Fahrenschon: W

Fahrenschon: Wiedereröffnung der Residenzgaststätten in der Residenz Würzburg

Presse
25.02.2011
Fahrenschon: W

Damit die zahlreichen Besucher des UNESCO-Weltkulturerbes nicht nur geistige, sondern auch kulinarische Genüsse geboten bekommen, sei nach über 45 Jahren Nutzung die gesamte Gaststätte runderneuert worden, hob Fahrenschon hervor. Die Geschichte des Gesandtenbaus, in dem die Gaststätte untergebracht ist, sei eng verknüpft mit der Gestaltung des einzigartigen Residenzplatzes. Nach der ursprünglichen Konzeption Balthasar Neumanns von 1723 war an der Südseite des Residenzplatzes ein großes Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude mit mehreren Gebäudetrakten und Höfen geplant. Bereits 1744 ist von einem symmetrisch zum Rosenbachschen Hof anzulegenden Bau die Rede. 1765 entschließt sich Fürstbischof Graf Adam Friedrich von Seinsheim, den Bau der Residenz „zur Zierde und Ansehen der Stadt Würzburg“ fortzusetzen. In der Folge entsteht der 1770 vollendete Gesandtenbau an der Südseite des Platzes, in dem heute die Residenzgaststätten untergebracht sind. Der Bau ist eine getreue Kopie des rund 65 Jahre älteren Rosenbachschen Hofes an der Nordseite. Der Staatliche Hofkeller nutzt im Übrigen die riesigen Kellergewölbe des historischen Weinkellers seit 250 Jahren zur Weinproduktion. Fahrenschon: "Die Würzburger Fürstbischöfe schätzten nicht nur den guten Frankenwein, sondern sie speisten auch gerne gut und ausgiebig in Gesellschaft." Im Rahmen der Baumaßnahme der Bayerischen Schlösserverwaltung habe das Staatliche Bauamt Würzburg in der kurzen Bauzeit von nur 15 Monaten Erstaunliches geleistet, lobte Fahrenschon. Den Pächtern wünschte der Minister viel Glück und Erfolg in ihren neuen Residenzgasstätten.

Fassade der Reisdenz Würzburg, © Bayerische Schlösserverwaltung

"In neuer einladender Gestalt, die dem Anspruch an eine hochrangige Weltkulturstätte genügt, präsentieren sich die generalsanierten Räume der Gaststätte in der Residenz Würzburg, die von der Bayerischen Schlösserverwaltung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro saniert wurden. Damit entstand in dem um 1770 vollendeten sogenannten Gesandtenbau eine barrierefrei zugängliche, technisch und funktionell modernisierte sowie einladende Gastronomie", stellte Finanzminister Georg Fahrenschon bei der Eröffnung der Residenzgaststätten am Donnerstag (20.1.) fest. Von den Gesamtkosten übernahm der Bund rund 2 Millionen Euro im Rahmen des Zukunftsinvestitionsgesetzes.

Damit die zahlreichen Besucher des UNESCO-Weltkulturerbes nicht nur geistige, sondern auch kulinarische Genüsse geboten bekommen, sei nach über 45 Jahren Nutzung die gesamte Gaststätte runderneuert worden, hob Fahrenschon hervor. Die Geschichte des Gesandtenbaus, in dem die Gaststätte untergebracht ist, sei eng verknüpft mit der Gestaltung des einzigartigen Residenzplatzes. Nach der ursprünglichen Konzeption Balthasar Neumanns von 1723 war an der Südseite des Residenzplatzes ein großes Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude mit mehreren Gebäudetrakten und Höfen geplant. Bereits 1744 ist von einem symmetrisch zum Rosenbachschen Hof anzulegenden Bau die Rede. 1765 entschließt sich Fürstbischof Graf Adam Friedrich von Seinsheim, den Bau der Residenz „zur Zierde und Ansehen der Stadt Würzburg“ fortzusetzen. In der Folge entsteht der 1770 vollendete Gesandtenbau an der Südseite des Platzes, in dem heute die Residenzgaststätten untergebracht sind. Der Bau ist eine getreue Kopie des rund 65 Jahre älteren Rosenbachschen Hofes an der Nordseite. Der Staatliche Hofkeller nutzt im Übrigen die riesigen Kellergewölbe des historischen Weinkellers seit 250 Jahren zur Weinproduktion. Fahrenschon: "Die Würzburger Fürstbischöfe schätzten nicht nur den guten Frankenwein, sondern sie speisten auch gerne gut und ausgiebig in Gesellschaft."

Im Rahmen der Baumaßnahme der Bayerischen Schlösserverwaltung habe das Staatliche Bauamt Würzburg in der kurzen Bauzeit von nur 15 Monaten Erstaunliches geleistet, lobte Fahrenschon. Den Pächtern wünschte der Minister viel Glück und Erfolg in ihren neuen Residenzgasstätten.





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