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Hardhitta Gallery

Gruppenausstellung mit Werken der Galeriekünstler Bojorquez, Blum, Gottfried, Nattermüller, Rodriguez, Shabazz und Zownir

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    Gruppenausstellung mit Werken der Galeriekünstler Bojorquez, Blum, Gottfried, Nattermüller, Rodriguez, Shabazz und Zownir
    20.01.2017 - 11.03.2017
Hardhitta Gallery

Sechs Jahre nach ihrer Gründung und zahlreiche Pop-Up Ausstellungen später bezieht die Kölner Hardhitta Gallery am 19. Januar 2017 neuen Räume, welche mitten im Herzen Kölns liegen. Gefeiert wird dies mit einer Gruppenausstellung aller Galeriekünstler: den Fotografen Arlene Gottfried, Gregory Bojorquez, Jamel Shabazz, Miron Zownir und Joseph Rodriguez und sowie den Malern Ulrike Nattermüller und Oliver Blum.

Jeder Künstler erzählt mit seinen Werken eine eigene Geschichte, die es für den Betrachter zu er- kunden gilt. In den Schwarz-Weiß- wie in den Farbwerken der fünf Fotografen liegt das Hauptau- genmerk auf Menschen verschiedenster Herkunft, ihre Lebensumstände sowie deren Umgang mit ihrer Kultur in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Es sind zum einen Motive, die die harten Sei- ten des Lebens widerspiegeln: das Leben als Outsider, die tägliche Konfronation mit der Gesell- schaft oder die Rivalitäten unter den verschiedenen Gangmitgliedern. Zum anderen sind es Motive, die von Freundschaft, Familiensinn, Liebe oder einfach der Leichtigkeit des Seins in Form von Mo- mentaufnahmen festgehalten wurden. Street photography at its best.

Die Maler der Galerie, Oliver Blum und Ulrike Nattermüller, weisen Ähnlichkeiten in der Gestaltung hinsichtlich ihrer Werke durch das Abstrakte, zum Teil Figürliche und Intuitive auf; und doch könn- ten ihre Malstile nicht unterschiedlicher sein. Nattermüllers Gemälde überzeugen durch ihre Struk- tur und stehen im Gegensatz zu Blums künstlerisch verworrenen Bildern voller Widersprüche Gregory Bojorquez (*1972) wuchs im Osten von Los Angeles auf, wo er heute noch lebt und arbeitet. Seine Karriere und spätere Leidenschaft begann, in dem er seine Freunde und seine Nachbarschaft fotografierte. Bojorquez Bilder beherbergen alle Lebenskulturen seiner Heimatstadt. Seine Motive befinden sich zwischen den Welten Hollywoods und den Straßengangs in L.A.

Oliver Blum (*1978) wurde bekannt durch seinen dynamisch experimentellen Malstil, mit Hilfe dessen er seinen individuellen Duktus außerhalb der gängigen Formen und Arbeitsweisen gefunden hat. Seine Bilder weisen teils urwüchsigen Strukturen, teils kubistisch anmutenden Abstraktionen auf und lassen dennoch Raum zur individuellen Interpretation des Betrachters.

Arlene Gottfried (*1950) ist eine amerikanische Fotografin, die ihre ersten Bilder bereits im Jahr 1969 während des legendären Woodstock-Festivals aufnahm. Die verschiedenen Gruppen und Milieus, in denen sie aufgewachsen war, faszinierten Gottfried und sie fotografierte vor allem die Vielfalt der Stadt New York mit all ihren Facetten.

Ulrike Nattermüller (*1955) ist in Wuppertal geboren und studierte an der Kunstakademie Düs- seldorf. Ab den 70er Jahren arbeitete sie mit den Medien Fotografie, Text, Stoff, Skulptur und Male- rei.

Joseph Rodriguez (*1951) lebt und arbeitet in New York. Rodriguez, früher selbst ein Gefängnisinsasse und Drogenabhängiger, fand einen Weg fernab der Kriminalität und seine zukünftige Passion: Die Fotografie, die für ihn eine Therapie darstellte und einen Lebenswandel bedeutete. Seine Bilder sind Abbildungen realen Lebens, in denen der Mensch im Vordergrund steht.

Jamel Shabazz (*1960) wuchs in den Straßen von Red Hook in Brooklyn auf. Shabazz führt den Betrachter in eine andere Zeit zurück und fängt mit seinen Aufnahmen das Lebensgefühl der 80iger Jahre auf. In seinen Bildern hält er den Wandel eines neuen Lebensstils und einer Kultur fest, der heute noch relevant ist. Miron Zownir (*1953) gehört seit mehr als 40 Jahren zu den radikalsten Fotografen der Gegenwart. Er fotografierte in westlichen Großstädten wie Berlin, London und New York und im postkommunistischen Osten Europas. Seine Fotografien zeigen Außenseiter der Gesellschaft: Drogenabhängige, Obdachlose, Prostituierte und Kleinkriminelle. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Die Hardhitta Gallery wurde 2011 von Bene Taschen als Galerie für Zeitgenössische Fotografie und Malerei gegründet. Nach Einzelausstellungen der amerikanischen Fotografen Gregory Bojorquez und Joseph Rodriguez erweiterte die Galerie 2014 ihr Programm um den in Berlin ansässigen Fotografen Miron Zownir und den Düsseldorfer Maler Oliver Blum. Im Jahr 2015 nahm die Galerie die amerikanischen Fotografen Jamel Shabazz und Arlene Gottfried, im darauffolgenden Jahr noch die deutschen Malerin Ulrike Nattermüller in ihr Programm auf. Die Hardhitta Gallery ist regelmäßig auf der Paris Photo und der Photo London vertreten.






  • 20.01.2017 - 11.03.2017
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    Donnerstag – Samstag, 13.00 – 19.00 Uhr



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  • Gregory Bojorquez, Shooter Down #1, 2011, copyright Gregory Bojorquez
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