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HOCHsommer 2019 - Kunstinitiativen in der Südoststeiermark und im Südburgenland präsentieren zeitgenössische Kunst

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    HOCHsommer 2019 - Kunstinitiativen in der Südoststeiermark und im Südburgenland präsentieren zeitgenössische Kunst
    09.08.2019 - 15.08.2019

Hannes Mlenek. "TRANSFORMING WALLS – eine Provokation"
In faszinierender Weise eröffnet Hannes Mlenek neue Aspekte in der Diskussion um das Verhältnis und die Bezugsmöglichkeiten zwischen Bild und Skulptur, sowie auch die Frage nach dem Bildinnen und dem Bildaußen und damit dem Phänomen der Bildgrenze im Kontext des „Wandbildes“. Mit traditionellen Mitteln, ohne notwendige Referenz auf das „Crossover“ der Kunst des letzten Jahrzehnts, ohne digitale Medienimplikation, spürt der Künstler der uralten und immer wieder absolut neuen Frage und Problemstellung nach dem Verhältnis von Bilderwelt und Weltbild nach, von dem Heidegger bereits schrieb, dass Weltbild nicht bedeutet, ein Bild von der Welt zu haben, sondern die Welt überhaupt als Bild zu begreifen. Für Hannes Mlenek bedeutet dies eine mehrfache Kartografie der Welt. Gleichzeitig ist die Architektur der ehemaligen A&O Lagerhalle Inspirationsquelle, Jennersdorf, der Ort an der Grenze, u.a. inhaltlicher Motor für die ästhestische Auseinandersetzung von Hannes Mlenek´s Gratwanderung zwischen Bild und Skulptur.

Seit 1976 arbeitet Hannes Mlenek (AUT, *1949 in Wiener Neustadt) als freischaffender Künstler. In den 1970er Jahren Gasthörer an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich.

Eröffnung: Sonntag, 11. August 2019, 15 Uhr
Einführung: Roman Grabner
Dauer: 11. August – 22. September 2019
Öffnungszeiten: 11. – 15. August 2019, 10 – 18 Uhr, 16. August – 01.September 2019, Mi – Fr, 15 – 18.30 Uhr, Sa und So 14 – 17 Uhr, ab 02. September 2019 Besuch auf Anfrage +43 664 455 69 91, Eintritt frei

ZOLLAMT
Stadtgrabenstraße 33, 8490 Bad Radkersburg
zollamt.tv
zollamt@mur.at

Buchstabenfest / Praznik Črk / Alphabet Day
Der 24. Mai als Feiertag der Begründer der Schrift bot Anlass, die Bedeutsamkeit der Schrifterfindung (Kyrill) und die damit in Verbindung stehende Methodik (Method) auf besondere Weise sichtbar zu machen. Schrift und Sprache werden hier zu einer quer durch die Gesellschaften verlaufenden Grenzlinie erkannt. Die Gruppenausstellung Buchstabenfest / Praznik Črk / Alphabet Day zeigt dazu unterschiedliche künstlerische Zugänge von Arts of the Working Class (Maria Ines Plaza Lazo, Pauł Sochacki, Alina Kolar), Harald Anderle, Helene Baur, Joachim Baur, Isabel Belherdis, Tassilo Blittersdorff, Bazon Brock, Nadežda Čačinovič, Christian Egger, Heidulf Gerngross, Michael Hakimi, Karmen Jančar, Elfriede Jelinek, Peter Kogler, Isabella Kohlhuber, Susanne Kompast, Nicole Malbec, Mara Mattuschka, Thomas Metzner, Jeni Noltcheva, Elisabeth Penker, Jörg Piringer, Gerhard Rühm, Mirjana Rukavina, Hari Schütz, Emilia Smokova, Magda Tothova, Astrid Wagner, Peter Weibel, Franz West.

Basierend auf Überlegungen von Mustafa Kemal Atatürk, die Hagia Sophia als umstrittenen Ort der Religionen am 24. November 1934 zu einem Museum, einem Ort der Zivilisation zu erklären, fand am 24. November 2012 die "Öffnung" des neuen Zollamts statt. Die ehemaligen politisch motiviert errichteten Grenzkontrollgebäude wurden in einen offenen Ort für kulturelle und künstlerische Auseinandersetzungen umgewidmet. Im Rahmen von Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen, Performances und Radiosendungen werden "Grenze" und "Identität" diskursiv verhandelt und die Gebäude vom Zollamt in einem beispiellosen Nachnutzungskonzept betrieben.

Präsentationen: AMTSBLATT Official Journal of the ZOLLAMT und Sonderedtion Sicheldorfer Heilwasser sowie Führung durch die Ausstellung: Mittwoch, 14. August 2019, 15 Uhr, Eintritt frei

Dauer: 24. Mai – 01. September 2019
Öffnungszeiten: 09. – 15. August 2019, 10 – 18 Uhr, ansonsten Sa 12 – 16 Uhr

PAVELHAUS - PAVLOVA HIŠA
Laafeld 30, 8490 Bad Radkersburg
pavelhaus.at
office@pavelhaus.at

"Palmen und Stauden im Palmenhaus"
Mit Mateja Bučar (SLO), Christoph Eiböck (AUT), Regula Dettwiler (CH), Christian Kosmas Mayer (DEU), Edith Payer (AUT), Tadej Pogačar (SLO), Roswitha Weingrill (AUT), Markus Jeschaunig (AUT), Franz Konrad (AUT), kuratiert von Markus Waitschacher.

In Bad Radkersburg und Umgebung finden sich unzählige Palmen und Bananenstauden, sowohl im öffentlichen Raum, als auch im Privaten. Die Legende berichtet, dass eine einzige Bananenstaude einst in die Region kam und sich dort, auf Grund des milden Klimas oder der großen Gastfreundschaft weit und schnell verbreitete. Ausgangspunkt der Gruppenausstellung ist dieses lokale Phänomen, dem sich die bildende Künstlerin Edith Payer und der Kulturanthropologe und Kurator der Ausstellung Markus Waitschacher widmen.

Palmen vermutet man nicht in dieser Gegend Österreichs. Sie symbolisieren etwas Fremdes, das sich gut einlebt, verbreitet und recht bald als Eigen wahrgenommen wird. Palmen und andere so genannte exotische Pflanzen eignen sich als gut genutzte Projektionsfläche. So kommen verschiedene Assoziationen zwischen exotischem Urlaubsgefühl, traurigen Tropen, oder der reichen Fremde in den Sinn. Weniger wahrgenommen werden hingegen die bildgewaltige Benützung von Palmen und deren Wahlverwandtschaften in kolonialen Systemen und postkolonialen Verstrickungen.

Anders gefragt: Gibt es nachhaltig produziertes Palmöl? Die Gruppenausstellung versammelt unterschiedliche Zugänge der zeitgenössischen Kunst zum Thema Palmen und anderen Pflanzen, die symbolisch als GrenzverschieberInnen mit Migrationshintergrund auftauchen.






  • 09.08.2019 - 15.08.2019
    Ausstellung »

    Eröffnung: Freitag, 09. August 2019, 18.30 Uhr
    Dauer: 10. August – 08. September 2019
    Öffnungszeiten: 10. – 15. August 2019, 10 – 18 Uhr, ab 16. August 2019: Besichtigung auf Anfrage: +43 3152 25999, Eintritt frei



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  • Leitsujet: © HOCHsommer 2019
    Leitsujet: © HOCHsommer 2019