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Wiedereröffnung der Museumsräume in den Berri-Bauten des Antikenmuseums und Neugestaltung des Eingangsbereichs

Mit dem heutigen Tag ist die kostbare Vasensammlung des Antikenmuseums für das Publikum nach vorübergehender Schliessung wieder zugänglich. Begrüsst werden die Besucher*innen vor dem Museum neu von einer Bronzekopie des «Gottes aus dem Meer», einer überlebensgrossen Statue aus der klassischen Zeit Griechenlands.

Am 6. Juli 2020 musste das Antikenmuseum die Ausstellungsräume in den beiden Berri-Bauten zum Schutze der fragilen Vasen schliessen. Diese präventive Massnahme erfolgte aufgrund von zu hohen Erschütterungswerten, verursacht durch die Baustelle «Parking Kunstmuseum Basel» am St. Alban-Graben. Da sich das Bauprojekt nun in der finalen Phase befindet, in der plangemäss keine schweren Arbeiten mehr durchgeführt werden, konnten die kostbaren Kunstwerke in den vergangenen Wochen wieder in die Räume und Vitrinen zurückgeführt werden. Für das Publikum sind die Ausstellungsräume mit der griechischen Keramik sowie etruskischen und römischen Werken ab heute Dienstag, 23. November 2021 wieder offen.

Seit Anfang November 2021 kann das Antikenmuseum zudem wieder seinen «alten» Haupteingang am St. Alban-Graben nutzen, der wegen des Parking-Baus länger nicht mehr zugänglich war. Zeitgleich mit dem Rückbau des provisorischen Eingangs am Luftgässlein erfolgte die Neugestaltung des Aussenbereichs. Für diesen Zweck liess das Antikenmuseum einen Abguss einer überlebensgrossen Skulptur fertigen. Der Bronzenachguss zeigt den «Gott aus dem Meer», benannt nach seinem Fundort auf dem Meeresgrund beim Kap Artemision in Griechenland, wo ein römischer Transporter einst Schiffsbruch erlitt. Die Bronzestatue war, zumindest aus heutiger Sicht, seine kostbarste Fracht, denn sie ist eine der wenigen griechischen Bronzeoriginale aus der klassischen Zeit, die erhalten sind und dadurch ein sensationeller Fund!

Für den Bronzenachguss wurde ein Silikon-Negativ von einem Gipsabguss in der Skulpturhalle des Antikenmuseums genommen. Nach dem Guss bewirkte eine Patinierung der golden glänzenden Bronze schliesslich die grösstmögliche Annäherung an den jetzigen Zustand des griechischen Originals im Nationalmuseum Athen.








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  • Der «Gott aus dem Meer» vor dem Antikenmuseum Basel, Foto: Tine Dittmar, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Der «Gott aus dem Meer» vor dem Antikenmuseum Basel, Foto: Tine Dittmar, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Antikenmuseum und Sammlung Ludwig
  • Griechische Keramik in der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Griechische Keramik in der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Antikenmuseum und Sammlung Ludwig
  • Wiedereröffneter Raum der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Wiedereröffneter Raum der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Antikenmuseum und Sammlung Ludwig
  • Wiedereröffneter Raum der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Wiedereröffneter Raum der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Antikenmuseum und Sammlung Ludwig
  • Wiedereröffneter Raum der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Wiedereröffneter Raum der Ausstellung «Die Griechen und ihre Welt», Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
    Antikenmuseum und Sammlung Ludwig