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Porträtmalerei

Berliner Porträtmalerei vom 17. bis 19. Jahrhundert

Porträtmalerei

Von Angesicht zu Angesicht
Berliner Porträtmalerei vom 17. bis 19. Jahrhundert

Nach fast dreijähriger Schließung für eine umfassende Sanierung zieht in das Jagdschloss Grunewald wieder die Kunst ein. Während im Erdgeschoss in der Großen Hofstube und im ehemals königlichen Schlafzimmer eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses und seine museale Nutzung seit 1932 informiert, steht der Besucher im ersten Stockwerk bedeutenden Persönlichkeiten der preußischen Geschichte "von Angesicht zu Angesicht" gegenüber.

Berliner Porträtmalerei vom 17. bis 19. Jahrhundert

Der Bogen, den die Ausstellung spannt, reicht von den repräsentativen Herrscherporträts des Großen Kurfürsten und seiner Nachfolger über die Gelehrten- und Künstlerbildnisse der Zeit der Berliner Aufklärung bis hin zu bürgerlichen Porträts aus dem 19. Jahrhundert. Bildnisse von Reitern und Jagdgesellschaften im Grunewald vom Biedermeier bis zur Kaiserzeit veranschaulichen die Tradition des Jagdschlosses.

Viele der Bilder stammen aus ehemals königlichem Besitz und wurden bereits in der 1932 eröffneten Gemäldegalerie des Jagdschlosses Grunewald ausgestellt. Die Porträts des 18. und 19. Jahrhunderts machten in diesem Konzept allerdings nur einen kleinen Teil aus, denn der Schwerpunkt lag damals auf der niederländischen Malerei. In den 1960er und 1970er Jahren konnte die kleine Galerie Berliner Porträtisten des 18. und 19. Jahrhunderts durch günstige Ankäufe erweitert werden. So entstand im Jagdschloss Grunewald eine Sammlung vor allem höfischer Auftragsporträts, die, wie Helmut Börsch-Supan in seinem Katalog 1964 schrieb, "in groben Zügen die Entwicklung des Porträts in Berlin von der Zeit Friedrichs I. bis zum späten Biedermeier" verfolgen lässt.

Bis zur Schließung 2006 waren die Gemälde in zwei Räumen des zweiten Obergeschosses dicht an dicht gehängt. Die Ausstellung "Von Angesicht zu Angesicht" zeigt diese Bilder großzügiger verteilt in den Räumen des ersten Obergeschosses und führt damit die Galerietradition weiter, die das Jagdschloss von den anderen Schlössern der Stiftung unterscheidet. Während dort Porträts der Veranschaulichung von Biografien dienen oder zu historischen Ausstattungen gehören, die in Inventaren nachgewiesen werden konnten, betont die museale Ausstellungssituation im Jagdschloss Grunewald besonders den künstlerischen Wert jedes einzelnen Bildes. Dabei übt gerade die Porträtmalerei einen großen Reiz aus, denn nirgends ist die Zwiesprache mit der Kunst für den Betrachter so unmittelbar wie bei einem guten Porträt.

Eintritt: 4 Euro / ermäßigt 3 Euro

Öffnungszeiten: Di-So, 10-18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr)
ab 1. November eingeschränkte Winteröffnungszeiten

 

Kontakt:

Besucherzentrum an der Historischen Mühle
Information

An der Orangerie 1
14469 Potsdam
Tel. +49 (0) 0331.96 94-202
Fax +49 (0) 0331.96 94-107
mail info@spsg.de








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