierte Bronze Betrieb des Musikwerks: Federwerk und Windlade, bestiftete Holzwalze, 14 metallene Flötenpfeifen
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    Standuhr mit Flötenwerk und Hackbrett Werkstatt Röntgen Neuwied, um 1786, Mahagoni auf Eiche, eingepasste Messingleisten, feuervergoldete Applikationen, Betrieb des Musikwerks: Gewichtsaufzug und Blasebalg, bestiftete Holzwalze, mechanische Abtastung über 51 Claves, 40 Pfeifen in zwei Registern, Hackbrett mit 30 Saiten.
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