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Bundeskunsthalle

Romy Schneider

Bundeskunsthalle

Romy Schneider (1938, Wien – 1982, Paris) gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielerinnen und inspirierte viele Fotografen und Regisseure. Ihr Bild hat einen festen Platz im kollektiven Gedächtnis.
Seit 1953 vor der Kamera, war Romy Schneider danach nicht nur "Sissi" (1955, 1956 und 1957), obwohl sie dieses Image vor allem in Deutschland nie ganz abstreifen konnte, sondern ab den 1970er Jahren Star des französischen Kinos. Über Filme wie "Christine" (1958) und "Der Swimmingpool" (1968) erfolgte die Lösung vom Rollenklischee, die 1974 in der "Nachtblende" gipfelte. "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" von 1982 spiegelt auf tragische Weise auch ihr persönliches Schicksal.
Die Ausstellung thematisiert sowohl die Rollen- und Imagewechsel der Schauspielerin als auch ihre Darstellung in den Medien. Bilder aus Film, Presse und Privatleben werden nach wiederkehrenden Motiven gruppiert und mit Filmausschnitten kombiniert. Medieninstallationen zeigen das Wechselspiel zwischen Projektion und aktiver Selbstinszenierung. Ergänzend werden Plakate, Kostüme, Korrespondenzen, Fanartikel sowie zahlreiche Fotos von Romy Schneider, ihren Filmpartnern und ihrer Familie präsentiert.
Die Hommage versucht, sich Romy Schneider als Star und Privatperson zu nähern und ihren Lebensweg nachzuzeichnen: die frühen Rollen, ihre mutige und konsequente berufliche Emanzipation, ihre private Tragödie, ihre große Leidenschaft, die mit ihrem frühen Tod endete.
Die Bundeskunsthalle knüpft mit der Ausstellung an frühere und kommende Präsentationen zum Thema Film wie "Luis Buñuel (1994)", "Marlene Dietrich (1995/96)" und "Anime! High Art – Pop Culture (2011)" an und plant weitere Ausstellungen zu diesem Themenkreis.

Eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek, Berlin, und Akouna, Paris.

Ausstellungsleitung: Dr. Angelica Francke






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  • Romy Schneider Plakat © Bundeskunsthalle
    Romy Schneider Plakat © Bundeskunsthalle
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