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C.M.Wittmann-Malerin

Mag. Dr. phil. Christa Magdalena Wittmann
Kaigasse 10
at
5020 Salzburg
christamagdalena.wittmann@gmail.com
Malerei


Mag. Dr.phil. Christa Magdalena Wittmann, am 26. Oktober 1953 in Judenburg geboren, wuchs zunächst in der Steiermark auf und maturierte später in Innsbruck an einem musisch-humanistisch ausgerichteten Gymnasium. Ab 1972 studierte sie in Wien an der Akademie der Bildenden Künste Bühnenbild bei Lois Egg und Malerei u. a. bei Josef Mikl. Prägend für die darauffolgende künstlerische Arbeit waren Begegnungen mit Prof. Anton Lehmden sowie Prof. Rudolf Hausner. In den 70ern entstanden unter deren Einfluss vorwiegend dem Phantastisch-Surrealen verbundene, großflächige Bilder. 

In der Folge lebte C.M. Wittmann in Salzburg, hielt jedoch Kontakte nach Wien weitgehend aufrecht und schloss ein Studium der Pädagogik ab. Ihrem künstlerischen Interesse entsprechend, versuchte sie in ihrer Diplomarbeit "Über das Mystische in der Kinderzeichnung" Archetypisches, Irreales und Phantastisches in bildnerischen Arbeiten von Kindern aufzuspüren und zu untersuchen. Neben der Erziehung ihrer Kindern blieb sie als freischaffende Künstlerin tätig. Auch aus dieser Schaffensperiode bis in die frühen 1990er blieb von ihren Arbeiten nur wenig erhalten. Vom der damaligen Bildsprache unterscheiden sich die heutigen Arbeiten essentiell sowohl in Ausdruck, Farb- und Themenwahl. Kunsthistorisch beschäftigte sich die Künstlerin in diesem Zeitraum intensiv mit der Kunst des frühen zwanzigsten Jahrhunderts insbesondere mit der Malerei des magischen Realismus.

In den späten 1990ern entschied sich C.M. Wittmann neben ihrer künstlerischen Tätigkeit, ihre Kenntnisse im Bereich Kunstgeschichte und Philosophie zu erweitern. Die intensive Auseinandersetzung mit Kunstpsychologie bzw. mit den über die Gestaltpsychologie erforschten Wahrnehmungsphänomenen und daraus resultierenden Sehgesetzen ist für ihr heutiges künstlerisches Schaffen von großer Bedeutung. Den Schwerpunkt ihres Studiums bildete die Erforschung von Stillleben der klassischen Moderne unter den Gesichtspunkten der Gestaltpsychologie. Eine Thematik, die sich zunächst in einer Magisterarbeit über frühe Stillleben von Henri Matisse niederschlug. Das Studium der Kunstgeschichte und Archäologie schloss sie mit Auszeichnung ab und promovierte mit der Dissertation " Pablo Picasso. Stillleben(1895-1925), "Natures mortes dans l árt vivant", gestalttheoretische Analysen - hermeneutische Resultate". Gleichzeitig folgte für C.M. Wittmann künstlerisch eine Umbruchperiode. Der von ihr übernommene Grundgedanke des magischen Realismus, eine geheimnisvolle Bildatmosphäre zu erzeugen, blieb zwar für ihr Schaffen wichtig, wird jetzt aber deutlich darauf fokussiert, starke Effekte durch bestimmte Farbwirkungen im Auge des Betrachters zu erzielen.

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