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Werke

Hundertwasser Lebenslinien - Eine Retrospektive

Werke

Das Recht auf die freie Gestaltung des persönlichen Umfelds, ökologisches Denken, der Austausch unterschiedlicher Kulturen: viele Impulse Friedensreich Hundertwassers (1928-2000) sind heute hochaktuell. Einen repräsentativen Überblick über das gesamte Schaffen des österreichischen "Universalkünstlers" liefert die Ausstellung im Osthaus Museum Hagen. Mit circa 130 Werken aller Schaffensperioden spiegelt die Schau die inneren Welten und äußeren Handlungen einer Ausnahmepersönlichkeit, die bis heute zum Hinterfragen alltäglicher Selbstverständlichkeiten herausfordert.

ÜBERBLICK ÜBER ALLE TÄTIGKEITSBEREICHE
Das Osthaus Museum Hagen widmet Friedensreich Hundertwasser in Kooperation mit der Hundertwasser Stiftung und DIE GALERIE Frankfurt eine umfassende Ausstellung, die alle Tätigkeitsbereiche würdigt: Malerei, Druckgraphik, angewandte Kunst, Architektur und Ökologie. In jedem dieser Felder hat der Künstler eine individuelle Sprache gefunden, die unverkennbar seine Züge trägt, eigenwillig und konsequent, mahnend, Beispiel gebend und neue Wege aufzeigend.

HUNDERTWASSER WIRKT
Bis heute und heute erst recht: Hundertwasser wirkt! Das ist das Motto der Kreativworkshops, ökologischen Spaziergänge und weiteren museumspädagogischen Angeboten, die die Ausstellung begleiten. Hundertwassers provokative Botschaft hat viele begeisterte Anhänger gefunden, aber auch unermüdlich Gegner auf den Plan gerufen, große Bewunderung steht scharfer Kritik gegenüber. Unbeteiligt lässt der Maler, Architekt, Philosoph, Umweltaktivist und Weltverbesserer Hundertwasser offensichtlich niemanden.

VERANSCHAULICHTE PHILOSOPHIE
Mehr als 120 Beispiele aus der Welt und dem Denken Hundertwassers visualisieren seine Lebensphilosophie einer ganzheitlichen Auffassung von Mensch, Natur und Kunst, die immer auch sein künstlerisches Schaffen prägte. Meisterwerke – Gemälde, Mischtechniken, Aquarelle und Zeichnungen – zeigen den Maler, eine große Anzahl von Radierungen, Holzschnitten, Lithographien und Serigraphien den Graphiker, der westliche und östliche Druckkunst vereinte, ausgewählte Tapisserien und Architekturmodelle den ganzheitlich denkenden Künstler und Baumeister.Seine Rolle als Vordenker ökologischen Bauens und der Idee einer menschenwürdigeren Umwelt wird anhand einer Reihe innovativer Objekte veranschaulicht.

HARMONIE VON MENSCH UND UMWELT
Hundertwassers Tod im Jahr 2000 kam unerwartet; seine Ideen und Visionen aber sind nach wie vor lebendig, die Radikalität, mit der er Kunst und Leben in seiner ihm eigenen materiellen Bedürfnislosigkeit verband, mit der er lange vor den ökologischen Bewegungen den bewussten Umgang mit Natur und Ressourcen anmahnte, sind noch immer aktuell. Als Verfechter eines Lebens im Einklang mit der Natur galt sein Credo einer vollkommenen Harmonie von Mensch und Umwelt:

„Das Paradies ist ja da, wir machen es nur kaputt. Ich will zeigen, wie einfach es im Grunde ist, das Paradies auf Erden zu haben.“ (Friedensreich Hundertwasser)

KATALOG
Es erscheint ein Katalog mit ca. 160 Seiten, mit Texten von Klaus Wollbert, Ingeborg Flagge und Rolf Braun.






  • 01.02.2015 - 10.05.2015
    Ausstellung »
    Osthaus Museum Hagen »

    Dienstag bis Sonntag: 11 - 18 Uhr.
    Montags geschlossen.

    Die Kasse schließt jeweils eine halbe Stunde früher.

    Das Kunstquartier Hagen ist am 24.12./25.12./31.12./1.1./1.5. sowie Oster- und Pfingstmontag geschlossen.

    Erwachsene 9 Euro
    Familienkarte 18 Euro
    Kinder unter 6 Jahren kostenfrei



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  • 586 DER TRAUM DES TOTEN INDIANERS, THE DREAM OF THE DEAD INDIAN, Hannover, 1964, Mixed media: zwei Aquarelle: INDIANER, gemalt Wien 1955 bei Elfriede Ott und BLAUE HÄUSER, Hamburg, Mai 1963 bei Poppe. Mit Polyvinyl auf Hanf geklebt, Venedig, Oktober 1963; beendet mit Polyvinyl, Aquarell, Öl in Hannover, Wedemeyerstraße, Februar 1964, 630 mm x 560 mm, Fotografie: Tobias Roch, Hagen
    586 DER TRAUM DES TOTEN INDIANERS, THE DREAM OF THE DEAD INDIAN, Hannover, 1964, Mixed media: zwei Aquarelle: INDIANER, gemalt Wien 1955 bei Elfriede Ott und BLAUE HÄUSER, Hamburg, Mai 1963 bei Poppe. Mit Polyvinyl auf Hanf geklebt, Venedig, Oktober 1963; beendet mit Polyvinyl, Aquarell, Öl in Hannover, Wedemeyerstraße, Februar 1964, 630 mm x 560 mm, Fotografie: Tobias Roch, Hagen
    Osthaus Museum Hagen