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William Forsythe. The Sense of Things

Vom 23. April bis 24. Mai 2021 lädt das Kunsthaus Zürich zur Preview seines neuen Erweiterungsbaus mit einer Arbeit des Choreografen William Forsythe (*1949) ein. 'The Sense of Things', eigens für diese Preview konzipiert, ist exklusiv für vier Wochen im Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield zu erleben. Es ist die erste künstlerische Intervention in den neuen Räumen.Kuratiert von Mirjam Varadinis, ermutigt «The Sense of Things» die Be-sucherinnen und Besucher, eine direkte Beziehung zur Architektur des neuen Gebäudes aufzubauen, das einige der bedeutendsten Sammlungen des Kunsthaus Zürich beherbergen wird.

MUSEUM ALS KLANGKÖRPERIn Forsythes akustischer Intervention, die über die Räume des Erweiterungsbaus verteilt ist, werden entwidmete Kirchenglocken in verschiedenen Grössen, Ton-höhen und Klangfarben in einer kontrapunktischen Komposition aktiviert. Forsythe betrachtet Chipperfields Gebäude als einen immensen Klangkörper und lädt die Besucherinnen und Besucher ein, die Komposition über ihre Ent-deckungsreisen durch das neue Museum individuell mitzugestalten und so seinen choreografischen Vorschlag zu verkörpern.

BESUCHER IM FOKUSDie Akustik steht bei einem Museumsbesuch normalerweise nicht im Vorder-grund. Forsythes Intervention schärft die Wahrnehmung der Besucherinnen und Besucher dafür und macht deutlich, wie allgegenwärtig diese unsichtbare Facette des Museumsdesigns ist und welche Auswirkungen sie auf die Erfahrung der neuen Architektur hat. «The Sense of Things» betont die Neugier der Besucher als Schlüssel zum Verständnis der Komposition, die in ihren Nuancen jeweils durch eine sich «schrittweise» entfaltende, forschende Beziehung der einzelnen Besucher zum Gebäude und dessen Akustik geprägt ist.






  • 23.04.2021 - 24.05.2021
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    Kunsthaus Zürich »

    VON SINN UND ZWECKMit dieser Kooperation wollen das Kunsthaus Zürich und William Forsythe einem möglichst  breiten  Publikum  einen  Ort  bieten,  an  dem  nach  enormen  gesell-schaftlichen Brüchen wieder Gemeinschaft entstehen kann. Sich zu versammeln, um den Klang eines Gebäudes zu erleben, ist sicherlich eine untypische Aktivität, aber auch eine unerwartet sanfte Art, das Museum als einen Ort vorzustellen, der eine wichtige Rolle in der Zivilgesellschaft spielen wird. VERANSTALTUNGVon der Idee zur AusstellungKuratorin  Mirjam  Varadinis  antwortet  auf  Fragen  von  Christoph  Stuehn,  Leiter  Verkauf & Services,  Mitglied  der  Geschäftsleitung,  über  die  Herausforderungen  bei  der  Entwicklung  und  Umsetzung  dieser  ganz  speziellen  und  einzigartigen  Intervention.Mittwoch, 28. April 2021, 18–19 Uhr, Festsaal im Chipperfield-BauCHF  10.–/8.–  ermässigt;  CHF  4.–  mit  gültigem  Ausstellungsticket  und  für  Mit-glieder. Weitere Veranstaltungen«The Sense of Things» aktiviert die Sinne und lässt uns den Ort «Museum» neu erleben. Das Rahmenprogramm unterstützt diese Erfahrung, indem es Führun-gen mit Menschen vorsieht, die aufgrund ihrer ganz speziellen Verfasstheit eine andere  Körpererfahrung  und  Sensibilität  mitbringen  –  wie  z.B.  blinde  oder  gehörlose  Menschen,  aber  auch  Kinder.  Mehr  Infos  ab  Ausstellungsbeginn  auf  www.kunsthaus.ch.



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  • Kunsthaus Zürich, Erweiterungsbau von David Chipperfield Foto © Juliet Haller, Amt für Städtebau, Zürich
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  • Kirchenglocken stehen bereit für den Transport nach Zürich Foto © Katja Illner
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  • Kunsthaus Zürich, Chipperfield-Bau: Ausstellungssaal Foto © Juliet Haller, Amt für Städtebau, Zürich
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  • Testanordnung mit Glockenschlagwerk (Detail) Foto © Julian Gabriel Richter
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  • William Forsythe Foto © Dominik Mentzos
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    Kunsthaus Zürich