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Salzburger Kunstevent im Sommer

ART&ANTIQUE Residenzhof Salzburg

  • Messe
    ART&ANTIQUE Residenzhof Salzburg
    13.08.2016 - 21.08.2016
    MAC-Hoffmann »
Salzburger Kunstevent im Sommer

Was wäre ein Salzburger Festspielsommer ohne das entsprechende Angebot an Bildender Kunst und Antiquitäten? Die ART&ANTIQUE im stimmungsvollen Residenzhof gibt 2016 bereits zum zweiten Mal, von 13. bis 21. August 2016, die exquisite und hochklassige Antwort auf diese Frage!
Im August des letzten Jahres wurde die ART&ANTIQUE Residenzhof im klimatisierten Zelt aus der Taufe gehoben. Ein großartiger, von den internationalen Festspielgästen wie den Salzburgern mit begeistertem Applaus und kaufkräftigem Zuspruch aufgenommener, Kunstevent.

Ein Erfolg, der wiederkehrt! Mit dabei sind die Händler des vergangenen Jahres sowie einige hervorragende Neuzugänge im erweiterten Zelt. Dabei handelt es sich um eine Selektion der besten Stammaussteller der traditionsreichen österlichen ART&ANTIQUE in der Residenz. Das Angebot ist 2016 erneut handverlesen und begeistert in seiner Vielfalt.

Natur und Atmosphäre österreichischer Klassiker Einstand für zwei der bekanntesten Wiener Gemälde-Spezialisten im ART&ANTIQUE-Zelt im Residenzhof: Kunsthandel Giese & Schweiger und Kovacek Spiegelgasse.
Zur Premiere reicht man bei Giese & Schweiger einen herrlichen Blumenstrauß aus dem Biedermeier. Der auf Blumen und Stillleben spezialisierte Franz Xaver Petter hat dieses „Rosenstück“ 1857 in Öl auf Leinwand gemalt. Bei Rudolf Junk blüht es dann 1906 bereits in der freien Natur. Der österreichische Maler und Grafiker, der auch zahlreiche Banknoten für die Staatsdruckerei entworfen hat, führt auf seinem Ölbild auf eine zauberhaft atmosphärische „Blumenwiese“.
Herrlich stimmig gelang es auch Felix Heuberger (1888 Wien – 1968 Hall/Tirol), übrigens der Sohn des „Opernball“-Komponisten Richard Heuberger, auf seinem Ölbild die hinter den Salzburger Bergen stehende Sonne einzufangen und den Umriss der Festung Hohensalzburg im Gegenlicht zu bannen. Kovacek Spiegelgasse zeigt dieses Werk unter anderem neben dem stolz und erhaben im gleißenden Sonnenlicht thronenden „Berghof“ von Alfons Walde. Das prachtvolle Ölgemälde stammt aus einer österreichischen Privatsammlung und wurde 1934 gemalt.

München grüßt Salzburg international!
Gérard Schneider sorgt mit seiner Galerie Française aus München für internationale Meisterwerke der Klassischen Moderne. Hier lächelt einem der Kopf eines Fauns entgegen, von Pablo Picasso als farbenfrohes Ölpastell in den 1960er Jahren auf Papier gebracht. Ein besonderes Blatt, das neben einem Schwerpunkt für den russischen Künstlers Serge Poliakoff (1900-1969) zu sehen sein wird. Poliakoff ist ein Künstler, dem seit Jahrzehnten die große Leidenschaft von Gérard Schneider gilt. Leiden- und Kennerschaft gehen auch bei Stefan Brenske, ebenfalls aus München, in allerschönste Deckung. Mit Brenske ist der große Ikonen-Spezialist erneut im ART&ANTIQUE-Zelt zu Gast. In seinem Gepäck findet sich etwa die italo-kretische Darstellung von „Christus im Tempel“ aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts oder ein ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammendes Exemplar der russischen Schule, welches „Christus, das grimmige Auge“ zeigt.

Die Zeit schlägt bunt!
Die junge Salzburger Galerie 2c for Art sorgt für einen knallbunten, herzhaft poppigen Akzent mit zeitgenössischer Kunst. Dabei darf natürlich Großmeister Andy Warhol nicht fehlen. Diesmal mit einer seiner Suppendosen. Das ausgestellte Exemplar stammt aus der Serie „Campbell’s Soup II“ von 1969. Dem zur Seite hängt mit Heiner Meyers „Resort und Spa“, Öl auf Leinwand, 2015, eine rezente Position deutscher Pop-Art.
Die Zeit umfassender im Blick hat man vielfältig bei Lilly’s Contemporary Art Exclusive Antiques, wo antike Uhrenkunstwerke auf spannungsreich Ausgesuchtes von Barock bis zur Gegenwart trifft. Diesmal stellt sich ein mit 200 mal 100 Zentimeter großformatiger „Weiblicher Akt“ (1972/73) des im letzten Jahr verstorbenen Franz Grabmayr einem „Laterndluhr-Regulator“ von F.X. Schmid aus Hietzing von 1886 gegenüber.

