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Allgäuer Auktionshaus

Niederbayerischer Hausaltar

Allgäuer Auktionshaus

Über 2700 Objekte aus verschiedenen Jahrhunderten werden in der Herbst-Auktion vom 10. bis 12. November 2016 im Allgäuer Auktionshaus Kühling zur Versteigerung angeboten. Aus den unterschiedlichen Rubriken und Kategorien wie Gemälde, graphische Arbeiten, Aquarelle, Pastelle, religiöse Kunst und Skulpturen stehen qualitativ hochwertige Werke auf dem Versteigerungsprogramm. Auch Sammler und Liebhaber von Porzellan-, Keramik-, Glas- und Silberobjekten sowie von Spielzeug, Schmuck, antiken Möbeln und Teppichen finden bei der Auktion ein breites Warensortiment vor. Darüber hinaus kommen ca. 90 Positionen antiker Werkzeuge aus drei Jahrhunderten zum Aufruf.

In der Rubrik der Gemälde zählt zu den herausragenden Werken das "Halbportrait einer edlen Dame im roten Brokatkleid". Das Bild stammt aus dem Umkreis des Malers Francois de Troy und stellt ein schönes Beispiel für die französische Barockmalerei dar. Die Orientierung an de Troy, welcher sich als Portraitmaler einen Namen gemacht hatte, zeigt deutlich, wie ausgeprägt die Portraitmalerei im Frankreich des 17. Jahrhunderts gewesen ist. Das Objekt wird für 3.000 € angeboten.
Ein besonderes Gemälde aus der Zeit des Impressionismus ist die "Feiernde Künstlergesellschaft beim Picknick am See". Das dem Maler Brynolf Wennerberg zugeschriebene Bild zeigt eine unbeschwerte Personengruppe unter einem Baum im Grünen und ist in die Kategorie der Freilichtmalerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts einzuordnen. Dotiert ist das Ölgemälde mit 4.500 €.
Unter den Hammer kommen desweiteren auch zwei Gemälde des Künstlers Max Josef Wagenbauer. Beide Ölgemälde stehen in der Tradition der niederländischen Tiermaler des 17. Jahrhunderts und zeigen Motive aus seiner oberbayerischen Heimat. Die Bilder werden in der Auktion jeweils zum Mindestgebot von 3.500 € angeboten.
Aus dem Bereich der modernen Malerei des 20. Jahrhunderts wird eine dem schweizer Künstler Otto Morach zugeschriebene Arbeit zur Versteigerung aufgerufen. Das Bild "Viadukt und Burg auf dem Felsen" zeigt die für Morach typische kubistische Auffassung und ist mit einem Startpreis von 6.000 € limitiert.

Zu den Besonderheiten der Rubrik Religiöse Kunst, Volkskunst mit über 150 Positionen zählt zunächst eine Vitaikone mit Szenen aus dem Leben des Hl. Nikolaus. Die Ikone stammt aus Palech/Russland und wurde in Eitempera auf Holz mit Goldhintergrund um das Jahr 1800 angefertigt. Unter den Hammer kommt sie zum Startpreis von 1.500 €.
Ein Highlight dieser Auktion ist ein niederbayerischer Hausaltar aus dem 18. Jahrhundert. Mit 14 Figuren und zahlreichen Appliken in Originalfassung hat dieses Objekt in seiner Gesamtheit einen musealen Charakter. Die Figuren sind in einen rundbogigen, bleiverglasten Aufsatz angeordnet und installiert, welcher von einer Kommode mit drei Schubladen getragen wird. Der Altar wird mit einem Limit von 5.000 € aufgerufen.
Ebenfalls erwähnenswert ist ein Figurenpaar aus der Zeit um 1780. Die beiden Holzskulpturen "Hl. Petrus und Hl. Paulus" sind in ihrer ursprünglichen Fassung erhalten und somit ein schönes Zeugnis der süddeutschen religiösen Kunst des 18. Jahrhunderts. Beide Figuren können für den Startpreis von 2.800 € erworben werden.

Zum Aufruf kommen desweiteren rund 120 Positionen antike Möbel. Darunter befindet sich ein Barockschrank aus Nussbaum mit reich intarsiertem Dekor. Das Mindestgebot des Schrankes liegt bei 2.500 €. Darüber hinaus wird ebenfalls eine aus Nussbaum gefertigte Barockkommode aus dem 18. Jahrhundert zum Limitpreis von 1.200 € versteigert. Ihre geschwungene Front ist mit Intarsien reich verziert.

Aus der Kategorie der Kleinmöbel, Großuhren und Lampen ist zunächst eine Standuhr aus der Zeit um 1800 zu nennen. Das Holzgehäuse ist farbig gefasst und im klassizistischen Stil reich gestaltet. Sowohl das Gehäuse als auch das Uhrwerk sind auf das Jahr 1804 datiert. Sie kommt für den Limitpreis von 800 € zum Aufruf. Aus der selben Zeit stammt auch ein Vorderzappler im geschnitzten und farbig gefassten Holzgehäuse. Das reich reliefierte Dekor der Uhr spiegelt die prunkvolle Kunstauffassung dieser Zeit wieder und kann ebenfalls für einen Startpreis von 800 € ersteigert werden. Überdies wird eine französische Tischuhr in Lyraform aus dem 19. Jahrhundert angeboten. Mit ihrer außergewöhnlichen Form und den reichen Bronzeverzierungen kommt die Uhr für 500 € unter den Hammer.

Mit über 100 Positionen wird Liebhabern von Schmuck und Kleinuhren ein reiches Angebot präsentiert. Dazu zählt u.a. ein Rubin-Collier aus 750er Gold mit sieben Cabochons und 61 Diamanten. Für 4.700 € kommt dieses Stück zum Aufruf.
Ein vierteiliges Schmuckset besticht durch sein aufwendig gestaltetes Design mit insgesamt ca. 30 ct. Brillanten. Das Set besteht aus einem Damenring, einem Armreif und zwei Ohrsteckern und wird mit 15.000 € aufgerufen.
Für einen Startpreis von 8.500 € wird ein Ring angeboten, der mit einem Diamant-Solitär (Fancy Yellow) von ca. 2,40 ct. besetzt ist. Die Ringschiene ist zusätzlich mit Brillanten von insgesamt ca. 2,50 ct. versehen.

Für Liebhaber der Rubrik Militaria, Abzeichen, Orden und Waffen ist möglicherweise ein Schwert, wohl aus der Zeit um 1400, interessant. Die Waffe aus Schmiedeeisen – ein so genannter Anderthalbhänder – ist gut erhalten und mit einer Länge von 111 cm für den Startpreis von 2.500 € erhältlich.






  • 10.11.2016 - 12.11.2016
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    Auktionsdaten
    Titel Herbst-Auktion
    10.11.: ab 15 Uhr
    11.11.: ab 11 Uhr
    12.11.: ab 11 Uhr
    Datum 10.11.2016 – 12.11.2016
    Besichtigung 31.10. – 09.11. 2016: 10.00-18.00 Uhr



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