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Pop Art

PopArt meets Überlingen Vernissage 19.11. um 18 Uhr

Pop Art

Ausstellung: PopArt meets Überlingen Grafiken, Originale und Skulpturen Vernissage am Sa. den 19.11. um 18 Uhr Laudatio: Erwin Niederer Ausstellungsdauer: 19.11.2016 – 14.1.2017 Die Bezeichnung Pop Art wird dem englischen Kunstkritiker Lawrence Alloway zugeschrieben.

Die Pop Art wird häufig als Reaktion auf die betont intellektuelle abstrakte Kunst charakterisiert und wendet sich dem Trivialen zu. Sie ist eine Kunstrichtung, vor allem in der Malerei und Skulptur, die Mitte der 1950er Jahre unabhängig voneinander in England und den USA entstand und in den 1960er Jahren zu einer vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksform Nordamerikas und Europas wurde. Die Motive sind häufig der Alltagskultur, der Welt des Konsums, der Massenmedien und der Werbung entnommen, wobei die Darstellung in fotorealistischer und meist überdimensionierter Abbildung erfolgt. Der Popkünstler fordert die absolute Realität, das heißt, dass alle Elemente rein, klar definierbare Gegenstands-Elemente sein müssen. Wie in Comic Heften werden die Formen von einigen Künstlern schwarz umrandet (Outlines). Die dargestellten Gegenstände werden oft ohne Tiefe wie in einem Plakat flächig gestaltet. In den Vereinigten Staaten wurde die Pop Art als bewusste Abkehr von der Malerei des abstrakten Expressionismus verstanden.

In Europa wurde die amerikanische Pop Art erstmals 1964 in Stockholm, Kopenhagen und Amsterdam gezeigt und in größerem Umfang auf der 4.documenta in Kassel. Große Werkblöcke wurden von dem Sammler Peter Ludwig erworben, die später als Schenkung in das Kölner Museum Ludwig übergingen. Noch heute befindet befindet sich dort eine der größten Sammlungen von Pop Art außerhalb der USA. Zur genuinen Pop Art zählen die Siebdrucke von Andy Warhol, der seine Motive in den 1960er Jahren zunächst aus der Werbung. Seine Campbells Soup Cans sind weltweit bekannt. Er gilt als der Pop-Künstler schlechthin, der Pop als Person und als Kunst repräsentiert. Roy Lichtenstein mit seinen Comic Bildern ist neben Warhol wohl der bekannteste Vertreter dieser Kunstrichtung. Er erlangte seinen Durchbruch 1961 mit „look Mickey“. Robert Indiana – bekannt sind seine Love-Skulpturen bedient sich einfacher, einprägsamer Symbole und Zeichen. Die Vision von Keith Haring, dem Neo Pop und Graffiti - Künstler war, die „hohe Kunst“ mit der urbanen Ästhetik und dem öffentlichen Raum zu kombinieren. Richard Lindner war ein US-amerikanischer Maler deutscher Herkunft.

Lindners Werk nimmt die grotesk-karikaturistischen Elemente der Neuen Sachlichkeit der 1920er Jahre auf und verknüpft sie mit der schillernd leuchtenden Farbflächigkeit amerikanischer Werbekunst. Mittels überzeichneten Figurencollagen, roboterähnlichen Halb- und Unterweltcharakteren, deutet Lindner auf Entfremdungstendenzen der fortgeschrittenen Gesellschaft hin und reflektiert Zerfalls- und Krisenmomente des modernen Großstadtlebens. Julian Opies Werke sind geprägt von schwarzen Umrisslinien, monochromen Hintergründen, klaren Formen, Köpfen mit wenigen oder gar keinen Gesichtsdetails. Seine Medien sind Lentikularbilder, Video, LED, Stahlschnitt oder Siebdruck. Seine Inspiration bezieht er gleichermaßen aus der Kunstgeschichte, aus japanischen Holzschnitten, aus Comics oder Werbetafeln. Die wichtigsten Vertreter der PopArt werden in der Überlinger Ausstellung gezeigt.








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