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135. Int. Bodensee-Kunstauktion, Dezember 2017 - Auktionshaus Michael Zeller

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    135. Int. Bodensee-Kunstauktion, Dezember 2017 - Auktionshaus Michael Zeller
    01.12.2017 - 03.12.2017
Versteigerung

Pünktlich zum ersten Adventswochenende findet im Auktionshaus Michael Zeller die 135. Int. Bodensee-Kunstauktion statt. Lassen Sie sich bei der Vorbesichtigung vom 22. bis 29. November von wertvollen Kunstobjekten und einzigartigen Antiquitäten verzaubern und inspirieren – Weihnachten ist schließlich nicht mehr weit…

Bildende Kunst
In der Gemälde-Offerte wird passend zur Weihnachtszeit ein farbenprächtiges Werk von Arnold Balwé (1898-1983) versteigert, das den Titel „Weihnachtsengel“ trägt (Los 1089, Limit 8.000 Euro). Der expressionistische Maler Balwé war ein vom Nationalsozialismus verfemter Künstler.

Altmeisterlich trumpft ein Gemälde der heiligen Familie von Pieter Coecke van Aelst (1502-1550) auf (Los 893, Limit 15.000 Euro). Der flämische Künstler, der Lehrer und Schwiegervater von Pieter Bruegel dem Älteren war, begeisterte seinerzeit durch seine Tafelbilder, auf denen auch ein Einfluss der italienischen Renaissance erkennbar ist – 1524/25 unternahm der Künstler eine Studienreise nach Italien.

Auch der deutsch-italienische Künstler Ferdinand Paul Nerly (1842-1919) malte in Italien. Sein Vater, der Maler Ferdinand Nerly sr., hatte sich Ende Oktober 1835 in Venedig niedergelassen. Nerly brachte die Lagunenstadt durch eindrucksvolle Lichtregie besonders strahlend auf seine Leinwände. Eines dieser stimmungsvollen Gemälde, das eine voll besetzte Gondel vor der Stadtsilhouette zeigt, wird in der Dezemberauktion versteigert (Los 916, Limit 15.000 Euro).

Etwas heimischer fühlt man sich beim Anblick eines Gemäldes von Anders Andersen-Lundby (1840-1923): Der Starnberger See mit Blick auf Schloss Possenhofen von 1884 (Los 980, Limit 7500 Euro). Der dänische Maler war 1876 nach München übergesiedelt und malte dann bevorzugt Darstellungen der bayerischen Landschaft. Schloss Possenhofen mag für viele ein Begriff sein, da die spätere Kaiserin Sissi von Österreich dort einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte. Ihr Vater Herzog Max in Bayern hatte das Anwesen 1834 erworben.

Schmuck und Juwelen
Aus dem exquisiten Angebot von Schmuck und Juwelen blitzen einem besonders wertvolle und einzigartige Geschmeide entgegen, die man so nur noch selten beim Juwelier erstehen kann: Ein erlesener Armreif, der mit kostbaren Edelsteinen versehen ist (Los 1731, Limit 18.800 Euro), hinreißende Ringe, die mit Brillanten (Los 1778, 5300 Euro), Saphiren (Los 1732, Limit 1600 Euro), Rubinen (Los 1737, Limit 1500 Euro) oder Opalen (Los 1835, 2800 Euro) besetzt sind und die Herzen mancher Damen höher schlagen lassen, und fein gearbeitete Gemmen mit Portraitköpfen, die in ihrer Anmut an griechische Gottheiten erinnern (Lose 1811, 1880, 1881, Limits 200-450 Euro).

Silber
Beim Silber faszinieren besonders ein umfangreiches, elegantes Besteckset aus viktorianischer Zeit (Los 1510, Limit 4800 Euro) und ein prachtvoller Tee-/Kaffeekern (Los 1525, Limit 2900 Euro). Die sieben Teile des Services sind jeweils mit bekrönten Allianzwappen graviert – eines davon mit dem Wappen von Carlshausen in Altenhaßlau. Carl Friedrich Buderus von Carlshausen (1759-1819) war Finanzbeamter des Landgrafen Wilhelm IX. von Hessen-Kassel.

Möbel und Einrichtung, Design
Aus der süddeutschen Gegend stammt ein um 1780 gefertigter, eleganter Louis-Seize-Zylinderburaeu. Eine Besonderheit sind die Intarsienarbeiten auf dem Tambour aus heimischen Hölzern – Kirsche, Zwetschge, Ahorn und Mooreiche (Los 705, Limit 4000 Euro). Ein imposanter Renaissance-Schrank aus Nussbaum-Holz überzeugt stilgerecht in Symmetrie und Aufbau (Los 698, Limit 3500 Euro). Doch auch das sogenannte „Allegasse“-Canapé nach einem Entwurf von Josef Hoffmann von 1912 ist ein richtiger Hingucker (Los 780, Limit 1300 Euro).

Asiatica
Auf einer Stele (Los 10, Limit 26.000 Euro) ist die hinduistische Göttin Durga höchst beeindruckend im Kampf mit dem Büffeldämon Mahishasura dargestellt. Die achtarmige Durga zählt zu den wichtigsten Gottheiten des Hinduismus – sie wird angerufen, um innere Dämonen zu beseitigen. Neben den ebenso bemerkenswerten Statuen von Vishnu (Los 9, Limit 12.000 Euro) und Ganesha (Los 17, Limit 36.000 Euro) werden im Dezember auch feine Elfenbeinschnitzereien, einzigartige Figuren aus wertvollem Stein und kunstvoll bemalte Vasen aus dem asiatischen Raum versteigert.






  • 01.12.2017 - 03.12.2017
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    Versteigerung: 1. bis 3. Dezember 2017

    Vorbesichtigung: 22. bis 29. November 2017, täglich von 11 bis 18 Uhr



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