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Galerie Dr. Markus Döbele auf der art KARLSRUHE

Galerie Dr. Markus Döbele, Halle 1 – Stand H1/E08
- one artist show Max Ackermann (1887-1975)
- one artist show Ernst Wolf (*1948)
- Künstler der Galerie: Sabine Becker, Lukas Derow, Fathwinter, HartmutHornung, Clemens Hutter, Paolo Iacchetti, Gerd Kanz, Dirk Klose, Andrea Lein, Ulrike Michaelis, Angelika Summa, Robert Weissenbacher, Conrad Westpfahl, Peter Wittstadt

Nach dem Ausfall 2021 und der Verschiebung im Jahr 2022 von Februar auf Juli findet nach langer Zeit wieder die Kunstmesse art KARLSRUHE statt. Das Galeristenehepaar Roswitha und Markus Döbele freut sich wieder in diesem Jahr das Programm der Galerie Dr. Markus Döbele an Ihrem Stand E08 in Halle 1 dem Messepublikum vorzustellen.Gezeigt werden neue Arbeiten der seit einigen Jahren von der Galerie vertretenen Künstler, zu denen sich mit Hartmut Hornung und Peter Wittstadt zwei Neuzugänge hinzugesellt haben

Es gehört zur Leitidee der Galerie, dass zeitgenössische und klassische Kunst sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig steigern können. So öffnen sich die Sinne auf die zeitlosen Aspekte der Kunst. Entsprechend sieht man am Stand der Galerie zwei „one artist shows“; die eine ist MaxAckermann, dem Klassiker der deutschen abstrakten Malerei in der Mittedes 20. Jahrhunderts, gewidmet und d

Die ausgewählten Ölbilder und Pastelle von Max Ackermann zeigen seinSuchen nach einem Ausgleich der gestalterischen Mittel im Malprozess, den er als „dynamisch“ und „kontrapunktisch“ beschrieb. Es war gleichzeitig die Suche nach einer in der sinnlichen Wahrnehmung angelegten metaphysischen Harmonie.Auch Ernst Wolfs mehrteilige Bilder suchen eine Art von Versöhnung. Diese besteht allerdings nicht in einem Ausgleich im Sinne der Aufhebung von Gegensätzen. Das Gegensätzliche in seinen Bildern wirdnicht harmonisiert, sondern in der Gegensätzlichkeit gesteigert. Und doch bildet sich eine Einheit, die man weniger als harmonisierende Verbindung, denn als „Kollaboration“ von malerisch Konträrem wahrnimmt.

In der anderen Standhälfte wird das Galerieprogramm mit einzelnen Beispielen vorgestellt. Es ist ein frühes Bild von Fathwinter (d. i. Franz Alfred Theophil Winter) (1906–1974) aus dem Jahr 1945 zu sehen, das eindrucksvoll den Aufbruch in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg widerspiegelt. Conrad Westpfahl (1891–1976) ist mit zwei informellen Bildern vertreten, die während seines Stipendiums auf Rhodos 1965 entstanden sind.

Die Bilder Sabine Beckers (*1958) zelebrieren Kobaltblau in außergewöhnlicher Dichte und ziehen selbst im kleineren Format den Betrachter in ihren Bann.

Wie schon 2020 zeigt der Licht- und Intallationskünstler Lukas Derow (*1957) neueste Arbeiten. Im Spiel mit Lichtprojektionen und Schattenwirkungen entstehen nicht nur spannende Objekte und Maschinchen, sondern gleichzeitig wirkungsvolle Erscheinungen an der Wand, in die narrative Anregungen eingesponnen sind.

Hartmut Hornung (*1952) wurde letztes Jahr in das Programm der Galerie aufgenommen. Sein Werkstoff ist das Holz. Im Dialog mit den spezifischen Eigenschaften des Holzes entwickelt er die Sinnlichkeit seinerSkulpturen.

Im Gegensatz dazu stehen die Stahlskulpturen Clemens Hutters (*1984).Er spielt mit den Eigenschaften des Eisens, indem er Bleche zu Kuben verweißt, diese mit Wasser füllt und gefriert. Der Druck des Eises verformtden Stahl und bewirkt an einzelnen Stellen eine Sprengung des Körpers.

Von dem Mailänder Paolo Iacchetti (*1953) sind feinste Farbstrukturen zu sehen. Sie wirken fast monochrom aber bei intensiver Betrachtung offenbart sich die hochsensible Farbkultur, die seine Werke auszeichnen.

Die Bilder von Gerd Kanz (*1966) leben von einer einzigartigen Kombination von Bildrelief und Farbklängen. Sie lassen einerseits Wandlungsprozesse aus der Natur anklingen und gleichzeitig scheint eine leise Figürlichkeit eingesponnen, die wie bei einem Palimpsest in den tieferen Schichten angelegt scheint.

Dirk Kloses (*1965) Bildmotive wirken surreal. Idyllisches wird kombiniertmit metallisch glänzenden Flächen. Diese wirken einerseits kalt und andererseits Wertigkeit heischend. Idylle wird hier fragwürdig, ohne Antworten anzubieten.

In Andrea Leins (*1959) Bildern verzahnen sich viele Schichten, was manhier wörtlich nehmen kann. Ihr Malprozess lebt vom Überkleben und Übermalen bestimmter zeichnerischer oder malerischer Bildbereiche, diespäter wieder durch stellenweise Entfernung der Überklebungen wieder hervorgeholt werden. Es entstehen surrealen Gebilde mit einer eigentümlichen Wirkung von Tiefe.

Einen festen Platz im Galerieprogramm hat Ulrike Michaelis (1958–2015), deren Nachlass die Galerie Dr. Markus Döbele betreut. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Thema des „Blicks“, der sowohl nach außen, als auch nach Innen gerichtet sein kann. Leise und unscharf akzentuiert Sie Ihre Collagen und Umdrucke, um den ahnenden Blick zu fordern.

Angelika Summa (*1952) zeigt ihre leisen Gespinste aus Draht in diesemJahr vorwiegend als Wandarbeiten. Es sind Kabinettstücke, welche die Meisterschaft der Künstlerin im Gestalten sensibler räumlicher Strukturen unter Beweis stellt.

Von Robert Weissenbacher (*1983) ist das Bild „Ave Maria“ zu sehen. Seine gestische Eitempera-Malerei konzentriert sich hier auf die Farben Blau und Schwarz, wobei sich geheimnisvolle Modulationen entwickeln.

Neu im Galerieprogramm ist der Bildhauer Peter Wittstadt (*1960). Er entwickelt seine Motive emotional und direkt. Eine gelungene Arbeit hat nicht schön zu sein, sondern wahrhaftig.








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  • Peter Wittstadt (*1960): Homunculus (2016) Bronzeguss Objektnr. 18512 · Preis: Auf Anfrage.
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