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LORIOT – DIE H

LORIOT – DIE HOMMAGE

LORIOT – DIE H

Alle Sketche, Spielfilmausschnitte mit und über Loriot, Zeichnungen von den Anfängen bis zur jüngsten Gegenwart, Fotografien, Dokumente, Modelle von Bühnenbildentwürfen, Filmrequisiten, Objekte und vieles andere mehr: Die Ausstellung der Deutschen Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen (Berlin) führt mit ca. 400 Exponaten das Lebenswerk Vicco von Bülows, bekannt und beliebt als Loriot, vor Augen.

Loriot auf dem Sofa Sendungen Loriot I - VI, 1976 – 1978 Copyright Radio Bremen

Seit fast einem halben Jahrhundert beeinflusst Vicco von Bülow mit seinem Humor wie kein anderer den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland. Mit seinen Zeichnungen, seiner Prosa und seiner Lyrik, mit dramatischen Werken und seinen Reden, vor allem aber mit seinen Fernseh-Sketchen (1967 - 2003) schrieb er sich unter dem Künstlernamen Loriot in die Biografien und die Herzen sehr vieler Menschen.

Drei Themen nahm er immer wieder unter die Lupe: Die mangelnden kommunikativen Fähigkeiten in der Gesellschaft, vor allem zwischen Frauen und Männern; das Verhältnis von Mensch und Tier, und die Frage, was unser Leben mit den so genannten Errungenschaften der Hochkultur, insbesondere mit der Musik, der Literatur und der Malerei, zu tun hat bzw. zu tun haben könnte.

Die Ausstellung macht anschaulich, worin das Besondere des Loriot'schen Humors besteht. Sie zeigt, mit welcher Präzision und Perfektion Loriot arbeitet. Sie erzählt davon, wie sich die außergewöhnliche Vita und die besondere Weltanschauung des Künstlers mit dem scheinbar ganz und gar unspektakulären Leben seiner Mitmenschen verbinden - niemals schadenfroh, doch mit scharfem Blick für die tragikomischen Seiten des Lebens und für das Chaos, das hinter jedem Versuch lauert, die Welt zu ordnen. Sie begleitet den Künstler bei seinen Ausflügen in die Welt des Kinos, der Oper und der klassischen Musik.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation „Loriot. Ach was!" im Hatje Cantz Verlag (Hardcover, ca. 176 Seiten mit ca. 160 Abb., davon ca. 130 in Farbe).

Eine Ausstellung der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen.

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 11 - 21 Uhr

Museums-Eintritt: 8 € / 5 €, mittwochs und donnerstags ab 17 Uhr immer 5 €

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei


Ausstellung






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