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Kinderbiennale – Embracing Nature

Nach ihrem fulminanten Aufschlag im Jahr 2018 geht die Kinderbiennale in die zweite Runde. Unter dem Motto „Embracing Nature“, also ‚die Natur umarmen‘, widmet sie sich dieses Mal dem Thema der Nachhaltigkeit und der Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt.

Unsere Erde verlangt mehr denn je nach Aufmerksamkeit, nachhaltigem Leben und einem behutsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Artensterben, Erderwärmung, Rohstoffknappheit – immer bedrohlicher werdende Ausmaße des Klimawandels erfordern die Suche nach Auswegen. Unsere Kinder werden die Auswirkungen am deutlichsten zu spüren bekommen. Gleichzeitig haben sie auch das Potential, die Auswirkungen abzuwenden.

Anhand von Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler hinterfragt die Kinderbiennale das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. In gedanklicher Anlehnung an den sächsischen Oberhauptmann Hans Carl von Carlowitz, der angesichts einer drohenden Rohstoffkrise bereits 1713 das Prinzip der „Nachhaltigkeit“ begründete, liegt der Fokus auf pflanzlichen Organismen und der Auswirkung des Menschen auf seine Umgebung. Unterschiedliche Lösungsansätze zeigen, wie die Natur im Museum Platz finden kann, Ressourcen schonend genutzt und wie Kreisläufe geschlossen werden können.

Die partizipativen und interaktiven Kunstwerke richten sich dabei an Kinder und an alle, die wissen wollen, wie die Zukunft für alle Lebewesen langfristig erhalten und gestaltet werden kann.

Zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gehören: Thijs Biersteker, David Claerbout, István Csákány, The Constitute, Design i/o, Ólafur Elíasson, Mark Justiniani, Giuseppe Licari, Theresa Rothe, Andreas Schlegel, Hazel Lim-Schlegel und Hanna Xin Schlegel. Sie erschaffen im Palais raumgreifende Installationen zum Verhältnis Mensch und Natur.

So widmet sich Thijs Biersteker in seiner Arbeit „Wither“ dem Thema der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes. Die zunehmende Zerstörung von natürlichen Lebenswelten versinnbildlicht der niederländische Künstler über große Pflanzenblätter aus recyceltem Plastik, welche vor den Augen der Betrachterinnen und Betrachter zu verschwinden scheinen, indem sie in derselben Geschwindigkeit der realen Abholzung des Regenwaldes transparent werden. Der ungarische Künstler István Csákány ergründet in seinem multimedialen Schattenspiel-Tableau „The Dream of the Hammer“ unterschiedliche Ebenen von Konstruktion und Deskonstruktion, von Naturlandschaft, aber auch der Arbeit und ihrer Symbolik. In seiner eigens für die Kinderbiennale geschaffenen Installation „Naked Landscape“ verdeutlicht Giuseppe Licari, wie auch Natur im Innern des Museums wachsen kann. So werden im Japanischen Palais für die Zeit der Ausstellung aus einer kargen Lehmlandschaft Pflanzen wachsen und blühen.

Die SKD haben für die Auswahl der Kunstwerke und die Erstellung des Programms Kinderbeiräte von insgesamt drei Dresdner Grundschulen zu Rate gezogen. Zudem startet der Museumsverbund gemeinsam mit der Bewegung ‚Fridays for Future‘ das Projekt „Action for Future“. Das Japanische Palais wird zum Experimentierraum für die Entwicklung einer „nachhaltigen Kultur der Nachhaltigkeit“. Darüber hinaus fungiert die Bewegung als beratendes Gremium für die Entwicklung von nachhaltigen Leitlinien des Hauses.

Die Biennale ist eine Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit der National Gallery Singapore. Sie findet in der Zeit vom 18. September 2021 bis 27. Februar 2022 im Japanischen Palais statt.

Am Samstag, den 18. September laden die SKD in der Zeit von 11 bis 18 Uhr zu einem Fest in das Japanische Palais. Bei der Eröffnung werden die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch, die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Marion Ackermann und die Kuratorin der Kinderbiennale Florence Thurmes anwesend sein. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 13 bis 18 Uhr; in den Ferien und am Wochenende 10 bis 18 Uhr Der Eintritt ist frei.






  • 18.09.2021 - 27.02.2022
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    Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 13 bis 18 Uhr; in den Ferien und am Wochenende 10 bis 18 Uhr Der Eintritt ist frei.

     



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    Staatliche Kunstsammlung, Dresden