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Zita – Щapa

Kammerstück von Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow

Zita – Щapa

Die Ausstellung Zita-Щара im Schaulager läuft nur noch bis 2. Oktober 2016. Für das Jahr 2017 ist eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen geplant. Im Jahr 2018 zeigt das Schaulager eine umfassende Retrospektive des amerikanischen Künstlers Bruce Nauman, die mit dem Museum of Modern Art, New York, realisiert wird.

Die Ausstellung Zita-Щара. Kammerstück von Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow im Schaulager dauert nur noch bis 2. Oktober 2016. Die Präsentation umfasst sieben Werke der deutschen Künstlerin Katharina Fritsch und des weissrussischen Künstlers Alexej Koschkarow, wovon die meisten eigens für dieses Projekt entstanden sind. In einem Gehäuse mit nur drei Räumen, das auf dem leeren, weitläufigen Erdgeschoss extra dafür gebaut wurde, lassen die darin dicht positionierten Werke eine unheilvolle Atmosphäre aufkommen. Sie werfen Fragen nach Heimat und Exil, Machtmissbrauch, Angst und Tod auf.

Gerhard Mack schreibt dazu in der NZZ am Sonntag: „Üblicherweise hätte man um diese Kooperation eine Ausstellung gebaut, die ihre Themen in einen weiteren Kontext stellt. Hier werden Besucher mit einem Statement konfrontiert. Das wirkt kompromisslos, das sind wir nicht mehr gewohnt. Der Ausstellungsbetrieb sollte mehr davon bieten.“

Das Publikum reagierte denn auch überrascht und weitgehend positiv. Rege wurden die Kurzführungen genutzt, wobei auch die regelmässig angebotenen Führungen in Französisch und Englisch erfreulich gut besucht wurden. Ein vielseitiges, noch laufendes Begleitprogramm mit u.a. einem Künstlergespräch und zwei Round Tables – Zeitgeister am 22.9. und Inszenierungspraktiken am 29.9. –, bietet Gelegenheit, einzelne Aspekte der Ausstellung näher zu betrachten und zu vertiefen.

Im Jahr 2017 konzentriert sich das Schaulager auf die Forschungsarbeit und bietet eine Plattform für Diskurse in der zeitgenössischen Kunst. In diesem Zusammenhang ist eine Reihe Veranstaltungen wie Vorträge, Symposien, Performances und Projekte in Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen in Planung, die sowohl für die Öffentlichkeit als auch für ein wissenschaftliches Fachpublikum konzipiert werden. Die unterschiedlichen Veranstaltungen sollen auf vielfältige und abwechslungsreiche Art und Weise die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst sowohl in der Forschung als auch im öffentlichen Diskurs weiter vorantreiben und stärken. Für Fachbesucher, Studierende, Forschungsgruppen und Schulklassen aller Altersstufen steht das Schaulager wie üblich zur Auseinandersetzung mit Werken der Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung das ganze Jahr über offen. Zudem kann das Werk Selbstturm; Löwenturm (1969–1998), das einen einmaligen Einblick in das Schaffen Dieter Roths bietet, weiterhin besucht werden. Der Raum beim Kunstmuseum Basel I Gegenwart ist mit einer Führung auf Anmeldung einmal monatlich zugänglich.

Im Jahr 2018 wird das Schaulager eine breit angelegte Retrospektive des amerikanischen Künstlers Bruce Nauman präsentieren, die das Schaulager gemeinsam mit dem Museum of Modern Art, New York, vorbereitet. Es handelt sich um die erste umfassende Retrospektive seit mehr als zwanzig Jahren, die das gesamte mediale Spektrum des Künstlers berücksichtigt. Die Ausstellung wird im Frühling 2018 im Schaulager eröffnet und anschliessend im Herbst desselben Jahres im MoMA in New York zu sehen sein. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Ausstellungskatalog.
 






  • 12.06.2016 - 02.10.2016
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    ÖFFNUNGSZEITEN
    Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-18 Uhr
    Donnerstag 10-20 Uhr
    Samstag, Sonntag 10-18 Uhr
    Montag geschlossen

    Während den Feiertagen
    Samstag, 1. August 10-16 Uhr
    Donnerstag, 24. Dezember geschlossen
    Freitag, 25. Dezember geschlossen
    Samstag, 26. Dezember 10-18 Uhr
    Donnerstag, 31. Dezember 10-16 Uhr
    Freitag, 1. Januar 14-18 Uhr

    Öffnungszeiten während Art Basel 19.-22. Juni
    Montag, 15. bis Dienstag, 16. Juni 10-20 Uhr
    Mittwoch, 17. Juni 12-20 Uhr
    Donnerstag, 18. Juni 10-20 Uhr
    Freitag, 19. Juni 10-20 Uhr
    Samstag, 20. Juni 10-20 Uhr
    Sonntag, 21. Juni 10-18 Uhr

    EINTRITTSPREISE
    Ticket für drei Eintritte (nicht übertragbar) Regulär CHF 18.–, reduziert CHF 12.–



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  • Blick in die Ausstellung mit Werken von Alexej Koschkarow und Katharina Fritsch
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  • Katharina Fritsch, Sarg, 2016
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  • Alexej Koschkarow, Das was keinen Namen hat, 2016
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  • Alexej Koschkarow, Schtetl, 2012
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  • Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow
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