Fine Art TEFAF
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AUSSTELLER BRINGEN IHRE BESTEN WERKE AUF DIE TEFAF MAASTRICHT
Maastricht, 16. Maerz 2011 - Die Aussteller der TEFAF Maastricht haben ihre besten Stücke aufgehoben, um sie auf der weltweit einflussreichsten Kunst- und Antiquitätenmesse zu präsentieren. Um sie zu finden, waren Fachwissen und oftmals detektivische Fähigkeiten im Spiel, während in anderen Fällen die Herkunftsgeschichten der Arbeiten geradliniger sind. Doch der alles verbindende Faktor auf der European Fine Art Fair ist Qualität. Der Standard der Exponate bei der 24. Ausgabe der TEFAF, die vom 18. bis zum 27. März 2011 im MECC (Maastricht Exhibition and Congress Centre) in Maastricht in den südlichen Niederlanden stattfindet, ist atemberaubend. So sehen die Messebesucher eines der letzten Schmuckstücke von Salvador Dali, ein Paar Porzellan-Leoparden, das höchst wahrscheinlich für einen chinesischen Kaiser geschaffen wurde, die einzige noch in privater Hand befindliche Turnier-Ritterrüstung aus dem Deutschland des 15. Jahrhunderts sowie einen ganzen Raum, der allein dem Maler Joan Miró gewidmet ist.
Die Miró -Ausstellung, die Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen umfasst, wird von Landau Fine Art aus Montreal eingerichtet. Darunter ist die Olivenholz-Skulptur Oiseau lunaire, 1945, eine von Miró s frühesten Arbeiten dieser Gattung, die seit 1973 nicht mehr öffentlich zu sehen war. Dieses Werk war in einer Privatsammlung vier Jahrzehnte lang der Öffentlichkeit entzogen und seine Bedeutung zeigt sich auch an der Aufnahme dieser Skulptur in mehrere Publikationen über das bildhauerische Werk Miró. Landau Fine Art präsentiert ebenfalls Grande Table Cariatide, eine seltene Bronzearbeit von Henri Laurens, die 1938, noch zu seinen Lebzeiten gegossen wurde.
Ein herausragendes Beispiel dafür, wie einer der größten Künstler in der Kunst des 20. Jahrhunderts, der zugleich ein großer Schmuckmacher war, beide Eigenschaften zur Schaffung großer Schönheit verband, ist am Stand der New Yorker Händlerin Michele Beiny zu sehen. Pandora’s Box, von Salvador Dali und ausgeführt von Carlos Alemany, ist eine reich mit Diamanten besetzte goldene Schachtel mit Lapislazuli-Furnier. Die Signatur Dalis ist aus mit Diamanten überzogenem Platin. Dieses Stück wurde 1971 von Hanns Weinberg in Auftrag gegeben und ist somit eines der letzten von Dali geschaffenen Schmuckstücke. Es befand sich bislang ununterbrochen in der Sammlung der Familie Weinberg.
