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LiebesBisschen

LiebesBisschen - Cartoons von Birte Strohmayer

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    LiebesBisschen - Cartoons von Birte Strohmayer
    07.11.2010 - 05.12.2010
LiebesBisschen

Kunst ist eine ernsthafte Angelegenheit. Und Galerien sind Orte, in denen eher selten gelacht wird. Die Überblicksschau „LiebesBisschen“ der in Düsseldorf lebenden Cartoonistin Birte Strohmayer ab dem 7. November 2010 in der [galerie.bruehl] dürfte dies ändern und dem Publikum manches Schmunzeln entlocken.

Birte Strohmayer LiebesBisschen

Birte Strohmayer ist eine der wenigen Frauen, die sich dem Cartoon als aussagekräftiges Medium der Zeitkritik verschrieben hat. Wie sehr Birte Strohmayers Arbeiten begeistern, beweist aktuell der Publikumspreis der „Cartoonair 2010“ am Ostseestrand von Prerow. Auch mehr als 100.000 verkaufte Postkarten und ihre restlos vergriffenen Bücher zeugen von ihrer Beliebtheit. Berühmt ist sie damit dennoch bislang noch nicht geworden – ganz zu Unrecht, wie ein erster Blick auf die Exponate von Birte S. (so das Künstler-Pseudonym Strohmayers) beweist.

Irgendwie bekannt und vertraut kommen einem die Szenen schon vor, die Strohmayer gekonnt einfängt. Die Momentaufnahme des alten Pärchens an der Kaffeetafel etwa, bei der SIE zu IHM sagt: „Wenn einer von uns beiden tot ist, dann ziehe ich nach Sylt“. Oder die Zwiesprache eines Pärchens beim Abwasch: „Es läuft so gut. Ich glaube, wir müssen uns trennen“. Birte Strohmayer liebt sie eben, die kleinen (verbalen) Fallstricke des Alltags und sagt: „Das ganz normale Leben inspiriert mich. Die Sprüche der Zeit und ihre Widersprüche interessieren mich. Menschen beobachten, ihnen zuhören, besonders Frauen mit ihren kleinen Episoden, ihren Affairen und alltäglichen Geschichten und Begebenheiten“. Fitnesswahn und Zickenkrieg, die Spielarten der Liebe zwischen Bauklötzen und Urne, das sind Strohmayers bevorzugte Themen. „Der Cartoon ist dafür das geeignete Medium. Wie könnte man besser die ‚ungeschminkte Wahrheit’ über die Augenblicke des Lebens so ungestraft widerspiegeln? Es bietet die Möglichkeit, mit Liebe, Verständnis und viel Humor Kritik zu üben und über uns selbst zu lachen“, so Strohmayer.

Mit dem Blick in die Welt des karikierenden Zeichenstrichs beschreitet die von der Kulturmanagerin Nicole Ritter geleitete [galerie.bruehl] Neuland. Bislang bestimmten junge Akademieabsolventinnen und Absolventen das ambitionierte Galerieprogramm. Insbesondere die Träger des von der Stadt Brühl ausgelobten internationalen „Max Ernst Stipendiums“ haben hier große Einzelausstellungen verwirklichen können, bevor ihnen den Sprung auf den ganz großen Kunstmarkt gelang.

„Die kunstvollen Zeichnungen von Birte Strohmayer mit ihrer reduzierten, das Leben auf den Punkt bringenden Formensprache stellen eine ideale Ergänzung unseres Galerieprogramms dar“, so Ritter und ihr Partner Martin Nieswandt. Anfangs hatte kaum jemand der ambitionierten Galerie am Brühler Marktplatz Chancen eingeräumt. Doch seit gut drei Jahren behauptet sich die [galerie.bruehl] nun schon erfolgreich im Rhein-Erft-Kreis. Abseits der einschlägig bekannten Galerien- und Kunststandorte wie Köln oder Düsseldorf ist für Nicole Ritter „Brühl mit dem international ausstrahlenden Max Ernst Museum und den UNESCO-Welterbestätten Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust der ideale Standort“. Längst finden Kunstliebhaber aus der ganzen Region in die Galerie, und mit der Ausstellung von Birte Strohmayer dürften es noch ein paar Besucher mehr werden.

Ausstellung „LiebesBisschen“ mit Arbeiten von Birte Strohmayer
In der [galerie.bruehl], Uhlstraße 2, 50321 Brühl
Vernissage am Sonntag, 7. November 2010, 15:00 Uhr
Zur Eröffnung spricht Utz Peter Greis, Werkstatt für Satire, Düsseldorf
Laufzeit der Ausstellung: bis 5. Dezember 2010

Öffnungszeiten:
montags bis freitags 10:00 bis 13:00 sowie 14:00 bis 18:00 Uhr,
samstags 11:00 bis 14:00 Uhr,
Sonderöffnung am Sonntag, 5. Dezember 2010, 13:00 bis 18:00 Uhr
sowie gerne nach Vereinbarung
http://www.galeriebruehl.de


Ausstellung






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