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(CON)TEMPORARY FASHION SHOWCASE

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    07.05.2021 - 05.06.2022
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Ab 7. Mai 2022 verwandelt sich das Geymüllerschlössel zu einem Diskursort für aktuelles Modedesign: Mit (Con)temporaryFashionShowcasestartet das MAK in seiner Außen-stelle im 18. Bezirk eine neue Reihe und bietet Modedesigner*innen, Künstler*innen und Modebegeisterten ein Forum zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Modethemen.Durch diese Verschränkung deshistorischen Ambientesdes ehemaligen Lustgebäudes mit experimentellen Ansätzen unterschiedlichster Protagonist*innen entsteht ein reizvolles Spannungsverhältnis.In der Saison 2022 –das Geymüllerschlössel ist vom 7. Mai bis 4. Dezember 2022 jeweils samstags und sonntags geöffnet –bildetdasBiedermeierjuwel den Rahmen für drei temporäre Einzelausstellungen von Julia Koerner, Susanne Bisovsky und Jojo Gronostay. Begleitend dazu gibt es ein dichtes und vielseitiges Programm mit Performances, Talks, Workshops und Buchpräsentationen sowie Pop-up-Märkten.

Am Eröffnungswochenende (7./8. Mai 2022) startet die erste Ausstellung der Reihe: (Con)temporaryFashionShowcase: JuliaKoerner(7. Mai –5. Juni 2022)im Kuppelsaal des Geymüllerschlössels. Die Ausstellung ist ab 11Uhr geöffnet, um 18Uhr gibt es die Gelegenheit, dierenommierte 3D-Designerin Julia Koerner bei einem Talkmit Kuratorin Lara Steinhäußerzum Thema Design-und Produktionsprozessezu erleben. In ihrer Aus-stellung im Geymüllerschlösselzeigt Julia Koerner im 3D-Druck-Verfahren produzierte Handtaschen auf eigens gefertigten Podestenihres Labels JK3Dsowie ausgewählte Klei-dungsstücke in ihrercharakteristischen, organischenund gleichsam futuristischen De-signsprache.International bekannt wurde die Absolventin der Universität für angewandte Kunst Wien mit ihren Kostümen für die Marvel-Comic-Verfilmung Black Panthersowie durch die Zusammenarbeitmit luxuriösenModelabels wie beispielsweise Iris van Herben.

Am Sonntag des Eröffnungswochenendes, dem Muttertag in Österreich, lädt das MAK zum international besetzten Talk zum Thema DOES THE MUSEUM NEED FASHION OR DOES FASHION NEED THE MUSEUM?(16.30 Uhr) und außerdem zur Präsentation des Buches Mein Kleiderkasten. Weibliche Lebensfreude bis ins hohe Alterder Autorin Eliza-beth Baum-Breuer (15Uhr). Eine Blumeninstallation von Markus and His Flowers wird das Geymüllerschlössel dasgesamte Wochenendeüberbereichern.Passend zum Mutter-tag können vor Ort Blumen „togo“ erworben werden. Bei Schönwetter findet im Schloss-park ein Pop-up-Markt mit österreichischen Designerinnen wie Margaret and Hermione, Miyagi und Rendlsowie ein Kinderworkshop mit dem Kollektiv un-tragbar zum Thema nachhaltige Kleidung statt.Im Juni folgt die Ausstellung (Con)temporaryFashionShowcase: SusanneBisovsky(11. Juni –28. August 2022)mit der Präsentation von 13 Ensembles. Unbeirrt von Trends,arbeitet die Modeschöpferinseit drei Dekadenan einem scheinbar aus der Zeit gefallenen Bild einer „schönen Wienerin“ und verdeutlicht damit ihren Zugang zu Mode: zeitloser, unabhängiger „Wiener Chic“ in sicherer Distanz zum Mainstream. Bei der Eröffnung am 11. Juni um 18Uhr wird sie ihr 2022 erschienenes BuchWIENER CHIC. Mode für eine große Stadt(mit Beiträgen von Helmut Lang, Suzy Menkes, Barbara Vinken, Elisabeth Längle u.a.) vorstellen und signieren.

