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Der Meister der Kontraste und Konturen

Josef Hoflehner im Atelier Jungwirth

Der Meister der Kontraste und Konturen

Der 1955 in Wels geborene Fotograf Josef Hoflehner ist kein Mann der großen Worte, viel lieber lässt er seine Bilder sprechen. Mit zwanzig Jahren erwarb er eine Kamera und bald fotografierte und experimentierte er immer leidenschaftlicher. Nach dem Abschluss einer Hotelfachschule machte er sich als Fotograf selbstständig. Es folgten die ersten Auszeichnungen, die eine künstlerische Karriere zu einer realistischen Option machten. Seit 2005 stoßen seine minimalistischen und doch dramatischen Aufnahmen von Landschaften, Architekturen und Objekten international auf großes Interesse.
Nie war das Schroffe und Abweisende, das Spröde und scheinbar Unbedeutende attraktiver und interessanter als in den ruhigen und konzentrierten Auseinandersetzungen, die Hoflehner mit der Landschaft, mit dem Himmel, mit Gebäuden oder – in seiner Serie „Jet Airliner“ – mit Flugzeugen führt. 2007 wurde er zum „Nature Photographer of the year“ gewählt.

Seine Fotografien sind meist schwarzweiß, auf das Wesentlichste reduziert und daher auch ungemein markant. Sie lassen dem Betrachter viel Platz für eigene Interpretationen und laden zur Diskussion ein. Hoflehner setzt wie kein zweiter das Mittel der Kontraste ein, fast scheint es, als würde es in seinen Bildern nur das eine oder das andere geben, das Weiße und das Schwarze. „Josef Hoflehner nimmt eine Landschaft und verwandelt sie in Kunst“, schrieb die britische Journalistin Elizabeth Roberts. In zahlreichen Büchern wie „Frozen History“ und „Unleashed“ und in Einzelausstellungen, zuletzt in Los Angeles, New York, Paris und Salzburg, zeigt er, dass es auch ohne üppige Farben oder spektakuläre Close-ups von Stars geht.

Seine Bilder finden sich mittlerweile in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen. Für die sich ausbreitende Bekanntheit des Österreichers ist auch sein Engagement im Social Web mit verantwortlich. Zuerst über einen Blog, mittlerweile vor allem über Facebook publiziert er seine Bilder, auch hier wieder ohne große Zusatzerklärungen. Rund 8.000 Fans hat seine Seite bereits und es werden täglich mehr. Wer Hoflehners vielgerühmte Aufnahmen aus der Serie „Jet Airliner“ sowie insgesamt 43 Bilder aus allen Teilen der Welt sehen will, ist ab Anfang Oktober im Atelier Jungwirth in Graz an der richtigen Adresse. Es wird dies die erste Ausstellung im Atelier mit Arbeiten eines österreichischen Fotografen – und es ist dies zweifellos eine würdige Premiere.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 11 bis 17 Uhr
Samstag 11 bis 16 Uhr & auf Anfrage








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    Atelier Jungwirth