Ein jüngeres Beispiel großer Juwelierkunst ist der Delaire Sunrise, der weltweit größte Fancy Vivid Yellow-Brillant im Smaragd-Schliff, der von Graff aus London präsentiert wird. Der 118,08 ct. -Diamant wurde ungeschliffen von Laurence Graff erworben und der Schliff nahm fast ein ganzes Jahr in Anspruch. Der Edelstein ist nach Delaire Graff benannt, einem der besten Weingüter Südafrikas, und kostet €18 Millionen. Asiatische Kunst ist zu einer der vielen Stärken der TEFAF geworden und zu den Meisterwerken der diesjährigen Messe gehören zwei, die von britischen Ausstellern gezeigt werden. Cohen & Cohen aus Reigate zeigt ein höchst bedeutendes Paar chinesischer Leoparden, ca. 1720, aus der Herrschaftszeit des Kaisers Kangxi. Man nimmt an, dass diese herrlichen, 99 cm langen glasierten Porzellanfiguren, die zu einer Verhandlungsbasis von brit. Pfund 3,5 Millionen angeboten werden, für den Kaiser persönlich hergestellt wurden. Der einzige Ort, an dem der Künstler Leoparden aus der Nähe beobachtet haben konnte, war die kaiserliche Menagerie in Peking. Littleton & Hennessy Asian Art aus London, zeigen eine seltene stark lackierte Bronzefigur des Bodhisattva Avalokitesvara, ca. 1300, aus der frühen Yuan-Dynastie in China. Die 147 cm hohe, wahrscheinlich in Yunnan gefertigte Bronze, deren Preis um die $ 8 Millionen beträgt, gehört zu den eindrucksvollsten der wenigen noch erhaltenen buddhistischen Bildwerke aus der Zeit. Seltenheit und erstaunliche künstlerische Meisterschaft sind immer wieder auf der TEFAF anzutreffen, so ist eine Turnierrüstung aus süddeutschem Stechzeug aus der Zeit um 1490-95 das einzige echte Stück seiner Art in privater Hand. Ausgestellt bei Peter Finer aus London, steht es für eine nicht bekannt gegebene siebenstellige Summe zum Verkauf. Charles Ede, ebenfalls aus London, zeigt einen wunderschönen rosa Granit-Kopf des jungen ägyptischen Pharaos Tutanchamun aus der späten 18. Dynastie (1361-1352 v. Chr.), dessen Preis in der Größenordnung von brit. Pfund 550.000 liegt.
Die Händler, die Gemälde Alter Meister anbieten und die schon immer den guten Ruf der TEFAF mitprägten, zeigen Werke des großen holländischen Malers Frans Hals. Otto Naumann aus New York zeigt Das Portrait eines Edelmannes, ein 1630 gemaltes, beeindruckendes Porträt eines nicht identifizierten Modells, das mit der reifen Meisterschaft des Frans Hals gemalt ist. Noortman Master Paintings aus Amsterdam präsentiert ein Porträtpaar eines Ehepaars, das auf 1637 datiert ist. Das ewige menschliche Dilemma – die Wahl zwischen Laster und Tugend stellt ein weiteres wichtiges Gemälde eines Alten Meisters auf der diesjährigen TEFAF dar, man kann es mit Fug und Recht das größte Meisterwerk von Frans Francken d.J. nennen. Der Verbleib des möglicherweise von der Stadt Antwerpen in Auftrag gegebenen riesigen Gemäldes war der modernen Forschung unbekannt, bis es kürzlich wieder auf dem Markt auftauchte. Johnny van Haeften aus London verlangt $14 Millionen für dieses großartige Werk.
Viele der besten Werke auf TEFAF 2011 stammen aus jüngerer Zeit. Wienerroither & Kohlbacher aus Wien zeigen Egon Schieles herrlichen Sitzenden Halbaktes, 1914, die Gouache mit Bleistift auf Pergament kostet € 1,7 Millionen. Die Galerie Daniel Blau aus München hat eines der drei Porträts seiner Mutter, die Lucian Freud 1972-73 malte. The Painter’s Mother war Freuds Lieblingsbild und es wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt, der Preis beträgt brit. Pfund 2,8 Millionen. Zwei Händler präsentieren Werke des 21. Jahrhunderts von Louise Bourgeois, die letztes Jahr starb. Die Galerie Karsten Greve aus St. Moritz hat ein unbetiteltes Stück aus Stoff und Stahl aus dem Jahr 2002, während die Kukje Gallery aus Seoul einige ihrer auserlesensten letzten Arbeiten zeigt. Dazu gehört Les Fleurs, 2008, eine Gouache und Mischtechnik auf Papier von einer Künstlerin, deren Werk die kulturellen Entwicklungen vom frühen 20. bis zu den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts umfasst. Hamilton’s Gallery aus London, spezialisiert auf moderne und zeitgenössische Fotografie, zeigt die erste Ausstellung auf der TEFAF von Werken des in Deutschland geborenen Helmut Newton. Zu diesen erotischen Szenen gehört Charlotte Rampling at the Hotel Nord Pinus, Arles, 1973, ein Aktporträt des internationalen Filmstars. TEFAF Design, eine vor zwei Jahren eingeführte eigene Abteilung, hat wesentlich zur Stärkung des modernen und zeitgenössischen Designs auf der Messe beigetragen und eines ihrer diesjährigen Highlights ist der Présidence-Schreibtisch aus Stahl und Eiche aus dem Jahr 1948 von Jean Prouvé. Seit damals befand er sich im Besitz derselben Familie und die Galerie Downtown François Laffanour aus Paris stellt ihn nun zum ersten Mal aus. Ein verblüffendes Werk zeitgenössischen Designs von Johnny Swing ist auf dem Stand von Sebastian + Barquet aus New York zu sehen. Das skulpturale Sofa aus Halbdollar-Münzen und Edelstahl All the King’s Men, 2010, wurde direkt vom Künstler erworben.
