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Brillante Farben, prächtige Ornamente: 664. Auktion von Sammlerteppichen

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    Brillante Farben, prächtige Ornamente: 664. Auktion von Sammlerteppichen
    22.03.2011
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Eine Auswahl von bemerkenswerten Sammlerteppichen und anderen, alten Textilien bestimmt das Profil der 664. Nagel-Auktion. Objekte islamischer Kunst und andere Ethnologica runden das Angebot ab. 

STUTTGART. Zu den Höhepunkten im Angebot der 664. Auktion von Sammlerteppichen, islamischer Kunst und Ethnologica, die am 22. März 2011 bei Nagel in Stuttgart stattfindet, gehört eine baden- württembergische Sammlung von kaukasischen Teppichen. Die durchweg sehr gut erhaltenen Stücke, die sich durch brillante Farben und prächtige Ornamentik auszeichnen, sind in den 1990-er Jahren zusammengetragen  worden. Aufgrund seiner brillanten Farben sticht ein Gendje ins Auge (um 1880, Maße 180 x 118 cm, Schätzpreis 4.000 €), ein Karachoph überzeugt durch seine prächtige Ornamentik (19. Jahrhundert, Maße 218 x 163 cm, Schätzpreis 5.000 €) und ein Kasak vermag durch seinen hohen Flor zu beeindrucken. Die Vorliebe des Sammlers für monumental wirkende Muster zeigt sich auch bei einem westanatolischen Teppich des frühen 19. Jahrhunderts, der mit seiner kaukasisch anmutenden Optik zu den frühesten Bergama-Teppichen gehört (Bergama Canakkale, Maße 236 x 158 cm, Schätzpreis 12.000 €). 

Liebhaber turkmenischer Knüpfarbeiten dürfen auf die Sammlung Dr. Jonathan Broido (1942-2008) gespannt sein. Der englische Händler und Sammler war ein Kenner der turkmenischen Teppichkunst, schätzte aber auch besondere Stücke anderer Provenienzen wie spanische Teppiche des 16. Jahrhunderts, zwei anatolische Gebetsteppiche des 17./18. Jahrhunderts oder präkolumbische, kurdische und griechische Textilien zeigen. 

Weitere bedeutende Turkmenen sind ein baumgemusterter Asmalyk, ein Jomud-Hauptteppich mit Kepse-Gül und ein farbenfreudiger Ersari- Haupttepich. Dazu kommen südpersische Nomaden-Knüpfungen, anatolische und kaukasische Dorf-Teppiche sowie osmanische, persische und indische Textilien. Neben den Nomaden-, Dorf- und Textil-Arbeiten sind in der Auktion aus Luxus-Teppiche zu finden, zu denen ein Keschan mit Reliefmuster, ein Zwilligspaar aus Isfahan oder einer der hoch begehrten Kum Kapi Seidenteppich aus Istanbul zählen. 

Im zweiten Teil der Versteigerung kommen orientalische Metallarbeiten und Keramiken sowie Waffen und andere ethnologische Artefakte zum Aufruf. Ein Teil der orientalischen Objekte wurde von einem Ehepaar während eines mehrjährigen Afghanistan-Aufenthalts gesammelt. Ein Teil der angebotenen Südsee-Objekte stammt aus dem Besitz eines früheren Schiffsarztes der Kaiserlichen Marine und war bereits in Museen ausgestellt.

 

Beate Kocher-Benzing








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