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Die Preisträge

Die PreisträgerInnen des OscART 2010

Die Preisträge

(Wien, 15. Oktober 2010) +++ WOLFGANG BAUER in der Kategorie „Klassischer Kunsthandel“ +++ HUBERT WINTER in der Kategorie „Zeitgenössische Galerien“ +++ KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM NIEDERÖSTERREICH in der Kategorie „Besondere Leistungen für Kunst im öffentlichen Raum“ +++ REINHOLD WÜRTH in der Kategorie „Lebenswerk als Sammler“ wurden gestern Abend im Rahmen der Preisverleihung im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste, Semperdepot für ihre außergewöhnlichen Leistungen mit den OscARTs 2010 gewürdigt.

 Florian Wieser / Wirtschaftskammer Wien / Der Kunsthandel

„Da der Handel von ausschließlich erstklassigen und unverfälschten Objekten zu Wolfgang Bauers obersten Prioritäten zählt, überrascht es nicht, dass seine nunmehr 35jährige Tätigkeit im Kunsthandel im Vorjahr durch die Einladung zur TEFAF - The European Fine Art Foundation - nach Maastricht gekrönt wurde. Daher freut es mich ganz besonders, Wolfgang Bauer – dem Mister 1900 – zum OscART 2010 in der Kategorie „Klassischer Kunsthandel“ gratulieren zu dürfen“ zeigte sich KommR Erwin Pellet, Spartenobmann des Wiener Handels, erfreut über die Erfolge von Wolfgang Bauer und seine Auszeichnung für seine großen Verdienste um die Branche. http://www.beletage.com

„Seit dem frühen Tod von Birgit Jürgenssen 2003, seiner längjährigen Lebensgefährtin, arbeitet Hubert Winter engagiert den Nachlass der österreichischen Künstlerin auf und eröffnet in jährlichen, thematischen Präsentationen neue Einblicke in ihr vielschichtiges Werk und vergibt seit sieben Jahren als Erinnerung an diese international herausragende Vertreterin der feministischen Avantgarde jährlich den Birgit Jürgenssen-Preis an junge zeitgenössische KünsterInnen“. Mit diesen Worten würdigte Dr. Ursula Pasterk, Hubert Winters beispielhaftes Engagement um die zeitgenössische Kunst und überreichte ihm den OscART 2010 für besondere Leistungen in der Kategorie „Zeitgenössische Galerien“. http://www.galeriewinter.at

Für ihre besonderen Leistungen für Kunst im öffentlichen Raum wurde die Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich mit dem OscART 2010 ausgezeichnet. Dr. Susanne Neuburger, Kuratorin im Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien ehrte den Preisträger mit den Worten: "Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich ist ein sensationelles Programm, das eine singuläre Position nicht nur in Österreich, sondern auch international gesehen einnimmt und eine beachtliche Anzahl von international renommierten Projekten vorweisen kann." Entgegen genommen wurde der OsCART 2010 von Dr. Joachim Rössl, Leiter der Abteilung Kultur und Wissenschaft, Amt der Niederösterreichischen Landesregierung und Dr. Katharina Blaas- Pratscher, verantwortlich für Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich. http://www.publicart.at

Dr. Christoph Graf Douglas, Kunstberater, ehrte den Kunstsammler Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth für den stellvertretend Sylvia Weber, Kuratorin der Sammlung Würth den OscART 2010 für sein Lebenswerk entgegen nahm mit den Worten: „Ein großes Glück für Deutschland ist seine föderative Struktur. Kultur findet nicht nur in der Hauptstadt Berlin und in den Hauptstädten der Bundesländer, wie München, Hamburg oder Düsseldorf statt, sondern auch in der Provinz. Normalerweise stellen große private Sammler in Metropolen aus, wie Marx in Berlin oder Brandhorst in München. Nicht so Reinhold Würth. Er hat seine bedeutende Sammlung samt Museum seiner Heimatstadt Schwäbisch-Hall zur Verfügung gestellt. Denn nicht nur die Firmengeschichte Würth ist einmalig, sondern auch die Entstehung seiner Sammlung. An dieser Entstehung wirkte die heute anwesende Sylvia Weber im bedeutenden Maße mit.“ http://www.kunst.wuerth.com

Die OscART-Skulptur 2010

Der OscART wird jedes Jahr von einer zeitgenössischen Künstlerin oder einem zeitgenössischen Künstler neu gestaltet. Mit dem Entwurf und der Umsetzung wurde 2010 die österreichische Künstlerin Sonja Gangl beauftragt. Für den OscArt 2010 hat sie mit ihrer Skulptur Amber ein vielschichtiges Werk geschaffen. Das Wort Amber, englisch für Bernstein führt sie zum lateinischen glaesum, das wiederum im Glasbehältnis seinen Ausdruck findet. Der Honig wiederum steht für Fleiß und Belohnung, aber auch für die Ewigkeit, da Honig unbegrenzt haltbar ist. Letztlich verweist die Skulptur aber auch auf die notwendige Fantasie und Träume, ohne die gerade in der Kunst kein Werk auskommen kann.

Sonja Gangl, geboren 1965 in Graz ist Absolventin der Akademie der bildenden Künste und der Universität für angewandte Kunst in Wien. „Die Künstlerin arbeitet vorwiegend in den Medien Fotografie, Video und Computer. Sie verbindet diese medialen Ansätze mit den klassischen Medien wie Zeichnung oder Malerei. Die Wechselwirkung zwischen fotografischen und malerischen Strukturen der Bildfindung stellt Gangl nicht nur in ein formales Spannungsfeld, sondern auch in ein inhaltliches. Die inhaltliche Verbindung und Gegenüberstellung von Betrachtung und Voyeurismus, Begehren und Konsum, Sexualität und „Disembodied – Körperlichkeit“ fusioniert sie zu einer höchst aktuellen Erweiterung der malerischen und zeichnerischen Verarbeitung von fotografischem Material.“ (Dirk Snauwaert).


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