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dieHolasek - Malerei trifft Frau Ring

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(12. September 2017) Bevor sich die in Wien und Graz lebende und arbeitende Künstlerin Petra Holasek der Malerei verschrieb, absolvierte sie ein Jusstudium. Ihre künstlerische Ausbildung erlangte sie im Rahmen verschiedener Kurse und Seminare bei bekannten Persönlichkeiten wie Hermann Nitsch, Giselbert Hoke, Ona B oder Tone Fink.

Im Spannungsfeld der gegenstandslosen Malerei des Informel, der Aktionsmalerei, dem großen Gestus und der Figuration des abstrakten Expressionismus und der Jungen Wilden entwickelt die Künstlerin ein formal und inhaltlich geschlossenes Werk, das von Emotion, Humor und Spontanität geprägt ist und sich zwischen Abstraktion, verborgener Narration und punktueller Gegenständlichkeit bewegt. Holaseks meist pastos angelegte Bilder entstehen selten aus Kalkül, hingegen entwickelt sich die haptische Qualität und malerische Aussage meist unmittelbar aus dem Arbeitsprozess heraus. Ihre Bildsprache ist geprägt durch heterogen-turbulente Farbräume, die zuweilen mit skripturalen Ergänzungen oder Bonmots dialogisch zusammentreffen. Ihre Bilder zeichnen sich auch durch die übereinanderliegenden Farbschichten aus, die vielgestaltige Assoziationen wecken und den Blick von der Oberfläche in den Bildraum führen. Mit Spachtel, Pinseln oder meist direkt mit den Fingern gibt die Künstlerin Strukturen vor, in die die BetrachterInnen gedanklich eintauchen können.

Während sich Petra Holasek – sie nennt sich selbst, dieHolsek – im Winter zumeist in Graz aufhält, um sich in der Stille und Zurückgezogenheit des Ateliers ihrer Arbeit zu widmen, entstehen in den Sommermonaten an verschiedenen Orten wie Venedig, der Südsteiermark oder in Deutschland ihre Bilder. So entsteht ein vielfältiges Werk, das einen differenzierten Blick auf das unmittelbare Umfeld der Künstlerin und auf das Leben generell bietet.

Die Ausstellung „Malerei trifft Frau Ring“ im Curhaus der Dompfarre St. Stephan steht im Kontext des von der katholischen Kirche seit dem 9. Jahrhundert jährlich am 29. September zelebrierten Erzengelfests. „Engel haben nie Urlaub vom Herzen“, sagt dieHolasek und unterstreicht damit ihre Überzeugung, dass alle Menschen durch die positive Energie verschiedener Engel beschützt werden.

Neben der bildenden Kunst werden in der Ausstellung von Petra Holasek besondere gestaltete Fingerringe zu sehen sein. Bestückt mit einem Herz, einer Lupe, einem Kompass, einer Pfeife, einem Engel, einem Lipglossstift oder einer Miniaturente verbinden sie Design, Ästhetik und Humor miteinander.

Auf eigens entworfenen Ringständern präsentiert, runden die Schmuckstücke als angewandte Kunst die Ausstellung ab. In ihrer aktuellen Ausstellung wird das Thema „Pinselring“ in allen Variationen die Präsentation ihrer Werke ergänzen.

Für die Vernissage wird dieHolasek eine performative Aktion mit weißen Federn vorbereiten. Der Saxophonist Franz Schubert wird den Abend musikalisch begleiten. Dompfarrer Toni Faber wird die anwesenden Gäste begrüßen. Der Kunsthistoriker Mag. Hartwig Knack wird zum künstlerischen Werk sprechen. Eröffnet wird die Ausstellung von Landesrat Mag. Christopher Drexler.






  • 29.09.2017 - 12.11.2017
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    Vernissage: Donnerstag, den 28. September 2017, 19 Uhr
    Ort: Curhaus der Dompfarre St. Stephan, Stephansplatz 3, 1. Stock, 1010 Wien
    Ausstellungsdauer: 29. September – 12. November 2017
    Öffnungszeiten: täglich 9 – 22 Uhr

     

    Information zum Werk www.dieholasek.at
    Anfragen Mag. Petra Holasek, petra@dieholasek.at



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  • Bildlegende: dieHolasek, Wunschkonzert, 2017, Acryl auf Leinwand, 232 x 144 cm , Foto: Werner Krug, Copyright dieHolasek
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