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Ausstellung

Deutsche Stiftung Denkmalschutz präsentiert gerettete Baudenkmale in Leipzig im GRASSI

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34 der von ihr geförderten Denkmalprojekte stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vom 21. Februar 2013 bis zum 17. März 2013 im Museum für Musikinstrumente der Universität im Grassimuseum in Leipzig in einer Fotoausstellung vor. Präsentiert werden Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland. Der Bogen spannt sich über die mächtige Wismarer Georgenkirche in Mecklenburg-Vorpommern über die Liboriuskapelle im thüringischen Creuzburg hin zur Wutachtalbahn im baden-württembergischen Blumberg und wieder zurück zum Leuchtturm "Roter Sand" in der Wesermündung. Aus Sachsen werden das Kloster Marienthal in Ostritz sowie die Epitaphien der ehemaligen Universitätskirche Leipzig gezeigt.

Seit ihrer Gründung vor über 25 Jahren hat die private in Bonn ansässige Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank der Spenden ihrer über 200.000 Förderer sowie erheblicher Mittel der GlücksSpirale - der Lotterie, die Gutes tut - über 500 Millionen Euro für mehr als 4.300 bedrohte Denkmale in ganz Deutschland zur Verfügung stellen können.

In Leipzig zählen neben den aus der ehemaligen Paulinerkirche geretteten Epitaphien auch das Gohliser Schlösschen, die Russische Gedächtniskirche, das Mendelssohnhaus, die Peterskirche und das ehemalige "Hôtel de Pologne" zu den insgesamt 27 geförderten Projekten in der Messestadt. In ganz Sachsen hat die DSD über 700 Denkmale unterstützt. Im Umland von Leipzig finden sich zahlreiche weitere Förderprojekte, so in Markranstädt die St. Laurentiuskirche und Schloss Altranstädt, in Schkeuditz das Herrenhaus Wehlitz und die Dorfkirchen in Freiroda und Radefeld und in Delitzsch die Kirche St. Peter und Paul.

Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz der letzten 26 Jahre warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen: Bundesweit benötigen weiterhin viele Bauten akute Hilfe, um sie der nächsten Generation erhalten zu können. Parallel zu den rückläufigen Denkmalschutzmitteln von Ländern und Kommunen steigt die Anzahl der Förderanträge bei der Stiftung, die umso mehr auf Spenden und die Mittel der GlücksSpirale angewiesen ist.

Die Ausstellung im Museum für Musikinstrumente im GRASSI, Johannisplatz 5 - 11, Leipzig, ist bis zum 17. März 2013 dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu besichtigen. In Leipzig unterstützt ein ehrenamtliches Ortskuratorium die Ziele der Stiftung.

Bonn, den 18. Februar 2013/tkm








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