Schmuckvolles für die Dame und den Herrn
Der Salzburger Traditionshändler Pintar Schmuck und Silber des 20. Jahrhunderts glänzt erstmals mit Vintage-Schmuck und stylishen Silberobjekten im Residenzhof. Hier leuchtet ein Saphir himmlisch blau aus einem Art Déco Kleiderclip (um 1925), umrahmt von in Platin gefassten Brillanten und Diamanten. Glück verspricht schließlich eine Brosche in Form eines Kleeblatts, die um 1920 in Frankreich aus Gold, Platin, Smaragden, Brillanten und Diamanten geschaffen wurde.
Dieser Zierde für Damen setzt Kunsthandel Kolhammer Passendes für den Mann von Welt entgegen. Die gefragten Spezialisten für das Kunsthandwerk aus Wien um 1900 geben sich heuer zum ersten Mal die Ehre und glänzen mit Herrenschmuck der Wiener Werkstätte. Kein Geringerer als Josef Hoffmann hat die Preziosen, Manschettenknöpfe, eine Tabatiere und eine Brosche um 1910 entworfen. Hoffmanns meisterhafte Zurückhaltung kontrastiert dabei mit einer in Rot und Goldtönen das Auge verführenden Vase. Sie wurde von Franz Hofstötter für die Pariser Weltausstellung 1900 entworfen und von Johann Lötz-Witwe Klostermühle ausgeführt.






  • 13.08.2016 - 21.08.2016
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    Täglich 10 – 18 Uhr

    Eintrittspreise
    € 13,- Tageskarte
    € 10,- für Gruppen ab 10 Personen/pro Person Gratis Eintritt für SchülerInnen, StudentInnen (mit Ausweis bis 27 Jahre)
     

Franz Xaver Petter, „Rosenstück“, 1857, Öl auf Leinwand, 62,5 x 48 cm,


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  • Joan Miró, „Homenatge a Joan Prats“, 65 x 85 cm, Farblithographie auf Büttenpapier, signiert und nummeriert 40/75 , Foto: Runge Kunsthandel
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  • Andy Warhol „Chicken`n Dumplings“, aus der Serie „Campbell’s Soup II“, 1969, Siebdruck auf Papier, Edition von 250, Foto: Galerie 2C for Art © The Estate and Foundation of Andy Warhol/Bildrecht, Wien, 2016
    Andy Warhol „Chicken`n Dumplings“, aus der Serie „Campbell’s Soup II“, 1969, Siebdruck auf Papier, Edition von 250, Foto: Galerie 2C for Art © The Estate and Foundation of Andy Warhol/Bildrecht, Wien, 2016
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  • Regence-Kommode „Tombeau“, Paris um 1720, Schlagstempel „ID“: Jaques Denizot. Paris, um 1730/40, H x B x T: 84 x 129,5 x 65 cm, Foto: Kunsthaus Wiesinger
    Regence-Kommode „Tombeau“, Paris um 1720, Schlagstempel „ID“: Jaques Denizot. Paris, um 1730/40, H x B x T: 84 x 129,5 x 65 cm, Foto: Kunsthaus Wiesinger
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  •  „Darstellung Christi im Tempel“, Italo-kretisch, 2. Hälfte 16. Jahrhundert, 33 x 24 cm, Foto: Brenske Gallery – Dr. Stefan Brenske
    „Darstellung Christi im Tempel“, Italo-kretisch, 2. Hälfte 16. Jahrhundert, 33 x 24 cm, Foto: Brenske Gallery – Dr. Stefan Brenske
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  • Pablo Picasso, „Tête de faune“, 1960er Jahre, Ölpastell auf Papier, 30 x 22 cm, Foto: Galerie Française – Gérard Schneider © Succession Picasso/Bildrecht, Wien, 2016
    Pablo Picasso, „Tête de faune“, 1960er Jahre, Ölpastell auf Papier, 30 x 22 cm, Foto: Galerie Française – Gérard Schneider © Succession Picasso/Bildrecht, Wien, 2016
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  • Alfons Walde, „Berghof“, um 1934, Öl auf Papier auf Karton, 29,8 x 49,2 cm, rechts unten signiert: A. Walde, Foto: Kovacek Spiegelgasse
    Alfons Walde, „Berghof“, um 1934, Öl auf Papier auf Karton, 29,8 x 49,2 cm, rechts unten signiert: A. Walde, Foto: Kovacek Spiegelgasse
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  • Oskar Höfinger, „Folie Bergére“ VI/VII, 1960-2007, 2. Serie, Bronze, H: 173 cm, Foto: Kunsthaus Wiesinger
    Oskar Höfinger, „Folie Bergére“ VI/VII, 1960-2007, 2. Serie, Bronze, H: 173 cm, Foto: Kunsthaus Wiesinger
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