Die Fachkompetenz, die die Aussteller auf die TEFAF Maastricht bringen, zeigt sich beispielhaft an dem großartigen Sekretär aus Mahagoni und vergoldeter Bronze aus dem Jahr 1825, der vom Kunsthandel Peter Mühlbauer aus Deutschland gezeigt wird. Dieser schöne Schreibtisch von Johannes Klinckerfuß, ein Geschenk der Königin Charlotte Auguste Mathilde von Württemberg an ihren Stiefsohn Wilhelm I., ging an einen Prinz über, der aufgrund seiner Ehe mit einer nicht Adeligen seinen Titel verlor. Das Paar zog nach Großbritannien, wo es bei einem Autounfall ums Leben kam, da das Paar kinderlos war, wurde der Schreibtisch eingelagert und schließlich vergessen. Später landete er auf einer kleinen Auktion auf dem Land, wo ihn Peter Mühlbauer entdeckte und seine königliche Herkunft ans Licht brachte. Sein Wissen und seine detektivische Arbeit haben dem Stück seinen entsprechenden Platz in der Welt der Antiquitäten zurückgegeben.
Auf der TEFAF 2011 sind in ihren neun Abteilungen 260 Aussteller aus 16 Ländern vertreten. Die rund 30.000 Werke vom Neolithikum bis heute sind alle von den 168 internationalen Experten in 29 Fachgremien genau geprüft worden, um Qualität, Echtheit und einen guten Zustand zu gewährleisten. Die TEFAF Maastricht führt 2011 den TEFAF Mobile Guide ein, eine Application für Android und iPhone. Diese App wurde entwickelt, damit die Besucher das Beste aus ihrem Besuch der TEFAF machen können. Sie bietet ihnen einen virtuellen Rundgang, Videos, einen interaktiven Plan, einen Überblick über die Abteilungen, Aussteller und Restaurants auf der Messe und andere Informationen. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.tefaf.com/mobile und beim iTunes AppStore und Android Market.
Seit 2004 unterstützt die TEFAF Maastricht durch den TEFAF Chair of Oncology am Maastricht University Medical Centre die internationale Krebsforschung.
Kunst, mehr als nur eine Anlage Die TEFAF teilt mit ihrem Hauptsponsor AXA Art die Auffassung, dass Kunst mehr ist als eine Geldanlage. Aufgrund dieser Partnerschaft profitieren die Kunstsammler von einem einzigartigen Fachwissen, das die gesamte Palette, von Risikovermeidung, über Erhaltung und Wiederbeschaffung bis zu Restaurierung umfasst, und können ihre Sammlungen im best möglichem Zustand zu erhalten. www.axa-art.com
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16.03.2012 - 25.03.2012
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28.03.2011
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18.03.2011 - 27.03.2011
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18.03.2011 - 27.03.2011
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18.03.2011 - 27.03.2011
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16.03.2010 - 21.03.2010
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12.03.2010 - 21.03.2010
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12.03.2010 - 21.03.2010
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09.02.2010
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13.03.2009 - 22.03.2009
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13.03.2009 - 22.03.2009
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07.03.2008 - 16.03.2008
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09.03.2007 - 18.03.2007
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09.03.2007 - 18.03.2007
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