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Jubiläum

«WWF. Eine Biografie»

Jubiläum

Die weltbekannte Umweltschutzorganisation WWF, gegründet 1961 in der Schweiz, feiert ihr 50. Jubiläum: Die Ausstellung «WWF. Eine Biografie» im Landesmuseum Zürich zeigt, wie aus der Idee einiger britischer Naturliebhaber ein global agieren- des Netzwerk entsteht. Die auf 900 m2 präsentierte Ausstellung im Museum wird durch den zum Erlebnisgarten umgestalteten Museumsinnenhof ergänzt. Der so genannte «Footprint»-Garten thematisiert den individuellen Umgang mit natürli- chen Ressourcen.

Vor 50 Jahren begann der WWF von der Schweiz aus seine weltumspannende Tätig- keit. 1961 als Stiftung unter schweizerischem Recht gegründet, wandelt sich die Spendenorganisation zu einer der grössten Umweltschutzorganisationen der Welt. Die Initianten des WWF, ausnahmslos Briten, einte das Interesse an Vogelkunde und die Sorge um die Zukunft der Nationalparks in Afrika. Heute zählt der WWF auf die Unterstützung von fünf Millionen Menschen und führt in mehr als 100 Ländern Projekte durch. Die Ausstellung erzählt die erstaunliche, wechselvolle Geschichte der NGO.

Während im 19. und 20. Jahrhundert die Selbstbestimmung des Menschen der überragende Leitgedanke war, kam in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Sorge um die künftige Verfügbarkeit der «Ressource Natur» hinzu. Der WWF war und ist bis heute weltweit einer der ersten Sprecher des Umweltschutzes. Der Hauptsitz der Organisation befindet sich noch immer in der Schweiz, in Gland am Genfersee.

«WWF. Eine Biografie» zeigt eine Vielzahl von Objekten und inszenierter WWF- Zimmer – wie zum Beispiel ein nachgebautes Gründerzimmer. Gestaltete Themen sind etwa die Errichtung des Coto Doñana Nationalparks in Spanien 1965 oder die Bemühungen um den Erhalt des Flamingosees Nakuru in Kenya. Prominent thematisiert wird auch das allseits bekannte Panda-Logo des WWF. Ein Highlight der Ausstellung ist die Vorlage des Logos, eine bis vor kurzem verschollen geglaubte Tintenzeichnung.

Der Museumsinnenhof ist zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses integraler Bestandteil einer Ausstellung. Der sogenannte «Footprint»-Garten thematisiert sinnlich und erlebbar den Umgang der Menschen mit Wasser, Boden, Rohstoffen und Energie. Der Garten ist nach dem Vorbild von Schrebergärten gestaltet und illustriert die Vision des Selbstversorgers auf engstem Raum. In neun Zonen erkun- den die Besucherinnen und Besucher verschiedene Alttagsbereiche und können interaktiv und spielerisch ihren persönlichen Ressourcenverbrauch beim Wohnen oder Reisen oder auch den Wasserverbrauch bestimmen. Denn im Zentrum des Gartens steht der Footprint-Rechner, mit dem sich der eigene ökologische Fussab- druck berechnen lässt. Der Garten als Erlebniswelt ist besonders auch für entde- ckungsfreudige Kinder spannend.

Publikation Zur Ausstellung erscheint im Verlag Collection Rolf Heyne die erste umfassende Biografie des WWF. Der Kurator der Ausstellung, Alexis Schwarzenbach, erhielt exklusiven Zugang zu sämtlichen Archiven des WWF, damit diese unabhängige Darstellung der Geschichte und des Wirkens des WWF entstehen konnte. Weit über vierhundert historische, zeitgenössische und exklusive Abbildungen illustrieren die Publikation.

«WWF. Die Biografie». 352 Seiten mit ca. 450 Abbildungen. ISBN 978-3-905875-15- 7. CHF 42.00. Die Publikation erscheint zudem in französischer und englischer Sprache. Erhältlich im Museumsshop, im Buchhandel oder zu bestellen über buch- bestellung@snm.admin.ch.

Rahmenprogramm Zur Ausstellung – drinnen und draussen – bietet das Landesmuseum Zürich ein umfangreiches Rahmenprogramm an: Podien, Filmreihe, öffentliche Führungen und Führungen mit WWF-Experten, ein Suchspiel für Kinder und Familien, Angebot für Schulen und ein Wettbewerb. Weitere Informationen finden sich im Ausstel- lungsflyer oder unter www.wwf.landesmuseum.ch






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  • WWF Plakat, 1962, WWF-Grossbritannien. ©Schweizerisches Nationalmuseum
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    Schweizerisches Landesmuseum
  • Präpariertes Pandababy. Leihgabe Zoologisches Museum der Universität Zürich. ©Schweizerisches Nationalmuseum
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  • Flamingos am Lake Nakuru. ©Michel Terrettaz / WWF-Canon. Leihgabe WWF Schweiz.
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