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Galerie Kopriva

Ausstellungen Alfred Biber und Rudolf Hradil - 2017

Galerie Kopriva

Bevor unsere Galerie in kurze Sommerpause geht und daher von 11. bis 15. Juli geschlossen ist, haben Sie noch bis Ende der Woche die Möglichkeit die Ausstellung "Übermalungen eigener Arbeiten" von Alfred Biber zu besuchen. Die Präsentation "Die Kunst vom Stein - Lithographien von Rudolf Hradil" läuft noch bis 29. Juli.

In unseren aktuellen Ausstellungen zeigen wir zur Zeit in unserer Galerie in Krems 2 sehr unterschiedliche Künstler. Zum einen präsentieren wir bis 7. Juli den Maler Alfred Biber (1942-2013), der diesen Sommer seinen 75. Geburtstag gefeiert hätte, mit "Übermalungen eigener Arbeiten".

Seine Malerei entsteht in einem zweiaktigen, dynamischen Prozeß. Im ersten Arbeitsschritt setzt Biber gegenständliche Malerei auf seine Leinwand: Frauen in Pin-up Posen, Torsi, nackte Körperteile, aber auch Porträts und Kopien alter Meister entstehen. Im zweiten Schritt setzt Biber eine Art der informellen, gestischen Malerei über seine gemalten Bildgründe. Durch diese Kombination der unterschiedlichen Stilrichtungen entsteht erst das Kunstwerk. Carl Aigner, Direktor des Landesmuseums Niederösterreich, würdigte das Werk des Malers Alfred Biber 2015: "Es entsteht ein intensiver Dialog zwischen den Formen und dem Überarbeiten. Es ist dann nicht, dass wir 2 Werke haben, sondern eigentlich entsteht dabei ein drittes Werk - eine Art Synthese.“

In unserem Grafikraum zeigen wir bis 29. Juli die Ausstellung "Die Kunst vom Stein - Lithographien von Rudolf Hradil". Hradil (1925-2007) hegte eine ganz besondere Vorliebe für Druckgraphik, vor allem für Lithographie und Radierung. Er beherrschte die verschiedenen Techniken nicht nur souverän, sondern druckte die Blätter auch selbst. Die Möglichkeit, Druckgraphik „in vielen gleichwertigen Exemplaren herstellen und verbreiten zu können“, implizierte für ihn „einen wichtigen sozialen Aspekt“. Obwohl Hradil auf seinen Städtereisen Sehenswürdigkeiten in Fülle vor Augen hatte, konzentrierte er sich auf unspektakuläre und gewöhnliche Orte. Vor allem die gewachsenen Strukturen einer Stadt mit dem Nebeneinander von historischer Bausubstanz, alten Objekten und notwendig gewordener Infrastruktur mit ihrer modernen Technik weckten Hradils Aufmerksamkeit. Im Vereinen von Tradition und Moderne entsteht jene für Hradil typische, stilistische Ausprägung.

 

 

 

© Bildrecht Wien






  • 02.06.2017 - 07.07.2017
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    2. Juni bis 7. Juli 2017

     

    Di - Fr: 10 - 12, 14 - 18 Uhr
    Sa: 10 - 16 Uhr
    und gerne nach Vereinbarung, auch am Wochenende.



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  • Maria 13 2003, Öl/Acryl auf Leinwand, 120 x 80 cm
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  • Lithographien von Rudolf Hradil. Geborstene Fabrik Lithographie, 1969, 50 x 71 cm
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    Galerie Kopriva