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Königlicher Hochzeitszug

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Highlight der Auktion „Kunstgewerbe und Schmuck“, welche als umsatzstärkste in die Geschichte des Hauses eingeht, war der Hochzeitszug von KPM. Das große Interesse ließ jedes einzelne Stück weit über die Taxen hinaus schnellen, so dass ein Gesamtergebnis von 100.000 Euro erzielt wurde (Lose 1674-1697/ Gesamttaxe: € 24.000). Anlässlich der Verlobung des preußischen Kronprinzen im Jahre 1904 entwarf Adolf Armberg diese aufwendige Tafeldekoration.

Weitere Erfolge schlossen sich nahtlos an. Die Sammlung „Vergoldete Bronzen“, denen ein ganzer Sonderkatalog gewidmet war, verkaufte sich fast komplett und zum großen Teil weit über den Taxen. Spitzenlos in diesem Bereich war der prächtige Empire Deckenlüster, der zu einem Ergebnis von 78.360 Euro einen neuen Besitzer in Frankreich fand (Los 1160/ Schätzpreis: € 30.000). Weitere Highlights waren die museale große Pendule „Urania“ für 40.000 (Los 1103/ Schätzpreis: € 15.000), der prunkvolle, über drei Meter lange, 24flammige Empire-Tafelaufsatz für 40.000 (Los 1116/ Schätzpreis: € 25.000) oder die großen Girandolen Aux Victoires für 35.000 Euro (Los 1122/ Schätzpreis: € 11.000). Das meiste Interesse für die Objekte kam aus Frankreich. Unter den Möbeln wurde der barocke Fassadenschrank mit aufwendigem Gesprenge für 35.000 Euro teuerstes Stück (Los 1256/ Schätzpreis: € 35.000), beim Porzellan die prunkvollen, 70 cm hohen, Meissener Schneeballvasen, die nun für 35.000 Euro einen deutschen Privathaushalt schmücken (Los 1741/ Schätzpreis: € 20.000). Eine große Preissteigerung erlebte die Bodenstanduhr, von Joseph Knipp um 1670 gefertigt. Er war der berühmteste Uhrmacher seiner Zeit in England. Das Ergebnis von 66.250 Euro toppte sogar die Londoner Spitzenpreise. Ein Engländer konnte sich im Bietgefecht bei 66.250 Euro gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen (Los 1541/ Schätzpreis: € 2.400).

Im Schmuckbereich wurde VAN HAM seinem Ruf erneut gerecht. Bestes Ergebnis unter den historischen Juwelen erzielten die Altschliff-Diamant-Ohrsteckgehänge. Die zwei funkelnden Altschliffdiamanten aus ca. 4,77 Karat waren ihrer neuen Besitzerin 35.000 Euro wert (Los 5/ Schätzpreis: € 10.000). Ebenfalls ein schöner Entwurf war das dreireihige Diamantcollier mit Rubin- Diamantanhänger. Für 11.875 Euro wechselte das Juwel seinen Besitzer (Los 30/ Schätzpreis: € 5.000). Ein ca. 5,5 karätiger Solitaire übertraf seinen Schätzpreis um mehr als das Doppelte. Für 10.000 Euro angesetzt, wurde der Brillantring bis 23.750 Euro hoch gesteigert (Los 9).Ein weiterer Solitairering ging auf 22.500 Euro hoch (Los 133/ Schätzpreis: € 22.000). Eine wahre Farbenexplosion war das Cocktailarmband mit Brillant-Farbedelsteinbesatz. Es wechselte für 15.000 Euro die Besitzerin (Los 108/ Schätzpreis: € 8.800). Für je 4.125 Euro wurden eine Lange und Söhne Taschenuhr verkauft sowie eine Art Déco brillantgezierte Platin-Armbanduhr (Lose 272 + 275).

Markus Eisenbeis ist hoch zufrieden. Mit einem Gesamtergebnis von 2,1 Mio Euro kann VAN HAM eine 15prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr vermelden.

Van Ham | Saša Fuis (Köln) Van Ham Kunstauktionen, gegründet 1959, ist ein Familienunternehmen, das in zweiter Generation von Markus Eisenbeis als pers. haft. Gesellschafter geleitet wird. Im Jahr 2010 wurde ein Umsatz von rund € 24 Mio. erzielt. Van Ham hat eine Spitzenstellung in Deutschland bei den Gemälden des 19. Jahrhunderts und dem Schmuck inne und konnte auch 2010 wieder herausragende Weltrekorde für moderne und zeitgenössische Künstler erzielen. Damit gehört Van Ham Kunstauktionen zu den führenden Auktionshäusern in Deutschland, das ca. 12 international beachtete Auktionen jährlich durchführt, in denen regelmäßig neue Auktionsweltrekorde aufgestellt werden.

Die Auktionen teilen sich in folgende Themen auf: Alte Kunst | Europ. Kunstgewerbe & Schmuck | Moderne Kunst | Zeitgenössische Kunst | Photographie | Teppiche | Dekorative Kunst






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    Assyrer mit Hund aus dem 'Hochzeitszug'. Berlin, KPM. 1919. Entwurf Adolf Amberg, 1904-1910.
    VAN HAM Kunstauktionen KG