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Kunstszene in Deutschland

Produktion. Made in germany drei

Kunstszene in Deutschland

Im Sommer 2017 will die Ausstellung Produktion. Made in Germany Drei die facettenreiche und vielfältige Kunstszene in Deutschland widerspiegeln und richtet sich dabei thematisch aus. Im Fokus der dritten Ausgabe von »Made in Germany« liegen die Produktionsbedingungen von Kunst in Deutschland und die Frage, wie geografische, politische und institutionelle Strukturen sowie neue Technologien entscheidende Voraussetzungen für die Herstellung von Kunst schaffen. Mit der Konzentration auf die aktuellen Produktionsbedingungen fragt sie, inwieweit site künstlerische Produktion neu definiert.

In den fünf Jahren seit der letzten Ausstellung ist die postdigitale Generation groß geworden, haben neue Netzwerke, Apps und DIY-Anleitungen die Kunst durchdrungen. In einer Kunstlandschaft mit einer nach wie vor international einzigartigen Institutionendichte (Kunstakademien und Kunsthochschulen, Kunstvereine und Museen) ist die deutsche Szene auch Produktionsort dieser jüngsten Kunst.

Drei zentrale Aspekte stehen im Vordergrund der Ausstellung und der Künstlerinnen und Künstler: erstens Raum im Sinne von Produktionsort, Standort und Umfeld; zweitens Zeit im Sinne von Arbeitsprozess, Erzählung und Geschwindigkeit; drittens Produktionsstruktur im Sinne von Kooperation und Netzwerk.

Ephemere Kunstformen und raumbezogene Installationen boomen und Künstlerinnen und Künstler schaffen blogs, Offspaces und Freiräume für jede Art von Aktivitäten. Die Erweiterung ihrer globalen Mobilität, die Zugehörigkeit zu verschiedenen Künstlergruppen sowie die Teilnahme an einem fordernden Kunstmarkt sind weitere Aspekte eines vielfach beschleunigten Schaffens. Diese Entwicklungen stellen virulente Fragen: Welche Rolle spielt es in der zeitgenössischen Kunstproduktion, den Kontext ihrer Entstehung sichtbar zu machen? Inwiefern haben sich die geografischen Koordinaten der Produktion im Rahmen digitaler Kommunikation und virtueller Vernetzung ausdifferenziert?

Wie manifestiert sich der Prozess von Kollaborationen innerhalb des Produktionsstandorts Deutschland? Auf welche Weise findet die Auseinandersetzung mit dem spezifischen Ausstellungsort statt? Wann wird der Ausstellungsort zum Produktionsort?

Indem Künstlergruppen sowie Künstlerinnen und Künstler eingeladen werden, die die Produktion ihrer Kunst im Besonderen reflektieren, wie durch orts- oder medienspezifisches Arbeiten, zeigt die Ausstellung in den drei Häusern 2017 den Besucherinnen und Besuchern die zeitgenössische Situation der Kunst in Deutschland anhand ausgewählter Positionen.

Die zunehmende »Entgrenzung« in den Bildenden Künsten hat die drei Institutionen Kestner Gesellschaft, Kunstverein Hannover und das Sprengel Museum Hannover darüber hinaus erstmals weitere kulturelle Partner in Hannover suchen lassen. Das Schauspiel Hannover, das Festival Theaterformen und die KunstFestSpiele Herrenhausen wirken dieses Jahr als beteiligte Institutionen mit, um die Frage nach Produktion und Standort mit weiteren spartenübergreifenden Projekten zu ergänzen und die sich wandelnden Produktionsbedingungen von Theater und Performance zu betonen.

 

Künstlerinnen und Künstler
(Stand Mai 2017)






  • 03.06.2017 - 03.09.2017
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    Dienstag 10 - 20 Uhr
    Mittwoch bis Sonntag 10 - 18 Uhr

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    Dienstag: 14 - 20 Uhr
    Mittwoch bis Samstag: 14 - 18 Uhr
    Sonntag, Montag und an Feiertagen geschlossen

    Sammlung des Museums und Sonderausstellungen:
    7 Euro, ermäßigt 4 Euro
    Freitags freier Eintritt

    Ermäßigter Eintritt:
    Schüler ab 13 Jahre, Auszubildende und Studierende, Wehr-/ersatzdienstleistende, Arbeitslose und Senioren ab 65 Jahren



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  • Kasia Fudakowski, Sexistinnen, 2015 © Courtesy Kasia Fudakowski, ChertLüdde, Berlin
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  • Lena Henke, City Lights (Dead Horse Bay), 2016, Ansicht Kunstverein Braunschweig 2016 © Courtesy Lena Henke, Foto: Stefan Stark
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    kestnergesellschaft
  • Calla Henkel & Max Pitegoff, Schöneberger Ufer 00, 2015, und Grids II (Berlin, London, Zürich), 2015 Stahltraversen, Bühnenscheinwerfer, Farbfolien © Courtesy Henkel/Pitegoff, Isabella Bortolozzi Galerie, Berlin
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