Vom Orient nac

Vom Orient nach Übersee

12.09.2010
Vom Orient nac

Unter dem Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ findet am 12. September der Tag des offenen Denkmals statt. Auch die Bayerische Schlösserverwaltung beteiligt sich wieder mit zahlreichen Sonderführungen.

Im kürzlich eröffneten Museum Deutscher Fayencen in Schloss Höchstädt an der Donau erfährt man mehr über den langen und oft gefährlichen Transport von Porzellan und Gewürzen, die über die damaligen Reise- und Handelsrouten von Asien nach Europa gelangten. Die Führung richtet sich an die ganze Familie. Beim kreativen Teil können die Besucher unter fachkundiger Anleitung selbst Gewürze herstellen und abfüllen.

Gestalterische Freiheit haben auch die Besucher von Schloss Linderhof. Als Rahmenprogramm zur Führung „Wasserpfeife und Pfauenthron – Die Inszenierung des Orientbildes König Ludwigs II.“ im Marokkanischen Haus gibt es einen Bastelworkshop für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene.

Im Künstlerhaus Gasteiger in Holzhausen am Ammersee dreht sich alles um das Thema Umwelt. Neben geführten Rundgängen durch das Künstlerhaus selbst finden auch Führungen im Landschaftspark statt. Imposante Baumriesen, blumenreiche Salbeiwiesen und das naturnahe Schilfufer laden zum Spaziergang ein. Eine mobile Umweltschule lässt die Besucher, ausgestattet mit Keschern und Mikroskopen, das Leben in den Gewässern am Gasteiger-Haus erkunden. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Harfenduo Utting.

Einen Blick hinter die Kulissen bieten das Künstlerhaus Exter in Übersee am Chiemsee und die Befreiungshalle Kelheim. Zu jeder halben Stunde öffnen sich in Kelheim die Türen zum normalerweise unzugänglichen Unterbau der Befreiungshalle. Auch im Exterhaus haben die Besucher die Gelegenheit, sonst nicht zugängliche Räume zu besichtigen. Zu Gunsten des Künstlerhauses findet im Ateliergebäude ein Antik- und Trödelmarkt statt.

Führungen zum „neuen Gewand“ der Residenz Ansbach bietet das Staatliche Bauamt Ansbach an. Seit 2007 wird die Fassade des Schlosses saniert und erhält die farbliche Fassung, wie sie der Markgraf um 1760 erleben konnte.

Dr. Jan Björn Potthast
Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung



12.09.2010
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