• Menü
    Stay
Schnellsuche

Guido Schulz „Lärm der Zeit“ II

„Wir sehen und beweinen: die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit, die Melancholie der Metropolen, das Landleben inwärts, die Verführungen der Nacht, die Rache des Tages, das Majestätische der Neonlichter, die strenge Geometrie der Zufluchtsstätten und Treffpunkte im Unendlichen, die Einsamkeit unter Menschen; die Schönheit des Abgerockten."

Guido Schulz ist nicht nur der Manager von DJ Legende Westbam und Hip Hop Urgestein Bass Sultan Hengzt, sondern schon seit den achtziger Jahren eine Größe im Musikgeschäft.

Als Veteran der Musikbranche und ehemaliger A&R Chef der Sony BMG und A&R Direktor von BMG Publ. war er verantwortlich für etliche Hits. 1994 gings dann für ihn nach Berlin und er gründete No Limits als Label und Verlag.

Auf seinen Wegen zwischen Terminen und Konzerten fing er irgendwann an alltägliche Momente, aber auch besondere visuelle Eindrücke, zu fotografieren. Ganz unprätentiös mit der Kamera in seinem nicht-mehr-ganz-so-aktuellem Handy. Frei nach dem Motto: Die beste Kamera, ist die, die man dabei hat. Von diesen alltäglichen Momenten, zu interessanten Gesellschafts-Bildern bis hin zu großen Architekturbeobachtungen entsteht bei Schulz die Kunst vermeintlich im Vorbeigehen.

Philipp Oehmke über Guido Schulz:
„Auf den ersten Blick scheint Schulz vom Kaputten angezogen zu sein, vom Abgebröckelten und Zerbrochenen: Orte, wo irgendwann mal ein Wille war, sich aber dann doch kein Weg gefunden hat. Doch unter Schulzes Blick wird zärtlich, was vorher beschädigt oder hässlich schien. Das Trostlose ist ja zugleich immer auch das Vertraute. Aufnahmen, die von 2021 stammen, sehen bei Schulz aus, als seien sie von 1981. Reminiszenzen an unsere Jugend oder Kindheit, an die Enge der alten Bundesrepublik mit ihren WOM-Märkten in Fußgängerzonen und den verblassten bunten Farben […]. Reminiszenzen an die DDR im 32. Jahr ihrer Abwesenheit […].“ “A fantastic sentimental minimalism in the vision of Edward Hopper.“

(Dieter Meier / Yello).
„Vermeintlich unscheinbare Ereignisse attackieren Guido Schulz‘ Wahrnehmung und drängen sich in sein Blickfeld. Durch das Ablichten kann er sie von sich fernhalten – um sich weiteren scheinbar unwichtigen Dingen des Dasein zu widmen.“ (Uwe Flade)






  • 29.04.2022 - 02.07.2022
    Ausstellung »
    janinebeangallery »

    Fotografien im Salon der janinebeangallery

    29. April – 2. Juli 2022

    Vernissage am 29. April 17 – 20 Uhr, der Künstler ist anwesend

    Öffnungszeiten zum Gallery Weekend:

    Freitag, 29. April 12 – 21 Uhr
    Samstag, 30. April 13 – 19 Uhr
    Sonntag, 1. Mai 11 – 18 Uhr

    Die Galerie ist vom 2.5. - 10.5. geschlossen.



Neue Kunst Ausstellungen
Berlin Art Week 2022
Kunst und Kultur auf der Spur: Dank der zahlreichen Akteur*...
Sabine Wiedenhofer´s „
Sabine Wiedenhofer´s „Give Peace a Hand”...
Alle Macht der
Imagination hat viele Facetten – sie kann Utopien...
Meistgelesen in Ausstellungen
Alle Macht der Imagination!
Imagination hat viele Facetten – sie kann Utopien...
WELCOME BACK II
Gruppenausstellung mit Werken von Ian Davenport, Robert...
MERIAN LITERATUR­MATINEE mit
Im Rahmenprogramm zur diesjährigen Ausstellung in der...
  • Guido Schulz  „Clärchens Ballhaus“ 120 x 80 cm Fine Art Print auf Aludibond Versiegelung unter Plexiglas Auflage 3 2022
    Guido Schulz „Clärchens Ballhaus“ 120 x 80 cm Fine Art Print auf Aludibond Versiegelung unter Plexiglas Auflage 3 2022
    janinebeangallery
  • Guido Schulz  „Famous Last Songs“ 200 x 100 cm Fine Art Print auf Aludibond Versiegelung unter Plexiglas  Auflage 3 2021
    Guido Schulz „Famous Last Songs“ 200 x 100 cm Fine Art Print auf Aludibond Versiegelung unter Plexiglas Auflage 3 2021
    janinebeangallery
  • Guido Schulz  „mayday“ 109 x 60 cm Fine Art Print auf Aludibond Versiegelung unter Plexiglas Auflage 3 2022
    Guido Schulz „mayday“ 109 x 60 cm Fine Art Print auf Aludibond Versiegelung unter Plexiglas Auflage 3 2022
    janinebeangallery