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GILLO DORFLES. Entità di un mondo parallelo

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    GILLO DORFLES. Entità di un mondo parallelo
    14.02.2015 - 13.04.2015
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Die von Luigi Sansone kuratierte Ausstellung präsentiert die malerische Tätigkeit von Gillo Dorfles von der MAC bis zu den neusten Kreationen. Die vielseitige Recherche von Dorfles wird dem Publikum durch etwa fünfzig Gemälde und Kunstbücher gezeigt.

Gillo Dorfles, im Jahr 1910 in Trieste geboren, zählt zu den Multitalenten der zeitgenössischen Kunst- und Kulturlandschaft. Nach einem Medizinabschluss und einer Spezialisierung in Psychiatrie setzt er sich als Maler durch, gründet mit Bruno Munari, Atanasio Soldati und Gianni Monnet die MAC (Movimento d’arte concreta) und übernimmt die Rolle des Kritikers und Theoretikers der Gruppe. Die MAC vertritt eine abstrakte, konkrete und geometrische Kunst. Zwischen dem Ende der 40er Jahren und den 50er Jahren nimmt er an verschiedenen Ausstellungen in Italien und im Ausland teil. 1949 stellt er in der Buchhandlung Salto in Mailand aus. Seit 1950 beteiligte er sich bei vielen Gruppenausstellungen mit, darunter die Ausstellung im Jahr 1951 in der Galerie Bompiani in Mailand, die Wanderausstellung im Jahr 1952 in Chile und Argentinien und die große Ausstellung Esperimenti di sintesi delle arti, die im Jahr 1955 an der Galleria del Fiore in Mailand stattfand. Diese intensive künstlerische Tätigkeit wird von seinem Engagement als Kunstkritiker begleitet, er spezialisierte sich auf den Lehrberuf und unterrichtete Ästhetik an den Universitäten in Triest, Mailand und Cagliari.

Zu seinen Büchern zählen Il divenire delle arti (1959), Nuovi riti nuovi miti (1965), Le oscillazioni del gusto (1970), Il Kitsch. Antologia del cattivo gusto (1972), L’intervallo perduto (2006), Horror Pleni, La (in)civiltà del rumore (2008), Conformisti (2009) und Fatti e Fattoidi (2009). Der Architektur widmete er zwei Veröffentlichungen: Barocco nell’architettura moderna (1951) und L’architettura moderna (1956); er publizierte diverse Monografien über Künstler wie Hieronymus Bosch, Albrecht Dürer und Antonio Scialoja. 1963 schrieb er den Essay Il disegno industriale e la sua estetica. Er erhielt Auszeichnungen wie den Compasso d´Oro vom Industrial Design Verbund (ADI), die Goldmedaille der Triennale, den internationalen Kritikpreis von Girona und den Franklin J. Matchette Prize for Aesthetics.

Er ist Ehrenmitglied von Brera, Mitglied der Accademia del Disegno in Mexiko-Stadt, Fellow der World Academy of Art and Science, Ehrendoktor am Polytechnikum in Mailand und an der Autonome Universität von Mexiko-Stadt.

Er wurde mit dem Preis Ambrogino d’Oro der Stadt Mailand, mit dem Grifo d´Oro der Stadt Genua und mit dem Giusto d’Oro der Stadt Triest ausgezeichnet. Im April 2007 verlieh ihm die Universität Palermo die Ehrendoktorwürde in Architektur.

Zum Anlass dieser Ausstellung wird ein monographischer Katalog über den Künstler präsentiert.






  • 14.02.2015 - 13.04.2015
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