Die dritte Ausstellung(Con)temporaryFashionShowcase: JojoGronostay(3. September –4. Dezember 2022), diegleichzeitig den Saisonabschluss im Geymüllerschlössel bildet, zeigt einekünstlerischeArbeitvonJojoGronostay. In seiner Videoinstallation beschäftigt er sichmit den Sapeurs–Designeranzug-tragenden Männern und Frauen in Brazzaville (Republik Kongo), die ihre Kleidung mit religiösen Elementenverknüpfen und choreogra-fiert im öffentlichen Raum zur Schau stellen. Gleichzeitig thematisiert die Arbeit dieeuro-zentristische Auffassung von Mode, die historischen Sammlungsbeständen von Kleidungin Kunstgewerbemuseen wie jenen desMAK zugrunde liegt.

Jojo Gronostaygewann 2021 mit seinem Label DWMC − DEAD WHITE MEN’S CLOTHESden Modepreis der Stadt Wien. Seit 2019 ist erim MAK Design Labmit seinenStückenan der Schnittstelle von Mode und Kunstvertreten.Bereits seit 1965 wird das Geymüllerschlössel in Pötzleinsdorf vom MAK als Außenstelle geführt. Errichtet 1808 im Auftrag des Handelsherrn und Bankiers Johann Jakob Gey-müller (1760–1834) als „Sommergebäude“, ist es heute einer der wenigen Orte in Öster-reich, an dem sich ein originalgetreuer Einblick in die Vielfalt biedermeierlicher Ausstat-tungskunst bietet. Neben den permanent ausgestellten 160 erlesenen Alt-Wiener Uhren der Sammlung Franz Sobek ergänzen Empire-und Biedermeiermöbel aus der Sammlung des MAK das wertvolle Gesamtbild des Geymüllerschlössels. Im Park des Lustgebäudes stellen sowohl das skulpturale Ensemble Der Vater weist dem Kind den Weg von Hubert Schmalix (1996/97) als auch James Turrells Skyspace The Other Horizon (1998/2004) einen zeitgenössischen Aspekt im Dialog mit der Vergangenheit dar.






  • SomoS Artspace ist ein nicht-kommerzieller, von Künstlern geführter Kunstraum mit dem Schwerpunkt...
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  • 07.05.2021 - 05.06.2022
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    Ort: MAK-Expositur Geymüllerschlössel, Pötzleinsdorfer Straße 102, 1180 Wien
    Öffnungszeiten: 8. Mai – 5. Dezember 2021
    Sa, So, 11:00–18:00 Uhr
     
    Eintritt: € 6
    Eintritt frei für Kinder und Jugendliche unter 19
    Eintritt frei mit MAK-Jahreskarte
    Eintritt frei zum Schlosspark und zu James Turrells Skyspace
    Für den Besuch des Geymüllerschlössels ist bis auf Weiteres die Buchung eines Timeslots unterMAK.at erforderlich.
     
     
    Führungen: Geführte Rundgänge jeden Sonntag, 15:00 Uhr
    Keine Anmeldung erforderlich Führungsbeitrag: € 3,50
     
    Sonderführungen für Einzelpersonen und Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage möglich. 
    Informationen unter T +43 1 711 36-298 oder education@MAK.at.
     
    Verkehrsanbindung: Straßenbahnlinie 41 Schottentor bis Pötzleinsdorf, dann Buslinie 41A bis Khevenhüllerstraße (eine Station)
     



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  • Julia Koerner, Setae Jacket for Chro-Morpho, Collection by Stratasys, 2019 © Ger Ger
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  • Susanne Bisovsky, Ensemble aus der Innocentia-Kollektion, 2011 © Atelier Olschinsky
    Susanne Bisovsky, Ensemble aus der Innocentia-Kollektion, 2011 © Atelier Olschinsky
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  • Julia Koerner, HY Clutch Bone, 2021 Foto: Elena Kulikova © JK3D
    Julia Koerner, HY Clutch Bone, 2021 Foto: Elena Kulikova © JK3D
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  • Susanne Bisovsky, Ensemble aus der Chic Slavique-Kollektion, 2010 © Wolfgang Zac
    Susanne Bisovsky, Ensemble aus der Chic Slavique-Kollektion, 2010 © Wolfgang Zac
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  • Susanne Bisovsky, Ensemble im Blaudruck aus der Ausstellung Verhüllt, enthüllt! im Weltmuseum Wien, 2018 © Bernd Preiml
    Susanne Bisovsky, Ensemble im Blaudruck aus der Ausstellung Verhüllt, enthüllt! im Weltmuseum Wien, 2018 © Bernd Preiml
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  • Julia Koerner, 3D Printed Venus Dress, 2016 © Tom Oldham
    Julia Koerner, 3D Printed Venus Dress, 2016 © Tom Oldham
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