Wikam 2008 - W
Wikam 2008 - Wiener Internationale Kunst & und Antiquitätenmesse
Noch umfangreicher und vielfältiger als in den vergangenen Jahren präsentiert sich diesmal die Offerte der vorderen Linie des österreichischen Kunsthandels, wenn der Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler zu seiner traditionellen Frühjahrsmesse ins Wiener Künstlerhaus lädt. Dieser Kunstevent findet heuer bereits zum zwölften Male in dem geschichtsträchtigen „Haus für die Künstler" statt und zählt längst zu den Höhepunkten des österreichischen Kunstgeschehens. Teilnehmen werden 36 Kunsthändler (33 aus Österreich, 2 aus Deutschland, 1 aus Frankreich); die ausgewählte Kunstwerke von der Antike bis zur Gegenwart anbieten. Eine 20köpfige Fachjury unter der Leitung von Dr. Assmann, Direktor der OÖ-Landesmuseen, ist der Garant für ein qualitativ hochwertiges Messeangebot.

Zur Ausstellung gelangen Gemälde, Möbel, Teppiche und Textilkunst, Uhren, Skulpturen, Volkskunst, Schmuck, Glasobjekte, Silber und antike Kunst. Neben diesem traditionell klassischen Messeprogramm wird dem internationalen Trend folgend verstärkt zeitgenössische und außereuropäische Kunst präsentiert, wie Objekte aus Volks- und Alltagskultur aus Asien und Afrika. Umfassend ist das Möbelangebot, das von der Gotik bis zu zeitgenössischen Entwürfe reicht.
So können ein wertvoller Barock-Tabernakel und eine museale Empire Konsole mit feinster Tuschmalerei genauso erstanden werden wie ein Florianer Reiterkasten und ein Pinzgauer Hochzeitsschrank. Sehenswert sind ein vierteiliges Stuhlset und ein Schminktisch vom Wiener Architekt Leopold Bauer, die ursprünglich Teil der Einrichtung des Damenzimmers der Villa Spaun waren. Das Skulpturenangebot beinhaltet eine gotische Madonna aus Südtirol, bei der antiken Textilkunst ragen ein erstklassig erhaltener Bordjalou Gebetskasak und ein Alpan-Kuba mit hoch interessanten Tierabstraktionen heraus. Sammler von antiken Zeitmessern finden eine Renaissance Hausuhr aus der Steiermark und eine Empire-Uhr mit zwei griechischen Kriegern. Zwei Gastaussteller aus Deutschland, die auf zahlreichen internationalen Messen anzutreffen sind, tragen dazu bei, dass im Bereich der Kleinkunst ein besonders vielseitiges Angebot ausgestellt ist. Seltenheitswert haben auch Duell-Pistolen vom Regensburger Büchsenmacher Kuchenreuter.
Bei der Bildenden K
unst erwartet den Besucher ein umfassender Überblick über das Kunstgeschehen des 19. bis 21. Jahrhunderts. Alte Meister werden genauso angeboten wie beste Malerei aus der Biedermeierzeit, Impressionismus sowie Werke der Klassischen Moderne und Zeitgenössischen Kunst. Herausragende Arbeiten von Herbert Boeckl, Marie Egner, Albin Egger-Lienz, Oskar Kokoschka, Carl Moll und Olga Wisinger Florian zeugen von der hohen Qualität in diesem Bereich.
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